РЕФЕРАТ

на тему:

Ostern

Zu Ostern feiern die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Christentum» \o «Christentum» Christen
die HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Auferstehung_Jesu_Christi»
\o «Auferstehung Jesu Christi» Auferstehung Jesu Christi vom
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Tod» \o «Tod» Tod . Diese
geschah nach HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Urchristentum» \o
«Urchristentum» urchristlicher Glaubensueberzeugung (vgl. im
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_Testament» \o «Neues
Testament» Neuen Testament ) „am dritten Tag“ nach seinem Tod, wobei
der Todestag als erster Tag zaehlte: also an dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Karfreitag» \o «Karfreitag» Karfreitag
folgenden Ostersonntag.

Ostern ist das wichtigste Fest der meisten Christen, das die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Freude» \o «Freude» Freude ueber den
endgueltigen Sieg des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sohn_Gottes» \o «Sohn Gottes» Sohnes
Gottes ueber Tod und ewige HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Verdammnis» \o «Verdammnis» Verdammnis
ausdrueckt. Nach dem Verstaendnis einer Minderheit unter den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Protestantismus» \o «Protestantismus»
Protestanten ist jedoch der Karfreitag der hoechste christliche
Feiertag, da schon der Tod Jesu Christi, nicht erst seine Auferstehung,
die Menschheit von der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Erbs%C3%BCnde» \o «Erbsuende» Erbsuende
erloest habe.

Anders, als vielfach angenommen, sind die zu Ostern praktizierten
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Brauch» \o «Brauch» Braeuche
und verwendeten HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Symbol» \o
«Symbol» Symbole nicht heidnischen Ursprungs. Der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Osterhase» \o «Osterhase» Osterhase etwa
ist ein Symbol der fruehen buergerlichen Erziehungspaedadogik. In
Finnland ist Ostern das Fest der Kerzen.

Das christliche Osterfest

Der oesterliche Festkreis beginnt in den westlichen Kirchen seit dem
Jahr HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/1091» \o «1091» 1091
mit dem HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Aschermittwoch» \o
«Aschermittwoch» Aschermittwoch , dem eine 40-taegige HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Fastenzeit» \o «Fastenzeit» Fastenzeit
folgt (siehe auch HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Fastnacht»
\o «Fastnacht» Fastnacht ). Diese erinnert an die 40 Jahre des Volkes
Israel in der Wueste sowie an die 40 Tage, die Jesus in der Wueste
fastete. Da die Sonntage seit 1091 vom Fasten ausgenommen sind, liegt
der Aschermittwoch tatsaechlich 46 Tage vor Karsamstag (Ostersonnabend).
Die oesterliche Busszeit, umgangssprachlich auch «Fastenzeit» genannt,
endet mit dem Karsamstag (Ostersonnabend), genau genommen am Vorabend
zum Ostersonntag, da nach juedisch-christlicher Ueberlieferung der Tag
mit dem Vorabend beginnt (die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Osternacht» \o «Osternacht»
Osternachtfeier ist Teil des Ostersonntags). Es sind daher genau 40
Tage. Auf das Osterfest folgte eine ebenfalls 40-taegige Festzeit, die
eigentliche «Osterzeit», die bis zum Fest HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Christi_Himmelfahrt» \o «Christi
Himmelfahrt» Christi Himmelfahrt dauerte. Der Festkreis wurde spaeter
um die folgenden 10 Tage erweitert, die die 9 Tage vor dem Pfingstfest
(» HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingstnovene» \o
«Pfingstnovene» Pfingstnovene «) und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingsten» \o «Pfingsten» Pfingsten
umfassen, so dass die Osterzeit nun 50 Tage nach Ostern an Pfingsten
(griech. pentekoste, «der fuenfzigste (Tag)») endet.

Das oestliche Christentum rechnet die Sonntage zur Fastenzeit mit hinzu,
zaehlt aber andererseits die Karwoche selbst nicht mit zu den 40 Tagen
des Fastens, sondern als eigene Zeitperiode. Im Ergebnis beginnt hier
die Fastenzeit relativ zum Osterfest zwei Tage frueher, (am westlichen
Rosenmontag, wenn die Osterdaten uebereinstimmen).

Die letzte Woche vor Ostern heisst HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Karwoche» \o «Karwoche» Karwoche . Sie
beginnt mit dem HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Palmsonntag»
\o «Palmsonntag» Palmsonntag , an dem die Christen den Einzug
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_von_Nazaret» \o «Jesus von
Nazaret» Jesu von Nazaret in HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Jerusalem» \o «Jerusalem» Jerusalem
feiern. Am HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCndonnerstag» \o «Gruendonnerstag»
Gruendonnerstag (das «Gruen» kommt nicht von der Farbe, sondern von dem
altdeutschen Wort greinen, was so viel wie weinen heisst) feiert das
Christentum das Letzte Abendmahl, das letzte Pessah-Fest (auch: Pessach-
oder Pascha-Fest) Jesu mit den Juengern und die Einsetzung der
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Eucharistie» \o «Eucharistie»
Eucharistie / des HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Abendmahl»
\o «Abendmahl» Abendmahls . Am naechsten Tag, dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Karfreitag» \o «Karfreitag» Karfreitag ,
wird des Todes Jesu am Kreuz gedacht, am HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Karsamstag» \o «Karsamstag» Karsamstag
ist Grabesruhe, und am dritten Tage (Ostersonntag) ist die
Auferstehungsfeier, da Jesus — nach der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Bibel» \o «Bibel» Bibel — auferstanden
ist.

Osterdatum

Ostern gehoert zu den beweglichen Festen, deren HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Datum» \o «Datum» Datum jedes Jahr
anders ist. Alle beweglichen christlichen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Feiertag» \o «Feiertag» Feiertage werden
vom HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Ostersonntag» \o
«Ostersonntag» Ostersonntag aus berechnet. Der Ostersonntag haengt
direkt vom juedischen Pessah ab und faellt daher auf den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sonntag» \o «Sonntag» Sonntag nach dem
14. Tag des Fruehlingsmonats (im juedischen Kalender der Nisan). Als
erster Tag des (Mond)monats gilt der Tag, an dem der neue Mond wieder zu
sehen ist (bis zu zwei Tage nach dem astronomischen Neumond). Dadurch
faellt dieser 14. Tag in die Zeit um den Vollmond, haengt aber nicht
ursaechlich von diesem ab.

Eine einheitliche Festlegung des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Osterdatum» \o «Osterdatum» Osterdatums
wurde notwendig, da die Christengemeinden Ostern zu verschiedenen
Zeitpunkten feierten. So feierten die Quartodezimanier Ostern immer am
14. Nisan, ungeachtet des Wochentages. Die Protopaschisten feierten das
Fest zwar an einem Sonntag, aber immer an dem Sonntag nach dem 14.
Nisan. Jedoch war durch die Zerstoerung des Jerusalemer Tempels und der
Zerstreuung der Juden das System der bezeugten Sichtbarkeit des ersten
Mondes zerstoert worden, und der juedische Kalender geriet in Unordnung.
So wurde das HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Osterdatum» \o
«Osterdatum» Osterdatum , vermutlich Erzbischof HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Athanasius_der_Gro%C3%9Fe» \o «Athanasius
der Grosse» Athanasius folgend, auf dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a» \o «Erstes
Konzil von Nicaea» Konzil von Nicaea im Jahre HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/325» \o «325» 325 auf den ersten Sonntag
festgelegt, der dem 14. Tag des Fruehlingsmonats (luna paschalis XIV),
der sogenannten Ostergrenze, folgt. Der genaue Wortlaut des Beschlusses
ist jedoch nicht mehr erhalten. Im Jahr HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/525» \o «525» 525 wurde der
kalendarische Fruehlingsanfang von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Dionysius_Exiguus» \o «Dionysius Exiguus»
Dionysius Exiguus einheitlich auf den 21. Maerz festgelegt. Dadurch
wurde, obwohl der Fruehlingsanfang sich damals bereits dem 20. Maerz
naeherte, sichergestellt, dass Ostern immer nach dem Termin fuer Pessah
gefeiert wurde. Ueberhaupt war die Bestrebung nicht hoechste
Genauigkeit, sondern so nah wie moeglich an den richtigen Zeitpunkt
heranzukommen, ohne jemals zeitlich zu frueh (vor Pessah) Ostern zu
feiern. Dadurch kommt es immer wieder zu HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Osterparadoxie» \o «Osterparadoxie»
Osterparadoxien , an denen der Ostertermin nicht auf das korrekte
astronomische Datum faellt, aber dann wird Ostern immer verspaetet
gefeiert.

Die HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Osterdatum» \o
«Osterdatum» Berechnung des Osterdatums ist folglich direkt an die
Bestimmung der Mondmonate geknuepft. Dazu wird nicht der nach heutigem
Wissenstand exakt bestimmbare astronomische Zeitpunkt, sondern
traditionell der Mondkalender herangezogen. Grundlage des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Mondkalender» \o «Mondkalender»
Mondkalenders ist der synodische Monat, d.h. die Zeit von einem Neumond
zum naechsten. Er entspricht ca. 29,53 Tagen. Da 19 (tropische) Jahre
fast genau 235 synodischen Monaten entsprechen, wiederholen sich die
Mondphasen also alle 19 Jahre – das ist der sogenannte HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Metonischer_Zyklus» \o «Metonischer
Zyklus» Metonische Zyklus . Innerhalb eines kompletten Mondzyklus
lassen sich die Neumonde im Prinzip vollstaendig angeben. Ihre genaue
Berechnung fusst auf der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Zahl» \o «Goldene Zahl» Goldenen
Zahl (die laufende Nummer eines Jahres im Mondzyklus) sowie der
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Epakte» \o «Epakte» Epakte
(das „Alter“ des Mondes am 1. Januar in Tagen). 14 Tage spaeter ist dann
die Zeit um den Vollmond. Trotz der im Christentum verwendeten
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenkalender» \o
«Sonnenkalender» Sonnenkalender wurden Mondkalender im Hintergrund
immer parallel dazu mitgefuehrt. Im zur Zeit des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Julianischer_Kalender» \o «Julianischer
Kalender» julianischen Kalenders gueltigen Mondkalender konnte Ostern
spaetestens auf den 25. April fallen – das frueheste Osterdatum ist der
22. Maerz. Mit der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Gregorianischer_Kalender» \o
«Gregorianischer Kalender» gregorianischen Kalenderreform im Jahre
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/1582» \o «1582» 1582 wurde
nicht nur der Sonnenkalender, sondern auch der Mondkalender angepasst,
da auch der Metonische Zyklus sich ebenso wie der Zyklus der Schaltjahre
als nicht exakt erwiesen hatte und ein Vollmonddatum ergab, das damals
bereits einige Tage vom echten Vollmond entfernt lag. Daher wird der
Metonische Zyklus seitdem alle 100 Jahre bei Bedarf angepasst. Nach dem
nun gueltigen Mondkalender waere nach der Kalenderreform aber auch der
26. April als Osterdatum infrage gekommen. Um den alten Gepflogenheiten
aus julianischer Zeit weiterhin Rechnung tragen zu koennen, mussten zum
oben genannten Grundsatz zur Bestimmung des Osterdatums zwei
zusaetzliche Regeln hinzugefuegt werden:

Faellt die Ostergrenze auf den 19. April, wird sie auf den 18. April
zurueckverlegt.

Faellt die Ostergrenze auf den 18. April und ist die Goldene Zahl des
Jahres groesser als 11, wird die Ostergrenze auf den 17. April
zurueckverlegt.

Mit der zweiten Regel wurde sichergestellt, dass sich wie beim
julianischen Mondkalender die Ostergrenze innerhalb eines Mondzyklus
nicht wiederholt.

Im uebrigen ergeben sich aus der einheitlichen Festlegung des
kalendarischen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlingsbeginn» \o
«Fruehlingsbeginn» Fruehlingsbeginns am 21. Maerz sowie der Differenz
zwischen astronomischem und Mondkalender-Vollmond in der Tat hin und
wieder sogenannte HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Osterparadoxie» \o «Osterparadoxie»
Osterparadoxien , d.h. Jahre, in denen ein astronomisch berechnetes
Osterdatum auf einen anderen Tag fiele.

Seit der Einfuehrung des Gregorianischen Kalenders fiel das Osterfest
nur viermal auf den 24. April, und zwar in den Jahren 1639, 1707, 1791
und 1859. Das naechste Mal wird Ostern wieder im Jahre 2011 auf dieses
Datum fallen.

In allen orthodoxen Kirchen wird bei der Berechnung des Osterdatums am
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Julianischer_Kalender» \o
«Julianischer Kalender» julianischen Kalender festgehalten. Nach
diesem findet der 21. Maerz (im 20. und 21. Jahrhundert) 13 Tage spaeter
statt als im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Gregorianischer_Kalender» \o
«Gregorianischer Kalender» gregorianischen Kalender und entfernt sich
immer weiter vom astronomischen Fruehlingsbeginn. (Uebrigens war das
Zusammenlegen des «liturgischen» mit dem «astronomischen»
Fruehlingsbeginn einer der Hauptgruende fuer die Einfuehrung des
gregorianischen Kalenders). Daher findet das orthodoxe Osterfest
manchmal eine Mondphase spaeter statt. Ausserdem berechnet die orthodoxe
Kirche das HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Osterdatum» \o
«Osterdatum» Osterdatum nach einer bereits in der Antike festgelegten
Rechenvorschrift, eben dem oben beschriebenen Metonischen Zyklus. Die
Laenge des 19-jaehrigen Mondzyklus wurde damals um ca. 2 Stunden zu lang
angenommen, was sich im Laufe von 17 Jahrhunderten zu einigen Tagen
addiert hat. Dies ist ein weiterer Effekt, der dazu fuehren kann, dass
das orthodoxe Osterfest eine Woche oder im Extremfall, wenn er sich mit
dem obigen Effekt addiert (z. B. 2005), fuenf Wochen spaeter stattfindet
als das lateinische. Von diesem letzteren Effekt ist uebrigens auch der
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Kalender» \o
«Juedischer Kalender» Juedische Kalender betroffen. Bei der Berechnung
des orthodoxen Osterfestes gibt es des Weiteren die Regel, dass es um
eine Woche verschoben wird, wenn es mit dem juedischen Pessachfest
zusammenfaellt (wie beispielsweise im Jahr 2006) oder sogar davor liegt.
Diese letzte Regel ist der Hauptgrund, der von den Ostkirchen fuer die
Ablehnung einer neuen, rein astronomischen Osterformel angefuehrt wird,
denn diese fuehrt relativ oft zu einem Ostertermin vor dem juedischen
Passah.

Ostern und Pessach

Das Fest der Auferstehung Jesu Christi leitet sich von dem juedischen
Pessachfest ab und faellt daher zeitlich in die Naehe zum juedischen
Pessach- oder HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Passah-Fest» \o
«Passah-Fest» Passah-Fest . Es enthaelt daher auch heute noch Elemente
des HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Judentum» \o «Judentum»
juedischen Pessach, mit dem die juedischen Gemeinden die Befreiung der
Israeliten (den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Auszug_aus_%C3%84gypten» \o «Auszug aus
Aegypten» Auszug aus Aegypten ) aus der aegyptischen Gefangenschaft
begehen. Das Pessachfest beginnt (theoretisch) am Abend des ersten
Fruehlingsvollmonds und dauert eine Woche; siehe HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Kalender» \o «Juedischer
Kalender» Juedischer Kalender fuer naehere Details.

Etymologie des Wortes Ostern

In den meisten Sprachen kommt die Bezeichnung des Osterfests vom
juedischen Pessach: Auf HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Italienische_Sprache» \o «Italienische
Sprache» Italienisch heisst Ostern pasqua, auf Spanisch pascua, auf
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Sprache» \o
«Franzoesische Sprache» Franzoesisch paques, auf HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Sprache» \o «Griechische
Sprache» Griechisch ????? (= Pas’cha), auf HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Sprache» \o «Russische Sprache»
Russisch пасха (= paskha), auf HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Esperanto» \o «Esperanto» Esperanto
pasko, auf HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Schwedische_Sprache» \o «Schwedische
Sprache» Schwedisch paskdagen, auf HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Niederl%C3%A4ndische_Sprache» \o
«Niederlaendische Sprache» Niederlaendisch pasen, auf HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Niederdeutsche_Sprache» \o «Niederdeutsche
Sprache» Niederdeutsch Pa(a)schen und auf HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Isl%C3%A4ndische_Sprache» \o «Islaendische
Sprache» Islaendisch paskar. In den meisten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Slawische_Sprachen» \o «Slawische
Sprachen» slawischen Sprachen wird Ostern Grosse Nacht (Naechte) oder
Grosser Tag oder Auferstehung genannt.

Verwandt mit dem deutschen Ostern ist das englische Easter. Die beiden
Woerter duerften den selben Ursprung haben, aber in beiden Sprachen ist
die HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Etymologie» \o
«Etymologie» Etymologie nicht geklaert. So gibt es zum Ursprung von
Ostern mehrere Theorien.

Da im Mittelalter die oesterliche Taufe zur Zeit der Morgenroete erteilt
wurde, wurde das entsprechende Wort im germanischen Sprachgebiet
verwendet. Honorius Augustodunensis (12. Jh.) leitet Ostern von
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Osten» \o «Osten» Osten ab,
der Himmelsrichtung des Sonnenaufgangs als Symbol der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Auferstehung» \o «Auferstehung»
Auferstehung . Somit leite sich Ostern von dem lateinischen alba, in
albis (im Sinn von bei Sonnenaufgang, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Althochdeutsch» \o «Althochdeutsch»
althochdeutsch zu den ostarun) ab — wohl auf dem Hintergrund von (
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelium_nach_Markus» \o
«Evangelium nach Markus» Mk 16,2 HYPERLINK
«http://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&bible=EU&ref=Mk16%2C2» \o
«http://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&bible=EU&ref=Mk16%2C2» EU ).

Nach Knobloch steht das Wort Ostern im Zusammenhang mit der christlichen
Benennung der Osterwoche als albae paschales (oesterlich weisse Kleider
der Neugetauften). Die Kurzform albae wird als Plural von alba –
«Morgenroete» – verstanden und mit dem althochdeutschen Wort eostarum
uebersetzt.

Nach dem Namensforscher HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Udolph» \o «Juergen Udolph»
Juergen Udolph kennen die nordgermanischen Sprachen eine Wortfamilie,
die zu Ostern passt: naemlich ausa – Wasser giessen, und austr –
Begiessen. Ein heidnischer Wasserritus wurde als vatni ausa – mit Wasser
begiessen bezeichnet. Das Wort Ostern beziehe sich somit eher auf die
Taufe, die das zentrale Ereignis der Osternacht ist.

Eine Theorie nach der Ostern sich von dem althochdeutschen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ostara» \o «Ostara» Ostara (Osten),
Eostre oder Eoastrae ableite, dem angelsaechsischen Namen der
teutonischen Goettin der Morgenroete, des Fruehlings und der
Fruchtbarkeit, der Braut des jungen Maigrafen ( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Freyr» \o «Freyr» Freyr – HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Freyja» \o «Freyja» Freyja ), geht auf
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Beda_Venerabilis» \o «Beda
Venerabilis» Beda Venerabilis (de temporum ratione 15) (8. Jh.)
zurueck und wurde von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Jacob_Grimm» \o «Jacob Grimm» Jacob Grimm
weitgehend uebernommen und bestaerkt. Es ist jedoch bis heute
umstritten, ob eine Goettin dieses Namens tatsaechlich in der
germanischen Mythologie vorkam. Etymologisch weisen die litauische
Goettin HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Au%C5%A1rine&action=edit» \o
«Au?rine» Au?rine , die lettische HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Auseklis» \o «Auseklis» Auseklis , die
roemische HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Aurora_%28Mythologie%29» \o «Aurora
(Mythologie)» Aurora , die griechische HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Eos_%28Mythologie%29» \o «Eos
(Mythologie)» Eos und die hinduistische HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Usha&action=edit» \o «Usha»
Usha auf eine indogermanische Goettin der Morgendaemmerung mit
aehnlichem Namen hin.

Ostern als heidnisches Fruehlingsfest

In vielen nichtchristlichen Religionen wird die Sonne als Lichtspenderin
und goettliche Fruchtbarkeitsquelle verehrt und bei HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlingsfest» \o «Fruehlingsfest»
Fruehlingsfesten gefeiert.

Einige Osterbraeuche werden daher auf den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Germanische_Mythologie» \o «Germanische
Mythologie» germanischen respektive keltischen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenkult» \o «Sonnenkult» Sonnenkult
zurueckgefuehrt. Dazu gehoeren Fruehlings- und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Osterfeuer» \o «Osterfeuer» Osterfeuer ,
aber auch die HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Osterrad» \o
«Osterrad» Osterraeder , die vermutlich ueber zweitausend Jahre alt
sind. Selbst eine Verbindung zwischen dem nordischen Sonnengott
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Baldur» \o «Baldur» Baldur und
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Christus» \o «Christus»
Christus wird manchmal hergestellt.

Die HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Neopaganismus» \o
«Neopaganismus» Neuheiden feiern Ostern unter dem Namen Ostara-Fest
nach einer HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Germanen» \o
«Germanen» altgermanischen Goettin HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ostara» \o «Ostara» Ostara , deren
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Symbol» \o «Symbol» Symbole
dem neuzeitlichen Mythos nach Hase und Ei sein sollen. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Osterei» \o «Osterei» Ostereier und
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Osterhase» \o «Osterhase»
Osterhasen (oft deswegen als heidnische Fruchtbarkeitssymbole
bezeichnet) sind im deutschen Sprachraum erst seit dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/17._Jahrhundert» \o «17. Jahrhundert» 17.
Jahrhundert belegt. Im Bereich des orthodoxen Christentums von Aegypten
ueber Griechenland bis Russland ist diese Tradition schon laenger
belegt. Beim Hasen spricht die reiche Ueberlieferung christlicher
Hasensymbolik seit der Spaetantike in der Literatur wie auch in der
gestaltenden Kunst auch nicht fuer eine (unbelegte) Ableitung von einer
Goettin Eostre/Ostara; auch wenn es Belege fuer einen Zusammenhang von
Hasensymbolik und Auferstehungsthema gibt (so z.B. im Baptisterium zu
Pisa und in St. Andreas zu Pisoia im 13. Jahrhundert) ist der Uebergang
zur volkstuemlichen Osterhasenlegende noch nicht belegt. Bemerkenswert
ist, dass die deutschsprachigen Quellen fuer den Osterhasen als
Eierbringer (neben regional belegten anderen Eierbringern) alle auf
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Protestantismus» \o
«Protestantismus» protestantische Urspruenge zurueckfuehren.

Die neuere Forschung ist sich allerdings darin einig, dass es eine
Goettin Ostara oder Ostera bei den Germanen nicht gegeben hat — in der
Zeit des Nationalsozialismus, aber auch davor, war es insbesondere im
Deutschen Reiche en vogue, christliche Traditionen und Braeuche auf
vermeintlich germanische bzw. heidnische Urspruenge zurueckzufuehren.
Sehr oft wurde es dabei mit der Wahrheit nicht so genau genommen, durch
eine gewisse kritische Distanz gegenueber den christlichen Kirchen,
einer gewissen Affinitaet gegenueber der bequemen Heidendeutung und
durch das gleichgeschaltete, im Sinne des Nationalsozialismus effiziente
Erziehungssystem, halten sich viele populaere Irrtuemer ueber das
angeblich heidnische Ostern bis heute sehr hartnaeckig.

Ostern in der Kunst

Da Ostern nach dem Neuen Testament am fruehen Morgen mit der Entdeckung
des leeren Grabes Jesu begann (Mt 28,1-10; Mk 16,1-8; Lk 24,1-12; Joh
20,1-18), finden viele christliche Ostergottesdienste bereits am fruehen
Morgen des Ostersonntags oder am spaeten Abend des vorangehenden
Ostersamstags statt. Der Morgen, die Morgenroete, das Erscheinen des
Lichts nach finsterer Nacht ist in vielen Kirchenliedern, literarischen
Werken und kuenstlerischen Darstellungen feststehendes Symbol fuer die
Auferstehung Jesu und die kommende Auferweckung aller Menschen.

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