Реферат на тему:

Ukraine (німецька)

Україна

Ukrajina

( HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Flagge_der_Ukraine» \o
«Flagge der Ukraine» Details )

( HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_der_Ukraine» \o
«Wappen der Ukraine» Details )

Ще не вмерла Українa)

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitzone» \o «Zeitzone»
Zeitzone HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Coordinated_Universal_Time» \o
«Coordinated Universal Time» UTC + 2

HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kfz-Nationalit%C3%A4tszeichen»
\o «Liste der Kfz-Nationalitaetszeichen» Kfz-Kennzeichen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kfz-Kennzeichen_%28Ukraine%29» \o
«Kfz-Kennzeichen (Ukraine)» UA

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Top-Level-Domain» \o
«Top-Level-Domain» Internet-TLD .ua

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Telefonvorwahl»
\o «Internationale Telefonvorwahl» Telefonvorwahl +380

Inhaltsverzeichnis

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Geografie» 1 Geografie

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Bev.C3.B6lkerung» 2
Bevoelkerung

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Nationalit.C3.A4ten»
2.1 Nationalitaeten

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Sprache» 2.2 Sprache

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Literatur_und_Buchkultur» 2.3 Literatur und Buchkultur

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Religion» 2.4 Religion

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Historische_Entwicklung»
2.5 Historische Entwicklung

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Geschichte» 3
Geschichte

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Politik» 4 Politik

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Aktuelle_Politik» 4.1
Aktuelle Politik

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Verwaltungsgliederung»
5 Verwaltungsgliederung

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Infrastruktur» 6
Infrastruktur

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Wirtschaft» 7
Wirtschaft

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Wirtschaftliche_Entwicklung» 7.1 Wirtschaftliche Entwicklung

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Bankwesen» 7.1.1
Bankwesen

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Wirtschaftliche_Zusammenarbeit_mit_der_Europ.C3.A4ischen_Union» 7.2
Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Europaeischen Union

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Medienlandschaft» 8
Medienlandschaft

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Telekommunikation» 9
Telekommunikation

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Literatur» 10 Literatur

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Weitere_Themen» 11
Weitere Themen

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Quellen» 12 Quellen

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Weblinks» 13 Weblinks

Die Ukraine( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_Sprache» \o «Ukrainische
Sprache» ukrainisch Україна/Ukrajina, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Sprache» \o «Russische Sprache»
russisch Украина/Ukraina) ist ein Staat in HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Osteuropa» \o «Osteuropa» Osteuropa . Sie
grenzt an HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Rum%C3%A4nien» \o
«Rumaenien» Rumaenien , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Moldawien» \o «Moldawien» Moldawien ,
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Ungarn» \o «Ungarn» Ungarn ,
die HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Slowakei» \o «Slowakei»
Slowakei , HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Polen» \o «Polen»
Polen , HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Frussland» \o
«Weissrussland» Weissrussland und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Russland» \o «Russland» Russland . Die
Ukraine hat eine Kueste am HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Meer» \o «Schwarzes Meer»
Schwarzen Meer , von dem die zur Ukraine gehoerende HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Halbinsel» \o «Halbinsel» Halbinsel
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Krim» \o «Krim» Krim das
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Asowsches_Meer» \o «Asowsches
Meer» Asowsche Meer abteilt. Die Ukraine ist abgesehen von Russland
das flaechenmaessig groesste Land HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Europa» \o «Europa» Europas .

Geografie

Der groesste Teil der Ukraine (ca. 95 %) liegt auf dem Gebiet der
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Osteurop%C3%A4ische_Ebene» \o
«Osteuropaeische Ebene» Osteuropaeischen Ebene . Deshalb wird sie fast
ausschliesslich zu Osteuropa gezaehlt.

Andere HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Landschaftsraum&action=edit»
\o «Landschaftsraum» Landschaftsraeume ausserhalb der grossen Ebene
finden sich lediglich in der suedlichen Westukraine, wo das Land Anteil
an den HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Karpaten» \o «Karpaten»
Karpaten und an der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Pannonische_Tiefebene» \o «Pannonische
Tiefebene» Pannonischen Ebene hat, sowie im aeussersten Sueden, wo
sich das HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Krimgebirge» \o
«Krimgebirge» Krimgebirge befindet. Der hoechste Berg des Landes ist
der HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Howerla» \o «Howerla»
Howerla in den HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Ostkarpaten»
\o «Ostkarpaten» Ostkarpaten , welcher eine Hoehe von 2.061 Metern
erreicht. Die hoechste Erhebung der Krim ist der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Kosch» \o «Roman Kosch» Roman Kosch
mit 1.545 Metern.

Auf dem zur Osteuropaeischen Ebene gehoerenden Teil erstrecken sich
insbesondere im Norden und Sueden des Landes grosse HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefland» \o «Tiefland» Tieflaender (
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_Sprache» \o
«Ukrainische Sprache» ukrainisch Низовина) wie etwa das HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dneprtiefland&action=edit» \o
«Dneprtiefland» Dneprtiefland und die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Schwarzmeersenke&action=edit»
\o «Schwarzmeersenke» Schwarzmeersenke . Das Gelaende erreicht dort
Hoehen zwischen 0 und 200 m. Aufgrund des niedrigen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Relief» \o «Relief» Reliefs fliessen die
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Fluss_%28Gew%C3%A4sser%29» \o
«Fluss (Gewaesser)» Fluesse dieses Gebiets sehr langsam. Hierzu
gehoeren etwa der HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Dnepr» \o
«Dnepr» Dnepr ( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_Sprache» \o «Ukrainische
Sprache» ukrainisch Dnipro), die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Desna_%28Fluss%29» \o «Desna (Fluss)»
Desna , und der HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Donez» \o
«Donez» Siwerskij Donez . Viele kleinere Fluesse sind von versumpften
Ufern mit Schilfbestand gepraegt. Im Bereich der Tieflaender gibt es
insbesondere in der zentralukrainischen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Oblast_Poltawa» \o «Oblast Poltawa»
Oblast Poltawa kleinere HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Gas»
\o «Gas» Gas- und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l» \o «Erdoel» Erdoelvorkommen ,
welche aber fuer eine Eigenversorgung des Landes nicht ausreichend sind.
Hoffnungen werden in die Erschliessung von Feldern im Schwarzen Meer
gesetzt. Aufgrund der vermuteten Rohstoffvorkommen bestehen momentan
Grenzstreitigkeiten mit dem suedwestlichen Nachbarland HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Rum%C3%A4nien» \o «Rumaenien» Rumaenien
um dem Kontinentalsockel der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Schlangeninsel» \o «Schlangeninsel»
Schlangeninsel .

Reliefkarte

Im zentralen Landesteil erstrecken sich von Westen nach Osten
hoeherliegende Gebiete mit Gelaendehoehen zwischen 200 und knapp ueber
500 m, welche HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Platten» \o
«Platten» Platten ( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_Sprache» \o «Ukrainische
Sprache» ukrainisch Височина) genannt werden. Zu diesen gehoeren etwa
die HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Podolische_Platte» \o
«Podolische Platte» Podilische oder die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Donezplatte» \o «Donezplatte» Donezplatte
. Diese Platten bestehen ueberwiegend aus Gestein aus dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Erdaltertum» \o «Erdaltertum» Erdaltertum
, welches durch die Entstehung des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Alpidisch» \o «Alpidisch» alpidischen
Gebirgsguertels in den letzten 10 Millionen Jahren wieder angehoben
worden ist. Sie sind reich an Rohstoffen wie etwa HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenerz» \o «Eisenerz» Eisenerz und
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Kohle» \o «Kohle» Kohle . Die
groessten Erzvorkommen finden sich um HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Krywyj_Rih» \o «Krywyj Rih» Krywyj Rih
im HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Oblast_Dnipropetrowsk» \o
«Oblast Dnipropetrowsk» Oblast Dnipropetrowsk , waehrend die Kohlelager
sich ueberwiegend im Gebiet um die Stadt HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Donezk» \o «Donezk» Donezk befinden. Die
Platten sind von zahlreichen kleineren und groesseren Fluessen
durchschnitten, welche sich teilweise tief ins Gelaende eingeschnitten
haben. Dies gilt etwa fuer die oberen und mittleren Einzugsgebiete des
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Dnister» \o «Dnister» Dnister
und des HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdlicher_Bug» \o
«Suedlicher Bug» Suedlichen Bugs .

Abgesehen von den Berggebieten und den suedwestlichen und suedlichen
Kuestenregionen laesst sich die Ukraine hinsichtlich des Klimas, der
Boeden und der Vegetation in drei Grosszonen gliedern. Im Nordwesten hat
es Anteil an den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Palesje&action=edit» \o
«Palesje» Prypjatsumpfgebieten , welches insbesondere durch fruehere
Gletschervorstoesse aus HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Skandinavien» \o «Skandinavien»
Skandinavien waehrend der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeit» \o «Eiszeit» Eiszeiten gepraegt
wurde. Hier finden sich die schlechtesten Boeden des Landes. Hinzu
kommt, dass diese Region besonders stark von der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Tschernobyl» \o
«Katastrophe von Tschernobyl» Katastrophe von Tschernobyl betroffen
ist. Das Gebiet erhaelt relativ viel Niederschlag (500-750 mm), die
Sommer sind mild mit Durchschnittstemperaturen im Monat Juli von 17 bis
19 °C.

An diese Zone schliesst sich nach Sueden und Suedosten die sogenannte
HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Waldsteppe&action=edit» \o
«Waldsteppe» Waldsteppenzone an, in welcher ehemals bestehende
Waldbestaende aber ueberwiegend schon abgeholzt wurden. Hier befinden
sich weit ausgedehnte HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6%C3%9F» \o «Loess» Loessebenen ,
die im Eiszeitalter unter HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Periglazial» \o «Periglazial»
periglazialen Bedingungen entstanden sind. Aus dem Loess haben sich
ueberwiegend sehr fruchtbare HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzerde» \o «Schwarzerde»
Schwarzerdeboeden entwickelt, welche zu den ertragreichsten der Welt
gehoeren. Die Niederschlagsmengen liegen zwischen 350 und 400 mm, die
Juli-Durchschnittstemperaturen bei 20 °C. Insgesamt bietet dieses Gebiet
sehr gute Bedingungen fuer eine landwirtschaftliche Nutzung. Allerdings
sind die Boeden sehr HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Erosion»
\o «Erosion» erosionsanfaellig , wenn sie, wie oft in HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Sowjetunion» \o «Geschichte
der Sowjetunion» Sowjetzeiten geschehen, falsch bestellt werden.

Im Suedosten grenzt die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Steppe» \o «Steppe» Steppenzone an,
welche nur ueber relativ geringe Niederschlaege von teilweise unter
250 mm im Jahr verfuegt. Auch sind die Sommer hier sehr heiss mit
Durchschnittstemperaturen im Juli von teilweise ueber 23 °C. Die
fruchtbaren Schwarz- und Kastanienbraunerden dieses Gebietes konnten
ueberwiegend erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts in Wert gesetzt werden,
nachdem durch den Bau von Staudaemmen an den grossen Fluessen
ausgedehnte Bewaesserungsanlagen entstanden sind.

Die Kuestenregionen suedlich des Krimgebirges und im suedwestlichen
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Bessarabien» \o «Bessarabien»
Bessarabien sind sehr fruchtbar und werden aufgrund der guenstigen
klimatischen Bedingungen mit milden Wintern insbesondere fuer den
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Obst» \o «Obst» Obst — und
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau» \o «Weinbau» Weinanbau
genutzt.

Der Nordwesten der Ukraine wird als HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Wolhynien» \o «Wolhynien» Wolhynien
bezeichnet. Diese Landschaft wird mit HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Galizien» \o «Galizien» Galizien zu den
„Keimzellen“ einer unabhaengigen Ukraine gerechnet, da diese Gebiete
erst im Zuge des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg» \o «Zweiter Weltkrieg»
Zweiten Weltkriegs von Polen an die Sowjetunion abgetreten wurden.
Teile Galiziens und Transkarpatien hatten bis dahin niemals zu einem von
Moskau aus regierten Reich gehoert, wobei die Mehrheit der Bevoelkerung
der russischen Herrschaft und den Russifizierungsmassnahmen sehr
reserviert gegenueber stand. Das Entstehungsgebiet der ukrainischen
Kultur und Sprache liegt aber wahrscheinlich im Dneprgebiet suedoestlich
von Kiew, wo im 17. Jahrhundert fuer kurze Zeit der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kosaken» \o «Kosaken» Kosakenstaat
bestand.

Der geografische Mittelpunkt des Landes befindet sich in der Naehe der
Siedlung HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dobrowelytschiwka&action=edit
» \o «Dobrowelytschiwka» Dobrowelytschiwka , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Oblast_Kirowohrad» \o «Oblast Kirowohrad»
Oblast Kirowohrad . Darueber hinaus wurde von oesterreichischen
Forschern Ende des 19. Jh. festgestellt, dass der geographische
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelpunkt_Europas» \o
«Mittelpunkt Europas» Mittelpunkt Europas in der Naehe des Ortes
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Rachiw» \o «Rachiw» Rachiw
liegen soll. Diese Theorie ist aber umstritten.

Bedeutende Staedte neben der Hauptstadt HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kiew» \o «Kiew» Kiew (ukrain. Kyjiw)
sind HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Charkiw» \o «Charkiw»
Charkiw , HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Czernowitz» \o
«Czernowitz» Czernowitz (ukrainisch Tscherniwzi), HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Dnipropetrowsk» \o «Dnipropetrowsk»
Dnipropetrowsk , HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Donezk» \o
«Donezk» Donezk , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Iwano-Frankiwsk» \o «Iwano-Frankiwsk»
Iwano-Frankiwsk , HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Lemberg» \o
«Lemberg» Lemberg (ukrainisch Lwiw), HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Luhansk» \o «Luhansk» Luhansk ,
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Odessa» \o «Odessa» Odessa ,
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Poltawa» \o «Poltawa» Poltawa ,
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Saporischschja» \o
«Saporischschja» Saporischschja , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sewastopol» \o «Sewastopol» Sewastopol ,
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Simferopol» \o «Simferopol»
Simferopol , HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Tschernihiw» \o
«Tschernihiw» Tschernihiw und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Uschhorod» \o «Uschhorod» Uschhorod .

Siehe auch: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_St%C3%A4dte_in_der_Ukraine» \o
«Liste der Staedte in der Ukraine» Liste der Staedte in der Ukraine ,
HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Namen_ukrainischer_St%C3%A4dte»
\o «Liste der Namen ukrainischer Staedte» Liste der Namen ukrainischer
Staedte

Bevoelkerung

Lebenserwartung bei Geburt 1930-2003 (Deutschland: Maenner: 74,01;
Frauen: 80,5 Jahre)

Nationalitaeten

Nach der offiziellen Volkszaehlung von 2001 leben in der Ukraine 77,8 %
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainer» \o «Ukrainer»
Ukrainer und ueber 100 weitere HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalit%C3%A4t» \o «Nationalitaet»
Nationalitaeten , darunter rund 8,3 Mill. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Russen» \o «Russen» Russen , 410.000
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Rum%C3%A4nen» \o «Rumaenen»
Rumaenen (davon gaben 259.000 Personen ihre Nationalitaet als »
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Moldauer» \o «Moldauer»
moldauisch » an), 276.000 HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Frussen» \o «Weissrussen»
Weissrussen , 358.000 HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Tataren»
\o «Tataren» Tataren (davon 248.000 HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Krimtataren» \o «Krimtataren» Krimtataren
), 205.000 HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Bulgaren» \o
«Bulgaren» Bulgaren , 157.000 HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Magyaren» \o «Magyaren» Ungarn , 144.000
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Polen» \o «Polen» Polen ,
100.000 HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Armenier» \o
«Armenier» Armenier , 92.000 HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Juden» \o «Juden» Juden , 92.000
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Griechen» \o «Griechen»
Griechen , 48.000 HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Roma» \o
«Roma» Roma , 45.000 HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Aserbaidschaner» \o «Aserbaidschaner»
Aserbaidschaner , 34.000 HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Georgier» \o «Georgier» Georgier , 33.000
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche» \o «Deutsche»
Deutsche und 32.000 HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Gagausen»
\o «Gagausen» Gagausen . Die in der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Karpatoukraine» \o «Karpatoukraine»
Karpatoukraine lebenden HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Russinen» \o «Russinen» Russinen werden
manchmal als eigenes Volk angesehen.

Sprache

73 % der ethnischen Ukrainer sprechen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_Sprache» \o «Ukrainische
Sprache» Ukrainisch als Muttersprache, 74,4 % beherrschen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Sprache» \o «Russische Sprache»
Russisch . Die russische Sprache dominiert im Osten und Sueden der
Ukraine bis heute, und auch in Kiew hat sie noch einen relativ hohen
Stellenwert. Der Westen des Landes ist dagegen rein ukrainischsprachig.
In der Gegend um HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Lemberg» \o
«Lemberg» Lemberg (Lwiw) sprechen auch noch viele Menschen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Polnische_Sprache» \o «Polnische Sprache»
Polnisch . Seit der Unabhaengigkeit verschieben sich diese Verhaeltnisse
aber in begrenztem Masse zugunsten des Ukrainischen, da es nun im ganzen
Land Pflichtfach ist und zunehmend Unterrichtssprache an den Schulen
wird. An vielen ukrainischen Hochschulen, insbesondere im technischen
Bereich, findet der Unterricht jedoch mangels ukrainischer Fachliteratur
ueberwiegend in russischer Sprache statt. Eine weit verbreitete
muendliche Mischform mit dem Russischen ist der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Surschyk» \o «Surschyk» Surschyk .

Literatur und Buchkultur

Das erste, im Jahre HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/1483» \o
«1483» 1483 in der Ukraine erschienene Buch wurde von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Jurij_Drohobytsch&action=edit
» \o «Jurij Drohobytsch» Jurij Drohobytsch verfasst. Der in der Stadt
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Poltawa» \o «Poltawa» Poltawa
lebende HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Kotljarewskyj» \o
«Iwan Kotljarewskyj» Iwan Kotljarewskyj gilt als Erneuerer der
ukrainischen Schriftsprache.

Bedeutende ukrainische Schriftsteller sind:

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Taras_Schewtschenko» \o «Taras
Schewtschenko» Taras Schewtschenko

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Franko» \o «Iwan Franko»
Iwan Franko

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Lesja_Ukrajinka» \o «Lesja
Ukrajinka» Lesja Ukrajinka

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Juri_Andruchowytsch» \o «Juri
Andruchowytsch» Juri Andruchowytsch

Zum gegenwaertigen Buchmarkt siehe zum Beispiel HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Buchmesse_Lemberg» \o «Buchmesse Lemberg»
Buchmesse Lemberg .

Religion

Die Ukraine ist traditionell ein konfessionell gemischtes Land.
Dominierend sind die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Orthodoxe_Kirchen» \o «Orthodoxe Kirchen»
orthodoxen Kirchen , 46% der Ukrainer sind Anhaenger der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainisch-orthodoxe_Kirche_-_Kiewer_Patri
archat» \o «Ukrainisch-orthodoxe Kirche — Kiewer Patriarchat»
Ukrainisch-orthodoxen Kirche und der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainisch-Orthodoxe_Kirche_Moskauer_Patri
archats» \o «Ukrainisch-Orthodoxe Kirche Moskauer Patriarchats»
Ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats . Erstere
untersteht einem Patriarchen in Kiew, waehrend letztere der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Russisch-Orthodoxe_Kirche» \o
«Russisch-Orthodoxe Kirche» Russisch-orthodoxen Kirche in HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Moskau» \o «Moskau» Moskau zugehoert.
Zwischen beiden Konfessionen tobt ein erbitterter Streit um Legitimitaet
und um Besitzansprueche an Immobilien. Dem orthodoxen Ritus folgt auch
die HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/1596» \o «1596» 1596
entstandene HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainische_Griechisch-Katholische_Kirche»
\o «Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche» griechisch-katholische
Kirche , die allerdings die Suprematie des Papstes anerkennt und mit Rom
uniert ist. Ihr gehoeren ca. 5,5 Mio. Glaeubige an. Daneben gibt es in
der Ukraine ca. 1,1 Mio. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-Katholische_Kirche» \o
«Roemisch-Katholische Kirche» roemisch-katholische Christen (
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Polen» \o «Polen» Polen ,
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche» \o «Deutsche»
Deutsche ), ausserdem einige HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Pfingstbewegung» \o «Pfingstbewegung»
Pfingstlergruppen , HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Baptisten»
\o «Baptisten» Baptisten , sowie kleine HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche» \o «Evangelische
Kirche» evangelische und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Islam» \o «Islam» islamische HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Minderheit» \o «Minderheit» Minderheiten
( HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Tataren» \o «Tataren»
Tataren ).

Historische Entwicklung

Vor dem ersten Weltkrieg lebten eine HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache» \o «Deutsche Sprache»
deutschsprachige Minderheit, bestehend aus mehrere hunderttausend
Personen, auf dem Staatsgebiet der heutigen Ukraine ( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Galizien» \o «Galizien» Galizien ,
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Bukowina» \o «Bukowina»
Bukowina , HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Wolhynien» \o
«Wolhynien» Wolhynien , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Meer» \o «Schwarzes Meer»
Schwarzmeerkueste ); heute sind es noch etwa 30.000 bis 40.000.

Bis 1944 lebten mehrere Millionen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Polen» \o «Polen» Polen auf dem Gebiet
der heutigen Ukraine ( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Galizien» \o «Galizien» Galizien ,
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Bukowina» \o «Bukowina»
Bukowina und HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Wolhynien» \o
«Wolhynien» Wolhynien ). 1944 kam es vor allem in HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Wolhynien» \o «Wolhynien» Wolhynien zu
Massakern an der polnischen Bevoelkerung, der ueber 40.000 Polen zum
Opfer fielen. Nach dem Krieg und der Annexion der ehemals polnischen
Gebiete oestlich des Bugs wurde die polnische Bevoelkerung vertrieben.

Bis zum HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg» \o
«Zweiter Weltkrieg» Zweiten Weltkrieg lebten in der Ukraine sehr viele
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Juden» \o «Juden» Juden —
die Ukraine war eines der Hauptverbreitungsgebiete der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Jiddische_Sprache» \o «Jiddische Sprache»
jiddischen Sprache — die jedoch zu grossen Teilen waehrend der
Besatzung durch das HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Reich» \o «Deutsches Reich»
Deutsche Reich von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Einsatzgruppen_der_Sicherheitspolizei_und_
des_SD» \o «Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD»
SS-Einsatzgruppen ermordet wurden. Die Ueberlebenden wandern seitdem in
die HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/USA» \o «USA» USA , nach
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Israel» \o «Israel» Israel
und nach HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland» \o
«Deutschland» Deutschland aus. Heute leben noch ungefaehr 500.000
Juden in der Ukraine. Ihre Zahl nimmt wegen der erwaehnten Auswanderung
und des allgemeinen Geburtenrueckgangs weiterhin ab.

Geschichte

Hauptartikel: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Ukraine» \o «Geschichte der
Ukraine» Geschichte der Ukraine

Die Ukraine ist, wie ihre Nachbarlaender HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Russland» \o «Russland» Russland und
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Frussland» \o
«Weissrussland» Weissrussland , ein Nachfolgestaat der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kiewer_Rus» \o «Kiewer Rus» Kiewer Rus .
Nach der Zersplitterung des Kiewer Reiches in unabhaengige
Fuerstentuemer, der Invasion der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Mongolen» \o «Mongolen» Mongolen und dem
Einverleiben der westlichen Teile des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ostslawen» \o «Ostslawen» ostslawischen
Territoriums durch das HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Litauens» \o «Geschichte
Litauens» Grossfuerstentum Litauen und das spaetere HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Polen-Litauen» \o «Polen-Litauen»
Polen-Litauen war die Ukraine meist ein umstrittenes Gebiet zwischen
den Grossmaechten HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Polen» \o
«Polen» Polen , HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Russland» \o
«Russland» Russland , dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Osmanisches_Reich» \o «Osmanisches Reich»
Osmanischen Reich und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich-Ungarn» \o
«Oesterreich-Ungarn» Oesterreich-Ungarn . Im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/17._Jahrhundert» \o «17. Jahrhundert» 17.
und fruehen HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/18._Jahrhundert»
\o «18. Jahrhundert» 18. Jahrhundert uebte auch HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Schweden» \o «Schweden» Schweden , im
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/20._Jahrhundert» \o «20.
Jahrhundert» 20. Jahrhundert zeitweise HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland» \o «Deutschland» Deutschland
Einfluss auf die Ukraine aus.

1917 gelang es der ueberwiegend baeuerlichen Machno-Bewegung eine
anarchistische Revolution durchzufuehren, welche zunaechst den
sowjetischen Bolschewisten gegen die «Weissen» half, dann 1921 jedoch
von diesen verraten wurde, so dass die Ukraine von der Roten Armee unter
Trotzki in einem blutigen Krieg an die SU angeschlossen wurde. Tiefe
Spuren hinterliessen die durch die zwangsweise HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektivierung» \o «Kollektivierung»
Kollektivierung unter Stalin in den Jahren 1932-33 hervorgerufenen
Hungersnoete (Holodomor), bei denen schaetzungsweise 6-10 Millionen
Menschen umkamen.

Waehrend der deutschen Besetzung im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg» \o «Zweiter Weltkrieg»
Zweiten Weltkrieg stand das Land als HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Reichskommissariat_Ukraine» \o
«Reichskommissariat Ukraine» Reichskommissariat Ukraine und
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Generalgouvernement» \o
«Generalgouvernement» Generalgouvernement zum groesseren Teil unter
deutscher Zivilverwaltung. Die Ukraine war Schauplatz zahlreicher
Massenmorde an HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Juden» \o
«Juden» Juden und sowjetischen Kriegsgefangenen (z. B. Massaker von
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Babi_Jar» \o «Babi Jar» Babi
Jar ). Zwischen 1943 und 1947 tobte nicht nur ein HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Partisanen» \o «Partisanen»
Partisanenkrieg gegen die deutschen Besatzer, sondern es gab auch eine
Unabhaengigkeitsbewegung ( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrajinska_Powstanska_Armija» \o
«Ukrajinska Powstanska Armija» Ukrajinska Powstanska Armija ,
„Ukrainische Aufstaendischenarmee“), die gegen die Sowjetherrschaft und
die polnische Bevoelkerung kaempfte, die letztendlich vom HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Volkskommissariat_f%C3%BCr_innere_Angelege
nheiten» \o «Volkskommissariat fuer innere Angelegenheiten» NKWD
niedergeschlagen wurde.

Im Zuge der „Westverschiebung“ Polens wurde die gesamte polnische
Bevoelkerung aus den ehemals polnischen Gebieten der heutigen
Westukraine ausgesiedelt, teilweise auch gewaltsam vertrieben. Im
Gegenzug wurde die ukrainische Minderheit Polens in die Ukraine
zwangsumgesiedelt („ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Weichsel» \o «Operation
Weichsel» Operation Weichsel “). Danach war die Ukraine – wie zuvor –
Teil der HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetunion» \o
«Sowjetunion» Sowjetunion .

Die Ukraine ist seit HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/1991» \o
«1991» 1991 unabhaengig. 2004 erlebte die Ukraine einen demokratischen
Umschwung — die „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Orangene_Revolution» \o «Orangene
Revolution» Orangene Revolution “ — ausgeloest durch die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahlen_in_der_Ukraine
_2004» \o «Praesidentschaftswahlen in der Ukraine 2004»
Praesidentschaftswahlen , aus denen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Wiktor_Juschtschenko» \o «Wiktor
Juschtschenko» Wiktor Juschtschenko als Sieger hervorging.

Politik

Aktuelle Politik

siehe: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahlen_in_der_Ukraine
_2004» \o «Praesidentschaftswahlen in der Ukraine 2004»
Praesidentschaftswahlen in der Ukraine 2004 , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Parteien_der_Ukraine» \o «Liste
der Parteien der Ukraine» Liste der Parteien der Ukraine

Nach der Amtseinfuehrung von Praesident HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Wiktor_Juschtschenko» \o «Wiktor
Juschtschenko» Wiktor Juschtschenko im Januar 2005 bestaetigte das
ukrainische Parlament ( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Werchowna_Rada» \o «Werchowna Rada»
Werchowna Rada ) am 4. Februar 2005 die neue Regierung unter
Premierministerin HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Julija_Tymoschenko» \o «Julija
Tymoschenko» Julija Tymoschenko .

Waehrend der ersten 100 Tage der Regierung Tymoschenko wurden die
Privatisierungen einiger grosser Unternehmen ( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kryworisch_Stal&action=edit»
\o «Kryworisch Stal» Kryworisch Stal ) aus der Zeit des frueheren
Praesidenten Kutschma ueberprueft. Es zeigte sich auch, wie schon im
Wahlkampf, dass die Positionen von Praesident Juschtschenko und
Ministerpraesidentin Tymoschenko in der Wahl der Mittel teilweise
differieren.

Gleichzeitig fuehrte die durch russische Unternehmen initiierte
Verteuerung von Erdoelprodukten, vor allem Benzin, zu Druck auf die
ukrainische Regierung.

In verschiedenen Ministerien wie dem Innenministerium und auf regionaler
Ebene wurden seit dem Machtwechsel bis zu 30 % der Mitarbeiter
entlassen.

Am HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/8._September» \o «8.
September» 8. September HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/2005» \o «2005» 2005 entliess Praesident
Juschtschenko ueberraschend Ministerpraesidentin Julija Tymoschenko und
ihre Regierung im Zusammenhang mit Korruptionsvorwuerfen und Konflikten
innerhalb des Kabinetts. Zum Interimspremier wurde der
Wirtschaftspolitiker HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Jurij_Jechanurow» \o «Jurij Jechanurow»
Jurij Jechanurow ernannt.

Jechanurow wurde spaeter zum Ministerpraesidenten ernannt, und zwar mit
60 Stimmen mehr als er brauchte, die er ueberraschenderweise von der
Opposition bekam.

Im August 2006 wurde der pro-russische Janukowitsch zum neuen
Premierminister gewaehlt und von Praesident Juschtschenko bestaetigt.
Seither versucht Janukowitsch das praesidiale System der Ukraine durch
Gesetzesbeschluesse so umzubauen, dass der Praesident in seinen
Befugnissen deutlich eingeschraenkt wird. Hinter den Kulissen findet
daher ein Machtkampf zwischen Janukowitsch und Juschtschenko statt. Als
letzter Vertreter des pro-westlichen Kurses von Juschtschenko in der
Regierung gab HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Boris_Tarassjuk&action=edit»
\o «Boris Tarassjuk» Boris Tarassjuk im Januar 2007 sein Amt auf.

Verwaltungsgliederung

Die Ukraine ist in 24 HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Oblast»
\o «Oblast» Oblaste (ukr. область/oblast, Pl. області/oblasti;
Bezirke, woertl. Gebiete), die Autonome Republik HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Krim» \o «Krim» Krim und zwei Staedte
mit Sonderstatus gegliedert.

Siehe auch: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Oblaste_der_Ukraine» \o «Liste
der Oblaste der Ukraine» Liste der Oblaste der Ukraine .

Unter HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_St%C3%A4dte_in_der_Ukraine» \o
«Liste der Staedte in der Ukraine» Liste der Staedte in der Ukraine
sind die wichtigsten Staedte jeder Oblast aufgezaehlt.

Infrastruktur

Die Ukraine besitzt aus Zeiten der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetunion» \o «Sowjetunion» Sowjetunion
vor allem eine Nord-Sued-Verkehrsorientierung ( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Moskau» \o «Moskau» Moskau — HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kiew» \o «Kiew» Kiew — HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Odessa» \o «Odessa» Odessa , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Moskau» \o «Moskau» Moskau — HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Charkiw» \o «Charkiw» Charkiw —
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Krim» \o «Krim» Krim ). Man
versucht aber seit der Unabhaengigkeit des Landes, die Infrastruktur in
eine West-Ost-Orientierung zu reorganisieren und die Verbindungen zu
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Polen» \o «Polen» Polen , der
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Slowakei» \o «Slowakei»
Slowakei und HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Ungarn» \o
«Ungarn» Ungarn zu intensivieren (Anbindung an den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Paneurop%C3%A4ischer_Korridor
&action=edit» \o «Paneuropaeischer Korridor» Paneuropaeischen Korridor
III: Strassenverbindung und Bahnstrecke HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin» \o «Berlin» Berlin / HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Dresden» \o «Dresden» Dresden —
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Breslau» \o «Breslau» Breslau
— HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Krakau» \o «Krakau» Krakau
— HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Lwiw» \o «Lwiw» Lwiw —
Kiew und V: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Ko%C5%A1ice» \o
«Ko?ice» Ko?ice — HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Tschop» \o
«Tschop» Tschop — Lwiw und Budapest — Tschop — Lwiw).

Die Ukraine ist heute vor allem ein Transitland zwischen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Mitteleuropa» \o «Mitteleuropa»
Mitteleuropa und dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kaukasus» \o «Kaukasus» Kaukasus und
zwischen HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdeuropa» \o
«Suedeuropa» Suedeuropa und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Russland» \o «Russland» Russland .
Hauptverkehrstraeger in der Ukraine ist die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahn» \o «Eisenbahn» Eisenbahn ,
gefolgt vom HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fe» \o
«Strasse» Strassenverkehr und der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Binnenschifffahrt» \o «Binnenschifffahrt»
Binnenschifffahrt auf dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Dnepr» \o «Dnepr» Dnepr (Dnipro). In
allen wichtigen grossen Staedten befinden sich internationale
Flughaefen; in HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Odessa» \o
«Odessa» Odessa , HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Mykolajiw»
\o «Mykolajiw» Mykolajiw , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Cherson» \o «Cherson» Cherson ,
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Sewastopol» \o «Sewastopol»
Sewastopol und HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Kertsch» \o
«Kertsch» Kertsch befinden sich HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Seehafen» \o «Seehafen» Seehaefen .

Wirtschaft

Die Ukraine ist ein ehemals HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus» \o «Kommunismus»
kommunistisches Land, das in den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/1990er» \o «1990er» 1990er Jahren einen
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Privatisierung» \o
«Privatisierung» Privatisierungsprozess eingeleitet hat. Das Jahr 2004
steht im Zeichen eines relativ starken wirtschaftlichen Aufschwungs.

Die wichtigsten Aussenhandelspartner sind HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Russland» \o «Russland» Russland (28 %),
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland» \o «Deutschland»
Deutschland (8 %) und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Italien» \o «Italien» Italien (4,2 %),
gefolgt von HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Turkmenistan» \o
«Turkmenistan» Turkmenistan (3,8 %), HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Polen» \o «Polen» Polen (3,4 %) und der
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China» \o
«Volksrepublik China» Volksrepublik China (3,3 %) (Zahlen 2003). Zu
Zeiten der HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetunion» \o
«Sowjetunion» Sowjetunion galt die Ukraine als Kornkammer des Landes.
Hinzu kommen im Osten des Landes HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Bergbau» \o «Bergbau» Bergbau und
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Industrie» \o «Industrie»
Industrie . Das Wachstum des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttoinlandsprodukt» \o
«Bruttoinlandsprodukt» Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug im 1. Quartal
2004 gegenueber dem Vorjahreszeitraum 10,8 %.

Im noerdlichen Teil des Landes gab es einst eine ausgedehnte Waldsteppe
mit sehr fruchtbarem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6%C3%9F» \o «Loess» Loessboden .
Bis auf einen kleinen Restbestand wurden diese Waelder jedoch abgeholzt
und in Ackerland umgewandelt. Das Land verfuegt heute nur noch ueber
etwa 5 % Waldanteil an der Gesamtflaeche. Bekannt sind die Birkenwaelder
um Kiew.

An der noerdlichen Grenze des Landes zu HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Frussland» \o «Weissrussland»
Weissrussland kann in einem Radius von 50 Kilometern um den Ort
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Pripjat» \o «Pripjat» Pripjat
seit der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophe_von_Tschernobyl» \o
«Katastrophe von Tschernobyl» Reaktorkatastrophe von Tschornobyl 1986
(russisch Tschernobyl) wegen der anhaltenden Verseuchung keine
Landwirtschaft mehr betrieben werden. Unabhaengig davon leidet die
Landwirtschaft seit einigen Jahrzehnten zusaetzlich unter starker
Bodenerosion. Durch die damit verbundene HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Versteppung» \o «Versteppung» Versteppung
des Landes hat die Ukraine schon rund ein Achtel ihrer
landwirtschaftlichen Nutzflaeche eingebuesst.

Im Sueden der Ukraine an der Kueste und auf der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Krim» \o «Krim» Krim wird HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau» \o «Weinbau» Wein — und
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Obst» \o «Obst» Obstanbau
betrieben, im Rest des Landes wird vorwiegend HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Weizen» \o «Weizen» Weizen angebaut. Bei
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Krywyj_Rih» \o «Krywyj Rih»
Krywyj Rih , HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Dnipropetrowsk»
\o «Dnipropetrowsk» Dnipropetrowsk und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Saporischja» \o «Saporischja» Saporischja
befinden sich Eisenerzlagerstaetten mit entsprechender Verarbeitung.
Hinzu kommen Maschinenbau, Bau von Elektrogeraeten sowie eine
umfangreiche HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Werft» \o «Werft»
Werftenindustrie . Ausgefuehrt werden vor allem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kohle» \o «Kohle» Kohle , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Stahl» \o «Stahl» Stahl , Elektrogeraete
und Nahrungsmittel, eingefuehrt werden vor allem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Energie» \o «Energie» Energietraeger (
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Gas» \o «Gas» Gas und
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l» \o «Erdoel» Erdoel
) aus Russland. Im HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Donezk» \o
«Donezk» Donezkbecken befinden sich viele Bergwerke, die stark
sanierungsbeduerftig sind und in denen es immer wieder zu schweren
Grubenungluecken kommt.

Wirtschaftliche Entwicklung

Die Ukraine war die „Kornkammer“ der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetunion» \o «Sowjetunion» Sowjetunion
. Zum Zeitpunkt der Unabhaengigkeit wurden 55% des ukrainischen
Territoriums fuer Ackerbau genutzt und insgesamt 70% der Flaeche fuer
die Landwirtschaft. Der Agroindustrielle Komplex trug 1991 ca. 40% des
produzierten Nationaleinkommens bei. Die Rohstoffbasis der Ukraine
umfasst verschiedene Metalle und Kohle. 5% der weltweiten
Eisenerzvorkommen liegen in der Ukraine. Dazu kommen Bauxit, Blei,
Chrom, Gold, Quecksilber, Nickel, Titan, Uran und Zink. Der Anteil der
Schwerindustrie uebertraf selbst das ebenfalls schwerindustriell
gepraegte Polen um mehr als das Doppelte. 70% der Industrieproduktion
erfolgte 1991 in den Sektoren Maschinenbau, Schwarzmetallurgie (Eisen
und Stahl), Energie, Chemie, Papier und Baumaterialien.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1990/1991 konnte die Ukraine das
Produktionsniveau von 1991 noch nicht wieder erreichen. Dies wird
insbesondere der IWF-Schocktherapie zugeschrieben, die von 1992 bis 1995
einen Rueckgang des Bruttoinlandsproduktes von 60% zur Folge hatte.
Derzeit liegt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei 1.000 Euro. Es ist
damit nur geringfuegig hoeher als in China.

Viele Einwohner auf dem Land betreiben HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Subsistenzwirtschaft» \o
«Subsistenzwirtschaft» Subsistenzwirtschaft , da Loehne und Rente
verspaetet und unvollstaendig ausbezahlt wurden und das Lohnniveau mit
den gestiegenen Lebenshaltungskosten (in den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/1990er» \o «1990er» 1990er Jahren
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperinflation» \o
«Hyperinflation» Hyperinflation ) nicht mithalten konnte.

Seit 1998 hat sich die ukrainische Wirtschaft aber stabilisiert.
Vermehrt draengen auslaendische Firmen in das Land und uebernehmen
Betriebe oder gruenden Auslandsfilialen, einerseits wegen der im
internationalen Vergleich sehr guenstigen Lohnsituation bei guter
Qualifikation und andererseits, um Marktanteile in der Ukraine zu
besetzen. Die Ukraine erzielt inzwischen einen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsbilanz%C3%BCberschuss» \o
«Leistungsbilanzueberschuss» Leistungsbilanzueberschuss . Das Wachstum
des Bruttoinlandsprodukts ist im Jahr HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/2004» \o «2004» 2004 auf etwa 12 %
gestiegen. Der Ende des Jahres 2004 erfolgte Machtwechsel, der nicht nur
den Praesidenten betraf, sondern auch fuer neue Mehrheiten im Parlament
sorgte, laesst tiefgreifende Reformen erwarten. Sie duerften die
Voraussetzungen fuer einen wirtschaftlichen Aufschwung zumindest
langfristig verbessern.

Allerdings koennten sich kuenftig auch neue Belastungen ergeben: Der
bislang sehr guenstige Preis fuer Gas (etwa 35 bis 40 % der Preise in
Westeuropa) koennte sich drastisch erhoehen. Mit 3,3 Milliarden Euro
machen die Gasimporte 14 % der ukrainischen Importe aus. Die ukrainische
Wirtschaft ist an dieser Stelle besonders empfindlich und in hohem Masse
von Russland abhaengig.

Die von der neuen Regierung angestrebte staerkere wirtschaftliche
Ausrichtung der Ukraine in Richtung HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Union» \o «Europaeische
Union» Europaeische Union kann die Abhaengigkeit der Ukraine von
russischen Energielieferungen zwar kaum verringern, sie duerfte aber die
auslaendischen Investitionen steigen lassen und so den wirtschaftlichen
Aufschwung staerken.

Januar 2006: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Russisch-ukrainischer_Gasstreit» \o
«Russisch-ukrainischer Gasstreit» Russisch-ukrainischer Gasstreit .

Bankwesen

Im Bankwesen fand die erste Uebernahme durch ein auslaendisches
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Kreditinstitut» \o
«Kreditinstitut» Kreditinstitut erst im Oktober HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/2005» \o «2005» 2005 statt. Damals
uebernahm die oesterreichische HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Raiffeisen_International» \o «Raiffeisen
International» Raiffeisen International die zweitgroesste Bank des
Landes, die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bank_Aval&action=edit» \o
«Bank Aval» Bank Aval . Gemeinsam mit der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/1998» \o «1998» 1998 gegruendeten
Raiffeisenbank Ukraine halten diese 12 % Marktanteil am ukrainischen
Bankensektor. Die Verkaufsverhandlungen wurden von ukrainischer Seite
bewusst in die Laenge gezogen, da sich rasch weitere Interessanten an
der Bank fanden, und sich der Kaufpreis somit Stueck fuer Stueck auf
letztendlich 836 Millionen Euro (fuer 93,5 %) erhoehte.

Von da an gab es ploetzlich grosses Interesse von zahlreichen
auslaendischen Banken, die ebenfalls in der Ukraine Fuss fassen wollten.
Innerhalb von nur 5 Monaten schnellte der Anteil auslaendischer Banken
am ukrainischen Bankensektor von knapp ueber 0 % auf rund 25 %. Die
teuerste Uebernahme bisher taetigte die italienische HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Banca_Intesa» \o «Banca Intesa» Banca
Intesa , welche fuer rund eine Milliarde Euro 88 % der viertgroessten
ukrainischen Bank „Ukrsotsbank“ uebernahm, und ihren bisherigen
Marktanteil in HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/GUS» \o «GUS»
GUS -Staaten auf einen Schlag von rund 0,1 % auf ein Vielfaches
erhoehte. Der deutlich hoehere Kaufpreis, vor allem in Anbetracht der
Tatsache, dass die „Ukrsotsbank“ deutlich weniger Marktanteil (5,3 % per
2005) als die „Bank Aval“ besass, ist durch den steigenden HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Buchwertmultiplikator&action=
edit» \o «Buchwertmultiplikator» Buchwertmultiplikator zu erklaeren.
Wie in allen HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/MOEL» \o «MOEL»
mittel- und osteuropaeischen Laendern , die erst seit wenigen Jahren
fuer auslaendische Kreditinstitute zugaenglich sind, stieg auch in der
Ukraine der zu bezahlende Preis im Vergleich zum HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Buchwert» \o «Buchwert» Buchwert der
uebernommenen Bank mit steigender HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Nachfrage» \o «Nachfrage» Nachfrage .

Eine weitere der fuenf ukrainischen Grossbanken, die „Ukrssibbank“,
wurde im Dezember 2005 von der groessten franzoesischen Bank,
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/BNP_Paribas» \o «BNP Paribas»
BNP Paribas , uebernommen. 51 % wechselten fuer knapp 300 Millionen Euro
ihren Besitzer. Sowohl bei der „Ukrsotsbank“ als auch bei der
„Ukrssibbank“ hatte die ungarische „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=OTP_Bank&action=edit» \o «OTP
Bank» OTP Bank “ mitgeboten, die jedoch beide Male das Nachsehen hatte.

Auch von den kleineren der 158 (per Ende 2005) ukrainischen Banken
wurden bereits mehrere uebernommen. So uebernahm beispielsweise der
russische Marktfuehrer, die staatliche „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sberbank» \o «Sberbank» Sberbank “, die
ukrainische „NRB-Ukraina“, und die russische Nummer zwei, die ebenfalls
staatliche „ HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Vneschtorgbank» \o
«Vneschtorgbank» Vneschtorgbank “ (VTB) uebernahm die ukrainische
„Mrija“ fuer umgerechnet knapp 60 Millionen Euro. Die ukrainische
Regierung vermutet hinter den Uebernahmen der staatlichen russischen
Banken politische Motive, wie diese auch bereits im Januar 2006 in der
ploetzlichen Vervielfachung des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Gaspreis» \o «Gaspreis» Gaspreises von
russischer Seite (siehe HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Russisch-ukrainischer_Gasstreit» \o
«Russisch-ukrainischer Gasstreit» Russisch-ukrainischer Gasstreit )
gesehen wurden.

Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Europaeischen Union

(siehe auch: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ukrainischer_EU-Beitritt» \o «Ukrainischer
EU-Beitritt» Ukrainischer EU-Beitritt )

Die Europaeische Union hat im Dezember 2004 einen „Aktionsplan“ fuer
eine engere Zusammenarbeit mit der Ukraine im Rahmen ihrer sogenannten
„Nachbarschaftspolitik“ gebilligt. Als Prioritaeten werden im
Aktionsplan unter anderem folgende Punkte genannt:

Foerderung des Beitritts der Ukraine zur HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Welthandelsorganisation» \o
«Welthandelsorganisation» Welthandelsorganisation (WTO); stetiger
Abbau von Hemmnissen im bilateralen Handel.

Ukrainische Gesetze, Normen und Standards werden schrittweise an die der
EU angeglichen.

Verhandlungen ueber Beschaeftigungsfragen, zum Beispiel Moeglichkeiten
fuer Buerger der Ukraine, in der EU zu arbeiten.

Verhandlungen ueber Erleichterungen bei der Erteilung von Reisevisa.

Erfuellung der Vereinbarungen zwischen der EU und der Ukraine ueber die
Schliessung des Kernkraftwerkes in Tschernobyl.

Verbesserung des Investitionsklimas, unter anderem durch Herstellung
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Diskriminierung» \o
«Diskriminierung» diskriminierungsfreier , transparenter
Wirtschaftsbedingungen, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrokratie» \o «Buerokratie»
Buerokratieabbau sowie Bekaempfung der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Korruption» \o «Korruption» Korruption .

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Benita_Ferrero-Waldner» \o
«Benita Ferrero-Waldner» Benita Ferrero-Waldner , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/EU-Kommissar» \o «EU-Kommissar»
EU-Kommissarin fuer auswaertige Beziehungen und europaeische
Nachbarschaftspolitik, nannte darueber hinaus u. a. folgende Massnahmen,
um die Wirtschaftsbeziehungen zur Ukraine zu staerken:

Die Einfuhr von Textilien und Stahl aus der Ukraine sollen erleichtert
werden.

Die Vergabe von Krediten der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Investitionsbank» \o
«Europaeische Investitionsbank» Europaeischen Investitionsbank an die
Ukraine soll erleichtert werden.

Die Finanzhilfen fuer eine Angleichung des ukrainischen Rechtssystems an
das Rechtssystem der EU sollen erhoeht werden.

In den Bereichen Energie, Umwelt und Verkehr ist eine engere
Zusammenarbeit vorgesehen.

Grundlagen der Beziehungen der Ukraine zur EU sind:

das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen (in Kraft seit 1. Maerz
1998),

die vom Europaeischen Rat am 14. Dezember 1999 in Helsinki
verabschiedete «Gemeinsame Strategie EU-Ukraine»,

das von der EU-Kommission im Maerz 2003 vorgelegte und von den
EU-Mitgliedstaaten gebilligte Konzept fuer eine «Europaeische
Nachbarschaftspolitik» („Groesseres Europa – Nachbarschaft: ein neuer
Rahmen fuer die Beziehungen der EU zu ihren oestlichen und suedlichen
Nachbarn“).

Seit 1994 leistet die EU ausserdem im Rahmen des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/TACIS» \o «TACIS» TACIS -Programms
Beratungs- und Ausstattungshilfe in der Ukraine. Deutschland hat einen
Anteil von fast 30 % an der Finanzierung dieses Programms.

Ziel der „Europaeischen Nachbarschaftspolitik“ der EU ist lediglich eine
verstaerkte Zusammenarbeit mit den EU-Nachbarstaaten, die durch
„Aktionsplaene“ konkretisiert wird. Fuer osteuropaeische Nachbarstaaten
wurde bisher neben dem Aktionsplan fuer die Ukraine im Dezember 2004
auch ein Aktionsplan fuer das Nachbarland HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Moldawien» \o «Moldawien» Moldawien
beschlossen.

Im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit soll den Nachbarstaaten
langfristig eine Beteiligung am HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/EU-Binnenmarkt» \o «EU-Binnenmarkt»
EU-Binnenmarkt und an einigen Gemeinschaftsprogrammen eroeffnet werden.
Eine Beitrittsperspektive, so EU-Kommissarin Ferrero-Waldner in einem
Interview mit der Deutschen Welle am 21. Januar 2005, eroeffnet die
Nachbarschaftspolitik nicht.

Demgegenueber hat der ukrainische Staatspraesident Juschtschenko
wiederholt betont, beispielsweise am 25. Januar 2005 vor dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Europarat» \o «Europarat» Europarat in
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fburg» \o «Strassburg»
Strassburg , er strebe als „strategisches Ziel“ einen Beitritt der
Ukraine zur EU an.

Medienlandschaft

HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_ukrainischen_Zeitschriften» \o
«Liste der ukrainischen Zeitschriften» Liste der ukrainischen
Zeitschriften

Telekommunikation

In der Ukraine wurden neben dem herkoemmlichen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/PSTN» \o «PSTN» oeffentlichen Telefonnetz
moderne HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/GSM» \o «GSM» GSM
-Netze aufgebaut. Die groessten Mobilfunknetze sind:

UMC

Kyivstar

Astelit

Literatur

HYPERLINK «http://www.lpb.bwue.de/aktuell/bis/4_05/bis04_05.pdf» \o
«http://www.lpb.bwue.de/aktuell/bis/4_05/bis04_05.pdf» Landeszentrale
fuer politische Bildung Baden-Wuerttemberg: Nach der „Orangenen
Revolution“; Der Buerger im Staat, Heft 4 2005; Aufsaetze zur
Entwicklung von Politik und Wirtschaft in der Ukraine, Russland und
Weissrussland

Britta Boehme: Grenzland zwischen Mythos und Realitaet. Real- und
Ideengeschichte des ukrainischen Territoriums. Lemberg 1999. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=39317
03339» ISBN 3-931703-33-9

Andrew Wilson: The Ukrainians. Unexpected Nation. 2002. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=03000
93098» ISBN 0-300-09309-8

Gerhard Simon: Die neue Ukraine. 2002. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=34121
2401X» ISBN 3-412-12401-X

Andreas Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine. Muenchen (Beck) 1994.
HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=34063
74492» ISBN 3-406-37449-2

Robert Kravchuk: Ukrainian Political Economy. The First Ten Years. 2002.
New York: Palgrave Macmillan.

HYPERLINK
«http://www.weltpolitik.net/Regionen/Russland%20und%20Zentralasien/Ukrai
ne/Grundlagen/Reformweg%20oder%20Rolle%20r%FCckw%E4rts%3F%20Die%20Ukrain
e%20im%20Vorfeld%20der%20Parlamentswahlen%20am%2026.%20M%E4rz%202006.htm
l» \o «http://www.weltpolitik Weltpolitik.net: Reformweg oder Rolle
rueckwaerts? Die Ukraine im Vorfeld der Parlamentswahlen am 26. Maerz
2006 (Tim Zuewerink)

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