Реферат на тему:

Chronische bronchitis, asthma bronchiale (німецька мова)

CHRONISCHE BRONCHITIS Von einer chronischen Bronchitis spricht man
dann, wenn mindestens drei Monate lang im Jahr taeglich Husten und
vermehrte Schleimabsonderung bestehen. Oft verbergen sich hinter diesen
Symptomen verschiedene Krankheiten. So ist die chronische Bronchitis am
haeufigsten mit einem Lungenemphysem verbunden, das heisst einer
Lungenblaehung, das sowohl ein Anteil ihrer Ursache als auch ihrer
Folgen sein kann. Sie kommt aber auch bei zahlreichen Herzkrankheiten
als sogenannte Stauungsbronchitis

Die Ursachen der chronischen Bronchitis sind aber damit nicht
erschoepft. Da sie vor dem vierzigsten Lebensjahr selten auftritt, in
den beiden folgenden Lebensjahrzehnten ;aber haeufiger zu beobachten
ist, spielen sehr wahrscheinlich luch Alterseinfluesse eine Rolle. Noch
wichtiger sind jedoch die Einwirkungen von sogenannten Vorkrankheiten.
So wurde wiederholt festgestellt, dass in der Vorgeschichte der
Bronchitiskranken oft spezifische und unspezifische Lungenerkankungen zu
verzeichnen sind.

Wesentliche Bedeutung haben aber bei der Schaedigung der Flimmerzellen
im Bronchialraum auch aeussere Einfloesse. Hier sind vor allem die
Luftverunreinigung und die verschiedenen Rauch- und
Staubeinwirkungen, einschliesslieh des Zigarettenrauches, zu
nennen. Als Folgeder zunehmenden Industrialisierung und der noch
nicht vol geloesten Probleme, die mit ihr verbunden sind, finde man zur
Zeit viel mehr Gase, Daempfe sowie fluessige une feste Schwebstoffe in
der uns umgebenden Luft als fruher. Verstaendlicherweise nimmt die
Luftverschmutzung besonders in den Staedten staendig zu. Daneben
gewinnen ganz allgemein auch die Abgase der Feuerstaetten, des Verkehrs
und der Industrie als krankmachende Faktoren immer mehr Bedeutung.

Gewisse Berufsgruppen sind fuer eine chronische Bronchitis besonders
empfaenglich. Dazu gehoeren vor allem Аrbeiter der chemischen Industrie,
der Metallgewinnung und -verarbeitung, Bergleute sowie Bauarbeiter. Aber
auch der Wohnort kann die Krankheit beeinflussen. So stellen die Aerzte
fest, dass bei der staubbelasteten Industriebevoelkerung haeufiger
Bronchitissymptome zu beachten sind als bei der Landbevoelkerung.

Ueber den schaedlichen Einfluss des Zigarettenrauche ist in den letzten
Jahren wiederholt berichtet worden. E steht fest, dass langdauernder
Zigarettengenuss unter anderem auch die Entstehung einer Bronchitis
foerdert. Der Begriff der sogenannten „Raucherbronchitis» ist ja allge
mein bekannt.

Bei der Behandlung und der Prophylaxe einer chrohisehen Bronchitis kommt
es vor allem darauf an, krankheitserzeugende Umwelteinfluesse,
einschliesslich der staendigeh Tabakrauchinhalation, auszuschalten. Hat
sich bereits eine chronische Erkrankung entwickelt, muss das
Rauchan selbstverstaendlich ganz eingestellt werden. Ohne diese
Massnahmen ist jede medikamentoese Therapie zum Schertern verurteilt.
Oft kann der Verlauf einer chronischen Bronchitis auch durch
Veraenderung der Wohnverhaeltnisse oder Wechsel des Arbeitsplatzes
guenstig beeinflusst werden Ein weiterer wesentlicher Faktor der
Prophylaxe einel chronischen Bronchitis ist die intensive
Infektbehandlung die aber nur unter genauer Anweisung und
Kontrolle durch den Arzt vorgenommen werden kann. Oft wird naemlieh eine
Bronchitis durch chronische Entzuendungen im Bereich der Nase,
Nasennebenhoehlen und der Mundhoehle ausgeloest und unterhalten. Man
empfiehlt dem Kranken dann viel Bewegung und Aufenthalt an frischer
Luft. Besonders guenstig haben sich regelmaessige Spaziergange
moeglichst in waldreicher staubarmer Umgebung, erwiesen Nach
Rueckbildung der akuten Symptome sind leichte sportliehe
Uebungen, wie Schwimmen, Radfahren und Ballsport angebracht.

Ganz allgemein kann man sagen, dass sowohl die akute als auch die
chronische Bronchitis durch eine entsprechende Therapie guenstig zu
beeinflussen sind. Auch Sefcundaererkrankungen wie das Lungenemphysem
mit seinen unguenstigen Folgen auf die Herzfunktion sowie andere
Komplikationen und Spaetschaeden sind durch eine fruehzeitige ambulante,
stationaere, gelegentlich auch kurmaessige aerztliche Behandlung zu
vermeiden. Dazu ist aber noetig, dass der Patient durch eine
entsprechende Lebensweise den Verlauf der Krankheit selbst mitbestimmt
und auch akute Erkrankungen nicht auf die leichte Schulter nimmt.

Bei der Behandlung des Asthma bronchiale muss man zwischen Massnahmen,
die sich gegen die Ursache der Erkrankung richten und die allein
eine Heilungsmoeglichkeit in sich einschliessen, und Massnahmen, die
rein symptomatisch die Beschwerden bessern sollen, unterscheiden.

Ziel jeder Therapie ist, abgesehen von einer anzustrebenden voelligen
Heilung, die Verringerung der Anfallsstaerke, Aenfallshaeufigkeit und
-bereitschaft sowie die Verhuetung von Folgekrankheiten. Eine Aussicht
auf Heilung beziehungsweise auf Ausbleiben der Anfaelle besteht dann,
wenn das ursaechlich wirksame Allergen gefunden und ausgeschaltet
werden kann oder wenn eine spezifische Desensibilisierung moeglich ist,
das heisst eine Umstimmung des Organismus bis zur Reaktionslosigkeit
gegenueber dem betreffenden Allergen durch Zufuhr langsam zu steigernder
Mengen desselben Allergens. Eine Ausschaltung von Allergenen kann durch
den Aufenthalt in einem allergenarmen Klima (Hoehen — oder Seeklima),
durch Schaffung eines kuenstlichen Klimas (Klimakammern mit
gefilterter Luft und Druckregulierung) und durch eine Sanierung der
Wohnung (Beseitigung von Bettfedern, Tierfellen, Schirmmelpilzen und
weiteren als Allergene wirksamen Stoffen) erreicht werden.

Die symptomatische Therapie bezweckt, wie der Name schon sagt, eine
Beseitigung der durch die Antigen-Antikoerper-Reaktion ausgeloesten
Krankheitszeichen, so zum Beispiel des Bronchialkrampfes, der
Bronchialschleimhautschwellung und der verstaerkten Sekretion der
Bronchialschleimhautdruesen. Hierfuer stehen eine Menge
verschiedenartiger, im Wirkungsprinzip unterschiedlicher
Medikamente zur Verfuegung. Grosser Wert ist auf diel Beseitigung
von chronischen Infekten, beispielsweise einen chronischen
Nasen-Nebenhoehlen-Entzuendung oder einer] chronischen Bronchitis, zu
legen Hierbei wird man unter Umstaenden die konservative Therapie mit
chirurgischen] Massnahmen kombinieren muessen.

Beruecksichtigen wir, was oben ueber die Bedeutung des vegetativen
Nervensystems fuer das Asthma bronchiale gesagt wurde, dann wird
verstaendlich, dass auch durch Psychotherapie eine Besserung der
Beschwerden in entsprechend gelagerten Faellen herbeigefuehrt werden
kann.

Aus der Vielzahl der therapeutischen Moeglichkeiten ist schon
ersichtlich, dass es kein absolut sicheres Mittel gegen das Asthma
bronchiale gibt. Es kommt darauf an, so frueh wie moeglich
herauszufinden, welches Allergen die Krankheit verursacht. Laesst sich
trotzdem keine spezifisch zu bekaempfende Ursache finden, muss eine
komplexe Therapie mit allen verfuegbaren Mitteln durchgefuehrt werden.
Die staendige ambulante Kontrolle und eine, wenn erforderlich, intensive
stationaere Behandlung koennen den meisten Asthmatikern ihre
Arbeitsfaehigkeit weitgehend erhalten oder dazu beitragen, dass sie sie
wiedererlangen.

ASTHMA BRONCHIALE Die Ursache des Asthmas ist heute nur teilweise
bekannt. Immerhin wissen wir mit Sicherheit, dass das Asthma zu den
sogenannten Uberempfindlichkeitserkrankungen gehoert, die auf folgende
Vorbedingungen zurueckzufuehren sind:

1. Eine besondere abnorme oder uebersteigerte Reaktion des befallenen
Menschen; 2. ein bestimmter ausloesender Stoff, den man auch Allergen
pennt; 3. Asthma tritt meist bei nervlich besonders anfaelligen
Persoenlichkeiten auf.

Bestimmte Stoffe, die wir, wie schon erwaehnt, als Aliergene bezeichnen,
regen den Koerper zu besonderen Gegenreaktionen an. Er bildet sogenannte
Antikoerper. Bei diesem Vorgang werden chemische Substanzen, so u. a.
Histamine, freigesetzt. Hat nun ein solcher empfindlicher Mensch Kontakt
mit einer derartigen Substanz, so wird eine Reaktion ausgeloest. Hierbei
koennen die verschiedensten Erscheinungen beobachtet werden. Beim Asthma
kommt es zu einem Krampf der Muskulatur der kleinsten Gefaesse und
Bronchien sowie zu einer Durchlaessigkeit bestimmter Zellen.

Eine wesentliche Ursache fuer das Asthma muss man in psychischen
Vorgaengen suchen. Nicht nur, dass es sich bei den kranken Kindern oft
um sehr sensible, neurotische Patienten handelt, sie werden nicht selten
auch von ihrer Umwelt ueberfordert und befinden sich in seelischer Not.
Der Asthmaanfall stellt dann ein dramatisches Abbild ihrer psychischen
Lage dar und wird haeufig, allerdings unbewusst, auch als Druckmittel
gegen die Familie eingesetzt.

Das Asthma kann anfallsweise auftreten. Es finden sichaber auch
Patienten, bei denen dauernd ein mehr oder minder unterschwelliger
Reizzustand besteht. Beim eigentliehen Asthmaanfall beginnt das
Krankheitsbild sehr ploetzlich, vielfach in der Nacht, mit starker
Atemnot, vor allem beim Ausatmen. Die Kinder werden kurzatmig, ringen
nach Luft, setzen sich im Bett auf, zeigen eine leicht blaeuliche
Hautfarbe, und beim Atmen ist ein deutliches Rasseln zu hoeren. Fieber
tritt nur dann auf, wenn die Krankheit durch Bakterien entstanden ist.
Ein solcher. Anfall kann mehrere Stunden, beim schweren Asthma auch Tage
dauern. Hoert der Anfall nicht auf oder wird er nicht’ vom Arzt
unterbrochen, kann ein Zustand eintreten, der ohne rechtzeitige Hilfe
zum Tode fuehrt.

Bei juengeren Kindern zeigt sich haeufiger die nicht anfallsartige Form
des Asthmas. Sie ist mit geringerer Atemnot verbunden, und ueber
der Lunge findet man beim Abhoeren einen Bronchialkatarrh. Der
Allgemeinzustand! kann aber dennoch staerker gestoert sein. Ein Asthma
mit) schweren Anfaellen, das lange Zeit besteht, kann zu Veraenderungeri
des Brustkorbes fuehren. Dieser nimmt eine birnenfoermige Gestalt an,
weil die oberen Teile erweitert! und die unteren durch das Zwerchfell
eingeengt werden.!

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den betreffenden Stoff auszuschalten. Da jedes asthmatische Kind viel
infektionsgefaehrdeter als ein normales ist, muss man versuchen,
bestimmte; Krankheitsherde, wie sie z. B. in den Rachen- und
Gaumenmandeln oder den Nebenhoehlen der Stirn und der ; Kiefer vorhanden
sein koennen, beseitigen. Auch muss man mit wirksamen
Arzneimitteln, wie Antibiotika und Sulfonamiden, die
Infektionen schon im Anfangsstadium bekaempfen. Nie duerfen die
psychischen Faktoren vernachlaessigt werden. Man muss den Eltern die
chronische Natur des Leidens klarlegen, ihnen Ratschlaege zur Erziehung
und den Umgang mit Asthmakindern geben.

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