Реферат на тему:

Die Geige- ein Streichinstrument

Der Aufbau

Insgesamt aus 70 Teilen und ca. 60cm lang

Schnecke- ist als barocke Verzierung an klassischen Instrumenten nicht
wegzudenken, praktisch keine Auswirkung auf den Klang

Wirbel- aus Ebenholz oder Buchsbaum, zum groben Stimmen der Saiten

Wirbelkasten

Obersattel

Griffbrett- durch staendiges Saitenniederdruecken sehr hoher
Verschleiss, darum aus massivem Holz

Einlagen

Decke- aus Fichte (besitzt eine sehr hohe Elastizitaet)

Saiten- Die Geige besteht aus der g-, d-, a- und der e-Saite. Die
e-Saite ist ausschliesslich aus Stahl, die anderen aus Darm(empfindlich,
lange Einspielzeit, man kann sie jedoch perfekt aufs Instrument
abstimmen), Kunststoff (unempfindlich, kurze Einspielzeit) oder
Stahl(billige Alternative) mit Metallumspinnung.

F-Loecher- erhoehen die Schwingungsfaehigkeit der Decke und lassen den
verstaerkten Schall nach aussen.

Steg- aus Ahornholz, haelt die Saiten im richtigen Abstand ueber dem
Griffbrett, uebertraegt die Schwingung der Saiten auf die Decke.

Feinstimmer- aus Metall, mit ihnen ist das feine stimmen moeglich.

Saitenhalter- aus Ebenholz, Buchsbaum, Plastik oder Leichtmetall; direkt
mit den Saiten verbunden und kann sich wegen seiner grossen Masse auf
den Klang auswirken (daempfen).

Untersattel

Knopf- an ihm wird die Anhaengesaite des Saitenhalters befestigt

Hals- Ahorn

Boden- aus Ahorn, meist 2teilig

Einlagen-Verzierungen aus Holz, Papier etc.

Zargen- aus Ahorn,1mm dick, werden an einer heissen Metallform gebogen

Bassbalken- verlaeuft fast paralell zur Mittelachse, stuetz die Decke

Stimme- aus Fichtenholz, uebertraegt den Schall von der Decke auf den
Boden

Ober-, Unter- und Eckklotz- Sie dienen zur Verstaerkung.

Der Bogen

Bogenspitze haelt die Bogenhaare.

Der Bezug besteht aus 150-170 Haaren vom Schweif eines Pferdes.

Die Bogenstange ist aus Pernambukholz.

Bogenspitze haelt die Bogenhaare.

Frosch ist aus Ebenholz, mit dem Drehen der Schraube wird der Bezug
ent-/gespannt.

Die Geschichte

Gestrichene Instrumente sind in Europa erst seit dem Mittelalter
bekannt.

Die heutige Violine machte eine Reihe von Entwicklungen durch, der
Anfang lag jedoch bei der Rebec (11. Jhdt.).

Danach folgten die Fidel ( um 1240,gab es in allen moeglichen Formen und
Groessen), bis zur Viola da Braccio (1520), die 3-4 Saiten hatte und
bereits in Quinten gestimmt war.

Um 1550 entwarf Andrea Amatti die erste Geige, so wie wir sie heute
kennen. Er arbeitete an der Verbesserung von Form und Klang der
Violine. So erhoehte er den Steg und verlaengerte das Griffbrett,
wodurch man laengere Saiten kraeftiger spannen konnte, was zur Folge
hatte, dass der Ton nun kraeftiger klang.

Amattis Geigen werden zwar auch heute noch gespielt, aber im Bezug auf
Eleganz und Tonqualitaet reichen sie nicht an die von seinem Schueler
Antonio Stradivari heran.

Er fertigte jedes Einzelteil der Geige mit groesster Sorgfalt an,
wodurch seine Geigen in ganz Europa Anerkennung fand. Er machte die
Geige laenger, verstaerkte den Klangkoerper und vergroesserte die
Schallloecher, was der Geige einen volleren Ton gab.

Diese beiden lebten in Cremona und zusammen mit Guarneri del Gesu bilden
sie sozusagen die Top Drei der Geigenbauer, sodass sie bis heute nicht
uebertroffen werden.

Auch die Geigensaiten veraenderten sich im Laufe der Zeit:

Anfangs bestanden sie nur aus zusammengedrehten Schafsdarmstreifen, was
fuer die beiden tieferen Saiten jedoch nicht so gut geeignet war. Nach
1690 entwickelte man eine neue Technik: in den Darm wurde ein feiner
Draht eingewickelt wodurch die Saite dicker und der klang sauberer
wurde.

Verwandlung um 1840

Schwierigere Stuecke mussten vor groesserem Publikum gespielt werden,
deshalb mussten auch die Geigen besser werden. Sie wurden zu lauteren
Geigen (um)gebaut:

Der Hals wurde laenger und neigte mehr nach hinten.

Bassbalken, Stimme, Ober-, Unter- und Eckklotz wurden gegen staerkere
ausgetauscht und auch der Steg veraenderte seine Form.

So waren die Geigen stabiler und hielten den neuen Anforderungen stand.

Auch heute noch werden gewisse technische Aenderungen vorgenommen, aber
an dem Grundriss und der Grundform des Instrumentes wird nichts mehr
veraendert.

Es gibt heute regelrechte Wissenschaften um den Klang und die Idensitaet
etc. des Tons um ein minimales zu verbessern. So beschaeftigen sich
Physiker, Chemiker, Musiker……. mit diesem Instrument.

Tonerzeugung

Die Saite klebt an den Kolophonium behafteten Bogenhaaren fest, wird
mitgenommen und loest sich ploetzlich wieder und schnellt in die
urspruengliche Position zurueck, dieser Vorgang wiederholt sich immer
wieder -> Saegezahnschwingung.

Die schwingende Saite uebertraegt die Schwingung auf den Steg dieser
uebertraegt sie

auf die Decke. Bassbalken und Stimmstock uebertragen die Schwingung auf
Decke und Boden. Im Geigenkoerper wird der eigentlich leise Ton
verstaerkt und so gut hoerbar. Der verstaerkte Ton tritt durch die
F-Loecher nach aussen.

Die Obertoene tragen zum typischen Klangcharakter der Violine bei, sie
sind ein Qualitaetsmerkmal.

Spielweisen

Es ist sehr von Bedeutung an welcher Stelle des Bogens man streicht:
verschiedene Stellen sind fuer bestimmte Lautstaerken und Effekte
geeignet.

Obere Bogenhaelfte und Spitze sind ideal fuer leise Toene.

Bogenmitte (nach Gewicht) ist ideal fuer springende Stricharten, weil
der Bogen gut huepft.

Untere Bogenhaelfte und Frosch sind geeignet fuer laute Toene.

Ebenso kommt es auf die Stelle an, an welcher der Bogen die Saite
streicht: je nachdem ob dicht am Steg oder naeher am Griffbrett
entstehen unterschiedliche Klangfarben.

Auch kann auf dem Steg ein hoelzernes Kaemmchen geklemmt werden, wodurch
die Schwingungen, die vom Steg auf den Resonanzkoerper uebertragen
werden, gedaempft werden. So klingt der Ton sehr zart und weit entfernt.

Pizzicato- mit den Fingern die Saiten zupfen

Col legno- mit der Bogenstange streichen

Vibrato- der die Saite greifende Finger wird etwas in Griffbrett
Richtung hin und her bewegt, nicht zu stark, sonst leiert der Ton=> mehr
Intensitaet und Betonung fuer gefuehlsvolle Musikstuecke

Flageolett- Toene klingen floetenaehnlich, man erzeugt sie, in dem man
die Saite nur leicht beruehrt und nicht fest auf das Griffbrett drueckt.

Durch Unterschiedliche Spielweisen koennen Geraeusche wie kratzen,
heulen, floeten, schaben, klopfen und miauen hervorgebracht werden.

Instrumentalgruppen

Die Geige kann praktisch in jeder Stilrichtung eingesetzt werden, ihre
staerken liegen jedoch im klassischen Bereich.

Sie kann alleine, als Solo-Violine gespielt werden. Hierfuer wurde
jedoch nicht viel komponiert. Violinkonzerte, also Solovioline mit
Orchesterbegleitung gibt es viel.

Auch im Duett gibt es Stuecke, wobei die meisten als Uebungsstuecke
komponiert wurden.

In Violinsonaten (Duett von Violine und Klavier) begleitete
urspruenglich das Klavier die Geige, was sich jedoch spaeter aenderte-
beide wurden gleichwertig.

Auch im Streichtrio in der Regel zusammen mit Bratsche und Cello oder in
der Triosonate (Violinenduett und Klavier Begleitung)oder in
Klaviertrios(Klavier, Violine, Cello) ist die Violine zu hoeren.

Neben der Rolle im Streichquartett begegnet man diesem Instrument auch
in groesseren Streichensembles, mit unterschiedlichen Besetzungen.

Im Orchester ist sie seit fast 400 Jahren eine wichtige Besetzung. Im
modernen Sinfonieorchester sind ca. 30 Geigen vertreten, was sehr viel
ist. (2/3 des Orchesters koennen Violinen sein!) Sie werden in die
ersten und zweiten Violinen unterteilt, der Fuehrer der ersten Violinen
wird Konzermeister genannt.

Komponisten und Virtuosen

Komponisten

Antonio Vivaldi, 1678-1741, trat an der Seite seines Vaters als
professioneller Geiger auf. Er war war Geigen-Lehrer und unterrichtete
an einer Internatsschule fuer Weisenmaedchen. Er komponierte unter
anderem Triosonaten und Violinsonaten. Fast in der Haelfte seiner
Stuecke kam die Geige vor.

Wolfgang Amadeus Mozart, 1756-1791seine ersten Violinsonaten
veroeffentlichte er im Alter von 8 Jahren. Hayden sagte ueber ihn er sei
der groesste Komponist den er kenne. Er erreichte Erneuerungen, in dem
er in violinsonaten Klavier und Geige gleich stark bewertete.

Joseph Haydn, 1732-1809 komponierte 80 Streichquartette, zahlreiche
Violinkonzerte, 50 Streichtrios

Ludwig van Beethoven

Auch Johann Sebastian Bach, Beethoven, Schubert…komponierten Stuecke
fuer und mit der Geige.

Virtuosen

Niccolo Paganini, 1653-1713, in Venedig- Er machte aus seinen Auftritten
eine effektvolle Schow, komponierte selbst fingerbrecherische Stuecke
mit technischen Neuheiten.

Yehudi Menuhin, *1916 in New York, begann mit 4 Jahren das Geigespielen,
schon mit sieben hatte er seinen ersten Auftritt in San Fransisco, nach
einer Reihe grosser Auftritte wurde er 1982 Chefdirigent des Royal
Philharmonic Orchestra in London.

Isaac Stern, *1920 studierte bei dem Lehrer von Menuhin, war an den
Urauffuehrungen zahlreicher bedeutender Werke beteiligt

Kyung-Wha Chang, w, *1948, erster Musiker aus Korea, der internationale
Karriere gemacht hat

Weiter waren Joseph Joachim, Pablo de Sarasate, David Oistrach und sind
Pinchas Zuckermann, Anne Sophie Mutter…….beruehmte Geiger.

Quellen:

Mein Instrument- Die Violine von Baerenreiter

Die Geige von Carlsen

HYPERLINK «http://www.geigenbau-goes.de» http://www.geigenbau-goes.de

HYPERLINK «http://www.bruckmur.at/musikschule/Geige%20genau.htm»
http://www.bruckmur.at/musikschule/Geige%20genau.htm

etc.

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