Реферат на тему:

Adolf Hitler (німецька) aus Wikipedia, der freien Enzyklopaedie

Adolf Hitler

Inhaltsverzeichnis

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Biografie» 1 Biografie

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Die_fr.C3.BChen_Jahre»
1.1 Die fruehen Jahre

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Herkunft» 1.1.1
Herkunft

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Kindheit» 1.1.2
Kindheit

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Jahre_in_Wien_und_M.C3.BCnchen» 1.1.3 Jahre in Wien und Muenchen

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Im_Ersten_Weltkrieg»
1.1.4 Im Ersten Weltkrieg

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Hitlers_Aufstieg» 1.2
Hitlers Aufstieg

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Politische_Anf.C3.A4nge»
1.2.1 Politische Anfaenge

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Putsch_und_Inhaftierung»
1.2.2 Putsch und Inhaftierung

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Neubeginn_und_Aufstieg_der_NSDAP» 1.2.3 Neubeginn und Aufstieg der
NSDAP

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Hitlers_Weg_zur_Kanzlerschaft» 1.2.4 Hitlers Weg zur Kanzlerschaft

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Der_Diktator» 1.3 Der
Diktator

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Errichtung_der_Diktatur»
1.3.1 Errichtung der Diktatur

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Hitlers_Rassen-_und_Vernichtungspolitik» 1.3.2 Hitlers Rassen- und
Vernichtungspolitik

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Der_Ablauf_der_Judenverfolgung» 1.3.2.1 Der Ablauf der Judenverfolgung

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Das_Euthanasieprogramm»
1.3.2.2 Das Euthanasieprogramm

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Aufr.C3.BCstung_und_expansive_Au.C3.9Fenpolitik» 1.3.3 Aufruestung und
expansive Aussenpolitik

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Hitler_und_der_Zweite_Weltkrieg» 1.3.4 Hitler und der Zweite Weltkrieg

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Die_Entfesselung_des_Krieges» 1.3.4.1 Die Entfesselung des Krieges

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Der_Kriegsverlauf»
1.3.4.2 Der Kriegsverlauf

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Hitlers_Ende_im_Bunker»
1.3.5 Hitlers Ende im Bunker

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Hitler_aus_zeitgen.C3.B6ssischer_Sicht» 2 Hitler aus zeitgenoessischer
Sicht

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Widerstand_gegen_Hitler»
3 Widerstand gegen Hitler

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Attentate» 3.1
Attentate

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Hitlers_Privatleben.2C_Freundschaften.2C_Neigungen_und_sonstige_Verbind
ungen» 4 Hitlers Privatleben, Freundschaften, Neigungen und sonstige
Verbindungen

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Hitler_und_der_Vegetarismus» 5 Hitler und der Vegetarismus

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Verfilmungen» 6
Verfilmungen

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Biographisch_angelegte_Verfilmungen» 6.1 Biographisch angelegte
Verfilmungen

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Parodien» 6.2 Parodien

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Trivia» 7 Trivia

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Werke» 8 Werke

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Literatur» 9 Literatur

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Bibliografien» 9.1
Bibliografien

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Biografien» 9.2
Biografien

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Verschiedenes» 9.3
Verschiedenes

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Weblinks» 10 Weblinks

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «Quellen» 11 Quellen

Adolf Hitler (* HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/20._April» \o
«20. April» 20. April HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/1889»
\o «1889» 1889 in HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Braunau_am_Inn» \o «Braunau am Inn»
Braunau am Inn , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich» \o «Oesterreich»
Oesterreich ; † HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/30._April» \o
«30. April» 30. April HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/1945»
\o «1945» 1945 in HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin» \o
«Berlin» Berlin durch HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Suizid» \o «Suizid» Suizid ) war ab 1921
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Parteichef» \o «Parteichef»
Parteichef der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpa
rtei» \o «Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei» NSDAP , ab
1933 HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Reichskanzler» \o
«Reichskanzler» Reichskanzler und ab 1934 (nach dem Tode des
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Reichspr%C3%A4sident» \o
«Reichspraesident» Reichspraesidenten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_von_Hindenburg» \o «Paul von
Hindenburg» Paul von Hindenburg ) als „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrer_%28Politik%29» \o «Fuehrer
(Politik)» Fuehrer und Reichskanzler“ zugleich HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Regierungschef» \o «Regierungschef»
Regierungschef und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsoberhaupt» \o «Staatsoberhaupt»
Staatsoberhaupt des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Reich» \o «Deutsches Reich»
Deutschen Reiches .

Unter Hitlers Fuehrung errichteten die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus» \o
«Nationalsozialismus» Nationalsozialisten im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Reich_1933_bis_1945» \o
«Deutsches Reich 1933 bis 1945» Deutschen Reich die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Diktatur» \o «Diktatur» Diktatur des „
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Zeit_des_Nationalsozialismus» \o
«Zeit des Nationalsozialismus» Dritten Reiches “. Sie liessen alle
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Opposition_%28Politik%29» \o
«Opposition (Politik)» Oppositionsparteien verbieten, politische
Gegner verfolgen und ermorden, betrieben die systematische Entrechtung
und Ermordung der europaeischen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Juden» \o «Juden» Juden sowie anderer
religioeser, ethnischer und gesellschaftlicher Gruppen und entfesselten
den HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg» \o
«Zweiter Weltkrieg» Zweiten Weltkrieg . Infolge dieser Politik kamen in
Europa schaetzungsweise 30–35 Millionen Menschen ums Leben, darunter
allein sechs Millionen Juden. Deutschland und Europa wurden in weiten
Teilen zerstoert, es begann die Zeit der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Bipolare_Welt» \o «Bipolare Welt»
bipolaren Weltordnung und des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kalter_Krieg» \o «Kalter Krieg» Kalten
Krieges .

Biografie

Fast alle Biografen Hitlers weisen auf die enorme Diskrepanz zwischen
dessen erster und zweiter Lebenshaelfte hin. Bis zu seinem 30.
Lebensjahr war er, gemessen an den buergerlichen Massstaeben seiner
Zeit, eine gescheiterte Existenz – ohne Berufsausbildung, ohne
nennenswerte Bindungen, nach dem verlorenen Weltkrieg auch als Soldat
ohne Perspektive und vor allem ohne erkennbare Eigenschaften, die seinen
anschliessenden Aufstieg plausibel erklaeren koennten. Dennoch schwang
sich dieser Mann innerhalb weniger Jahre zum Deutschen Reichskanzler und
schliesslich zum diktatorischen Herrscher ueber weite Teile Europas auf.
Er entfaltete eine zerstoererische Wirkung wie nur wenige vor oder nach
ihm.

Die Frage nach dieser Diskrepanz beruehrt das zentrale Problem, das sich
zu der historischen Person Hitler stellt: Wie konnte ein Mensch mit
seinen Eigenschaften und seinem Vorleben eine solche Wirkung erzielen?

Die fruehen Jahre

Adolf Hitler als Kleinkind

Um seine Herkunft und sein Leben vor dem Eintritt in die Politik machte
Hitler stets ein Geheimnis. „Sie duerfen nicht wissen,“ sagte er 1930
ueber seine politischen Gegner, „woher ich komme und aus welcher Familie
ich stamme.“ ( HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«Verschiedenes» \o «» Zitat nach Krockow ). HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%B6lla» \o «Poella» Doellersheim und
Strones, die Heimatdoerfer seiner Eltern und Grosseltern, liess er im
Sommer 1938, gleich nach dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Anschluss_%28%C3%96sterreich%29» \o
«Anschluss (Oesterreich)» Anschluss Oesterreichs evakuieren und
zerstoeren, um einen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Truppen%C3%BCbungsplatz» \o
«Truppenuebungsplatz» Truppenuebungsplatz anzulegen ( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Truppen%C3%BCbungsplatz_Allentsteig» \o
«Truppenuebungsplatz Allentsteig» Allentsteig ). HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Graf_von_Krockow» \o «Christian
Graf von Krockow» Krockow , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ian_Kershaw» \o «Ian Kershaw» Kershaw
und andere Biographen Hitlers vermuten, dass die Gruende dafuer in
dessen ungeklaerter und von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Inzest» \o «Inzest» Inzest nicht freier
Herkunft zu suchen sind. Hitlers eigene Angaben in „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Mein_Kampf» \o «Mein Kampf» Mein Kampf “
zu seinen fruehen Jahren dienten vor allem der Selbststilisierung und
sind daher wenig vertrauenswuerdig.

Herkunft

Stammbaum Hitlers

Hitlers Familie stammte aus dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Nieder%C3%B6sterreich» \o
«Niederoesterreich» niederoesterreichischen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Waldviertel» \o «Waldviertel» Waldviertel
an der Grenze zu Boehmen. Die Schreibweise ihres Namens, dessen
Herkunft nicht geklaert ist, schwankte noch im 19. Jahrhundert zwischen
Huettler, Hiedler, Hittler und Hitler.

Der spaetere Diktator wurde in der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ober%C3%B6sterreich» \o «Oberoesterreich»
oberoesterreichischen Grenzstadt Braunau am Inn als viertes von sechs
Kindern des HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Zollbeamter» \o
«Zollbeamter» Zollbeamten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Alois_Hitler» \o «Alois Hitler» Alois
Hitler und seiner dritten Frau – und Nichte zweiten Grades –
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Klara_Hitler» \o «Klara Hitler»
Klara (geb. Poelzl) geboren. Von ihren sechs Kindern erreichten nur
Adolf und seine Schwester HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Paula_Hitler» \o «Paula Hitler» Paula
das Erwachsenenalter. Alois Hitler hatte zudem noch einen unehelichen
Sohn und eine Tochter, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Alois_Hitler_%28Jr.%29» \o «Alois Hitler
(Jr.)» Alois junior und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Hitler» \o «Angela Hitler» Angela
, von seiner zweiten Frau. In „Mein Kampf“ schildert Hitler den Vater
als streng und autoritaer, mitunter auch jaehzornig und gewalttaetig. Es
ist jedoch umstritten, ob Hitlers Erziehung strenger war als zu dieser
Zeit ueblich. Eindeutige Belege dafuer fehlen.

Hitler hielt jedoch seinem Vater zugute, dass er, der ein unehelicher
Sohn der Bauernmagd HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Maria_Schicklgruber» \o «Anna Maria
Schicklgruber» Anna Maria Schicklgruber war, seinen Nachnamen in
Hitler hatte aendern lassen (1876: im Alter von 40 Jahren). Dies geschah
allerdings erst Jahre nach dem Tod der Mutter und des vorgeblichen
Vaters, des Muellerknechts Johann Georg Hiedler. Dessen Bruder Nepomuk
hatte den Ortspfarrer veranlasst, die Geburtsanzeige seines Neffen Alois
von „unehelich“ in „ehelich“ zu aendern. Dazu brachte er Zeugen bei, die
bestaetigten, Johann Georg Hiedler habe sich ihnen gegenueber vor Jahren
zu der Vaterschaft bekannt. Johann Georg Hiedler hat dies zu Lebzeiten
jedoch nie offiziell getan.

Hitler wusste also nicht mit letzter Sicherheit, wer sein Grossvater
war. Dieser Umstand musste fuer den Propagandisten einer rassistischen
Ideologie politisch brisant werden, als er seit Anfang der 1920er Jahre
zunehmend bekannter wurde. Politische Gegner haben schon damals immer
wieder nachzuweisen versucht, dass der Fuehrer der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus» \o «Antisemitismus»
antisemitischen und extrem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalismus» \o «Nationalismus»
nationalistischen NSDAP selbst juedische oder tschechische Vorfahren
hatte. Dies ist nach neuestem Kenntnisstand unwahrscheinlich, und
entsprechende Geruechte konnten nie belegt werden. Fuer Hitler waren sie
aber dennoch Grund genug, seine Herkunft moeglichst zu verschleiern.

Vater: Alois Hitler

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Alois_Hitler» \o «Alois
Hitler» Alois Hitler (geb. als Alois Schicklgruber, 1837–1903) war der
Vater Adolf Hitlers.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Klara_Hitler» \o «Klara
Hitler» Klara Hitler (geb. Poelzl (falsche Schreibweise: Pelter),
1860–1907) war die Mutter Adolf Hitlers.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Alois_Hitler_%28Jr.%29» \o
«Alois Hitler (Jr.)» Alois Hitler Junior (1882–1956) war ein
Halbbruder Adolf Hitlers.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Hammitzsch» \o «Angela
Hammitzsch» Angela Hammitzsch (geb. Hitler, verh. Raubal, falsch
teilweise auch: Angelika, 1882–1949) war eine Halbschwester Adolf
Hitlers.

Gustav Hitler (1885–1887) war ein aelterer Bruder Adolf Hitlers.

Ida Hitler (1886–1888) war eine aeltere Schwester Adolf Hitlers.

Otto Hitler (1887–1887) war ein aelterer Bruder Adolf Hitlers.

Edmund Hitler (1894–1900) war ein juengerer Bruder Adolf Hitlers.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Paula_Hitler» \o «Paula
Hitler» Paula Hitler (auch als: Paula Wolf oder Wolff (nach einem
Spitznamen des Bruders Adolf), 1896–1960) war eine juengere Schwester
Adolf Hitlers.

Bridget Dowling (Bridget Elizabeth Dowling Hitler, 1891–1969) war Adolf
Hitlers Schwaegerin.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/William_Patrick_Hitler» \o
«William Patrick Hitler» William Patrick Hitler (1911–1987) war der
Neffe Adolf Hitlers und der Sohn von Alois Hitler Junior und der Irin
Bridget Dowling.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Hitler» \o «Heinrich
Hitler» Heinz Hitler (1923–1942) war ein weiterer Neffe Adolf Hitlers
und der zweite Sohn von Alois Hitler Junior.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Angelika_Maria_Raubal» \o
«Angelika Maria Raubal» Geli Raubal (1908–1931) war die Nichte Adolf
Hitlers.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Maria_Schicklgruber» \o
«Anna Maria Schicklgruber» Anna Maria Schicklgruber (1795–1847) war
seine Grossmutter vaeterlicherseits.

HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Johann_Georg_Hiedler&action=e
dit» \o «Johann Georg Hiedler» Johann Georg Hiedler (1792–1857) war
sein Grossvater vaeterlicherseits.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Adolf_Hitler» \o
«Alexander Adolf Hitler» Alexander Adolf Hitler (1949-) Sohn von
William Patrick Hitler und Grossneffe Adolf Hitlers.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Hitler» \o «Louis
Hitler» Louis Hitler (1951–) Sohn von William Patrick Hitler und
Grossneffe Adolf Hitlers.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Howard_Hitler» \o «Howard
Hitler» Howard Hitler (1957–1989) war der Sohn von William Patrick
Hitler und Grossneffe Adolf Hitlers.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Brian_Hitler» \o «Brian
Hitler» Brian Hitler (1965–) Sohn von William Patrick Hitler und
Grossneffe Adolf Hitlers.

Nach Ansicht des Historikers HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Maser» \o «Werner Maser» Werner
Maser war HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Loret» \o
«Jean Loret» Jean Loret , ein franzoesischer Eisenbahnarbeiter, ein von
Hitler waehrend des 1. Weltkriegs in Frankreich unehelich gezeugter
Sohn. Masers These wird von der Mehrzahl der Historiker nicht geteilt.

Kindheit

Mutter: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Klara_Hitler» \o
«Klara Hitler» Klara Hitler

Wegen seines Berufs zog Alois Hitler mit seiner Familie haeufig um: von
Braunau zunaechst nach HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Passau»
\o «Passau» Passau , spaeter nach HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Lambach» \o «Lambach» Lambach und
schliesslich nach HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Leonding» \o
«Leonding» Leonding bei HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Linz» \o «Linz» Linz . Auf den
verschiedenen HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Volksschule» \o
«Volksschule» Volksschulen , die Adolf Hitler besuchte, war er ein
guter Schueler, auf der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Realschule» \o «Realschule» Realschule
in Linz versagte er dagegen voellig. Bereits das erste Jahr dort,
1900/1901, musste er wiederholen, und seine Lehrer bescheinigten ihm
„mangelnde Arbeitslust“. Die dritte Klasse in der Realschule in Linz
schloss er 1904 erneut mit so mangelhaften Noten ab, dass eine
Wiederholung der Klasse drohte. Da sein Vater aber in diesem Jahr
gestorben war, bot die Schule Hitlers Mutter an, ihn zu versetzen,
allerdings nur unter der Bedingung, dass er die Schule wechselte. Hitler
besuchte daher nun die Realschule in HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Steyr» \o «Steyr» Steyr , die als weniger
anspruchsvoll galt. Aber auch dort besserten sich seine Leistungen
nicht. Er blieb sitzen, schaffte die Wiederholungspruefung nicht und
verliess die Schule sechzehnjaehrig, im Herbst 1905, ohne Abschluss.

Hitler stellte dies spaeter als eine Art von Lernstreik gegen den Vater
dar, der ihn in eine Beamtenlaufbahn habe draengen wollen, waehrend er
selbst den Beruf des Kunstmalers anstrebte. An dieser Darstellung ist
insofern etwas Wahres, als Hitler sich zeitlebens als verkannter
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCnstler» \o «Kuenstler»
Kuenstler sah, mit regelmaessiger Arbeit nicht zurecht kam, und
ausserdem HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Egozentrik» \o
«Egozentrik» Egozentrik zu seinen hervorstechendsten Eigenschaften
gehoerte. Gegen den „Lernstreik“ spricht jedoch, dass Hitlers Vater
schon am 3. Januar 1903 im Alter von 65 Jahren gestorben war. Der
Erziehungsdruck auf den 13-Jaehrigen liess also nach, ohne dass aber
seine Leistungen deshalb besser wurden. Mehr als eine aus verschiedenen
Quellen wahllos angelesene HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Halbbildung» \o «Halbbildung» Halbbildung
hat er in seinem Leben nie erworben.

Jahre in Wien und Muenchen

Von 1903 an bezog Hitler eine Halbwaisen-Rente. Damit und mit der
Unterstuetzung durch seine Mutter konnte er ab 1905 eine ungebundene
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Boh%C3%A8me» \o «Boheme» Boheme
-Existenz fuehren. Nachdem er 1907 und 1908 wegen mangelnder Begabung
von der HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kunstakademie»
\o «Wiener Kunstakademie» Wiener Kunstakademie abgelehnt worden war,
machte er keine Anstalten mehr, einen Beruf oder auch nur eine
Berufsausbildung in Angriff zu nehmen. Er blieb zunaechst in Wien, kehrt
aber nach Linz zurueck, nachdem seine Mutter am 21. Dezember 1907 an
Brustkrebs gestorben war. Anders als die ruehrseligen Schilderungen
seiner Jugendzeit in „Mein Kampf“ suggerieren, konnte Hitler von seiner
Waisenrente anfangs relativ gut leben. Sein Einkommen, zusaetzlich
aufgebessert durch den Verkauf selbst gemalter Bilder und Postkarten,
lag ueber dem Anfangsgehalt eines Lehrers.

1909, im Alter von 20 Jahren, zog Hitler endgueltig nach HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Wien» \o «Wien» Wien . Dort kam er mit
den HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudowissenschaft» \o
«Pseudowissenschaft» pseudowissenschaftlichen und neureligioesen
Schriften des Rassenideologen und Antisemiten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Lanz_von_Liebenfels» \o «Joerg
Lanz von Liebenfels» Joerg Lanz von Liebenfels in Kontakt. Auch die
antisemitischen HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Polemik» \o
«Polemik» Polemiken von Politikern wie dem „Fuehrer“ der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Alldeutsche_Bewegung» \o «Alldeutsche
Bewegung» Alldeutschen Bewegung HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Ritter_von_Sch%C3%B6nerer» \o «Georg
Ritter von Schoenerer» Georg Ritter von Schoenerer und dem Wiener
Buergermeister Dr. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Lueger» \o «Karl Lueger» Karl Lueger
nahm er auf. Seine Vorstellung von einer ueberlegenen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Arier» \o «Arier» arischen „Herrenrasse“
duerfte sich damals gebildet haben, seine Vorbilder liess er aber stets
unerwaehnt. Mehr als fuer Politik hat sich Hitler nach Aussagen seines
damaligen Freundes HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/August_Kubizek» \o «August Kubizek»
August Kubizek fuer HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Oper» \o
«Oper» Opern interessiert, insbesondere fuer die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner» \o «Richard Wagner»
Richard Wagners .

Nach der zweiten Ablehnung durch den Vorstand der Kunstakademie ging
Hitler allmaehlich das Geld aus. Er landete 1909 im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Obdachlos» \o «Obdachlos» Obdachlosenasyl
und Anfang 1910 im Maennerheim in der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Meldemannstra%C3%9Fe» \o
«Meldemannstrasse» Meldemannstrasse . Als Maler von Sehenswuerdigkeiten
Wiens fand er ein bescheidenes Auskommen. Da er selbst eher kontaktscheu
war, uebernahm ein Mitbewohner, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhold_Hanisch» \o «Reinhold Hanisch»
Reinhold Hanisch , den Verkauf seiner Bilder. Weil er sich bei einem
Geschaeft von Hanisch betrogen fuehlte, uebertrug er den Verkauf einem
juedischen Mitbewohner. Es ist daher fraglich, ob Hitlers Antisemitismus
damals bereits so ausgepraegt war, wie er in Mein Kampf behauptete. 30
Jahre spaeter liess Hitler Hanisch, der ein Buch ueber seine fruehen
Jahre geschrieben hatte, verhaften und – Forschungsberichten zufolge
(z. B. von HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Maser» \o
«Werner Maser» Werner Maser ) – 1937 im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Konzentrationslager_Buchenwald» \o
«Konzentrationslager Buchenwald» Konzentrationslager Buchenwald
ermorden HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-0» \o «»
[1] . Andere Aussagen ueber Hanischs Tod reichen von Selbstmord bis zu
Herzversagen in der Haft.

Nachdem Hitler im Mai 1913 das Erbe des Vaters ausgezahlt worden war,
zog er von Wien nach HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchen» \o «Muenchen» Muenchen um,
wo er bei dem Schneider HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Josef_Popp&action=edit» \o
«Josef Popp» Josef Popp zur Untermiete wohnte. In „Mein Kampf“ schrieb
er spaeter, er habe sich nach einer „deutschen Stadt“ gesehnt. Hier las
er die Schriften des rassistischen Schriftstellers HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Houston_Stewart_Chamberlain» \o «Houston
Stewart Chamberlain» Houston Stewart Chamberlain . Der Umzug hatte auch
den Zweck, dem Militaerdienst zu entgehen. Wenn es stimmt, dass dabei
seine HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Deutschnational&action=edit»
\o «Deutschnational» deutschnationale Gesinnung und eine Abneigung
gegen den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich-Ungarn» \o
«Oesterreich-Ungarn» oesterreich-ungarischen Vielvoelkerstaat eine
Rolle spielten, waere dies eine erste erkennbare politische Entscheidung
gewesen. Dass Hitler nicht prinzipiell dem Kriegsdienst aus dem Weg
gehen wollte, zeigte sich 1914: Als der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Weltkrieg» \o «Erster Weltkrieg»
Erste Weltkrieg ausbrach, meldete er sich umgehend als
Kriegsfreiwilliger.

Im Ersten Weltkrieg

Als Gefreiter des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/16._K%C3%B6niglich_Bayerisches_Reserve-Inf
anterieregiment» \o «16. Koeniglich Bayerisches
Reserve-Infanterieregiment» 16. Koeniglich Bayerischen
Reserve-Infanterieregiments „List“ verbrachte Hitler fast die gesamte
Kriegszeit als Meldegaenger an der Westfront. Er trat am 16. August 1914
als Freiwilliger in die Armee ein, wurde im Dezember desselben Jahres
mit dem HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Eisernes_Kreuz» \o
«Eisernes Kreuz» Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet. In
Nordfrankreich wurde Hitler im Oktober 1916 am Bein verwundet. Man
schickte ihn kurzzeitig in das HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Beelitz-Heilst%C3%A4tten» \o
«Beelitz-Heilstaetten» Lazarett Beeliz , das ihm mit seinen weissen
Betten und sorgenden Krankenschwestern geradezu unwirklich vorkam.
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-Daten1» \o «» [2]
Erst Anfang Maerz 1917 kam er wieder an die Front. 1918 wurde er mit dem
Eisernen Kreuz erster Klasse ausgezeichnet.

Hitler galt als korrekter Soldat, der aber bei seinen Kameraden wegen
seiner unkritischen Haltung gegenueber den Offizieren eher unbeliebt
war. „Den Vorgesetzten achten, niemandem widersprechen, blindlings sich
fuegen“, so schilderte er selbst seine damalige Haltung waehrend des
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler-Ludendorff-Putsch» \o
«Hitler-Ludendorff-Putsch» Putschistenprozesses im Jahr 1924. Seine
Aussenseiterrolle wird von einer Aeusserung eines Regimentskameraden
verdeutlicht, die Hitlers erster und zeitgenoessischer Biograph
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Heiden» \o «Konrad
Heiden» Konrad Heiden zitiert: „Wir alle schimpften auf ihn und fanden
es unertraeglich, dass wir einen weissen Raben unter uns hatten.“

Am 15. Oktober 1918, kurz vor Kriegsende, wurde Hitler nach einem
Gasangriff in das HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Lazarett» \o
«Lazarett» Lazarett der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Vorpommern» \o «Vorpommern»
vorpommerschen Stadt HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Pasewalk» \o «Pasewalk» Pasewalk
eingewiesen. Die voruebergehende Blindheit, wegen der er behandelt
wurde, fuehrte er selbst auf eine Augenverletzung in Folge des
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Chemiewaffen» \o «Chemiewaffen»
Gasangriffs zurueck. Neuere Forschungen, die auf Krankenakten des
Lazaretts beruhen, lassen aber auch den Schluss zu, dass die Blindheit
erst eine nachtraeglich eingetretene, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Hysterie» \o «Hysterie» hysterische
Reaktion auf die Niederlage Deutschlands gewesen sein koennte. Hitler
wurde jedenfalls von einem Militaerarzt fuer HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Psychiatrie» \o «Psychiatrie» Psychiatrie
behandelt und von diesem als HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Psychopath» \o «Psychopath» Psychopath
eingestuft, der zu Fuehrungsaufgaben voellig ungeeignet sei.

Aehnlich hatte sich schon waehrend des Krieges Hitlers Kompaniefuehrer
geaeussert, der bei HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Heiden» \o «Konrad Heiden» Heidens
Biographie mit dem Satz zitiert wird: „Diesen Hysteriker mache ich
niemals zum Unteroffizier!“ Es hatte also nicht nur mit Hitlers
HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Staatsb%C3%BCrgerscha
ft» \o «Oesterreichische Staatsbuergerschaft» oesterreichischer
Staatsbuergerschaft zu tun, dass er – obwohl mehrfach verwundet und mit
dem Eisernen Kreuz beider Klassen sowie weiteren Ehrenzeichen versehen –
nie ueber den Status eines Gefreiten hinauskam. Dennoch sei seine
Fronterfahrung fuer Hitler ein Bildungserlebnis gewesen, da er in seinem
spaeteren Leben von militaerischen Fragen durchaus etwas verstanden habe
( HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Haffner» \o
«Sebastian Haffner» Sebastian Haffner ). Allerdings nennt dieser die
Fronterfahrung Hitlers auch sein „einziges Bildungserlebnis“.

Hitlers Aufstieg

Politische Anfaenge

Hitler behauptete spaeter, die Empoerung ueber den verlorenen Krieg und
den „Verrat der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Dolchsto%C3%9Flegende» \o
«Dolchstosslegende» Novemberverbrecher “ habe in ihm den Entschluss
reifen lassen, Politiker zu werden. Auch dies darf angezweifelt werden
angesichts der unklaren Haltung zu den Zeitereignissen, die er in den
ersten Monaten nach Kriegsende erkennen liess.

Von politischen Ambitionen Hitlers ist unmittelbar nach dem Krieg nichts
festzustellen. Er kehrte in die Kaserne seines Regiments nach Muenchen
zurueck und zeigte zunaechst nur das Bestreben, nicht entlassen zu
werden. Er liess sich mehrfach zu einem der Vertrauensleute seines
Regiments waehlen und war damit eine Art Verbindungsmann zur
revolutionaeren HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchner_R%C3%A4terepublik» \o
«Muenchner Raeterepublik» Raeteregierung des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus» \o «Sozialismus»
sozialistischen HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Bayern» \o
«Bayern» bayerischen Ministerpraesidenten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Eisner» \o «Kurt Eisner» Kurt Eisner
.

In den Wirren nach dessen Ermordung ergriff Hitler weder auf Seiten der
Raeterepublik Partei noch – wie man angesichts seiner spaeteren
Entwicklung haette erwarten koennen – auf Seiten ihrer Gegner, der
zumeist „voelkisch“ und antidemokratisch gesinnten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Freikorps» \o «Freikorps» Freikorps . Er
scheint sich damals vorsichtig im Hintergrund gehalten zu haben. Ein
Film aus dieser Zeit zeigt Hitler (sogar mit SPD-Armbinde?) im Trauerzug
fuer den ermordeten Eisner, der Jude gewesen war. Auch dies wird von
einigen Historikern als Hinweis darauf gewertet, dass Hitlers politische
Anschauungen zu dieser Zeit noch nicht so ausgepraegt gewesen sein
koennen, wie er es sechs Jahre spaeter in „Mein Kampf“ darstellen
sollte.

Nach der blutigen Niederwerfung der Raeterepublik liess Hitler sich von
der Muenchener Reichswehrverwaltung anwerben, die damals den
entscheidenden Machtfaktor in Bayern darstellte. Es gibt Hinweise
darauf, dass er sich das Wohlwollen der neuen Machthaber erkaufte, indem
er Regimentskameraden verriet, die sich auf Seiten der Raeteregierung
engagiert hatten. Die entscheidenden Maenner der sogenannten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Reichswehr» \o «Schwarze
Reichswehr» schwarzen Reichswehr – z. B. der Hauptmann HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_R%C3%B6hm» \o «Ernst Roehm» Ernst
Roehm – scheinen in dem Gefreiten Hitler bald einen potenziellen
Agitator gesehen zu haben, mit dessen Hilfe sich nationalistische Ideen
unter Arbeitern verbreiten liessen. Seine Vorgesetzten schickten Hitler
zu Schulungen fuer Propaganda-Redner und beauftragten ihn damit,
politische Parteien und Zirkel zu bespitzeln, die im nachrevolutionaeren
Muenchen wie Pilze aus dem Boden schossen.

Hitlers Mitgliedskarte der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Arbeiterpartei» \o «Deutsche
Arbeiterpartei» DAP

Dazu gehoerte auch die von dem Journalisten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Harrer» \o «Karl Harrer» Karl Harrer
und dem Schlosser HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Drexler» \o «Anton Drexler» Anton
Drexler gegruendete HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Arbeiterpartei» \o «Deutsche
Arbeiterpartei» Deutsche Arbeiterpartei (DAP), die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Xenophobie» \o «Xenophobie»
fremdenfeindliche , antisemitische und pseudo-sozialistische Ideen
propagierte. Am 12. September 1919 besuchte Hitler erstmals eine ihrer
Versammlungen. Als dabei ein Redner die Trennung Bayerns vom Reich
forderte, widersprach Hitler ihm so energisch wie wortreich und fiel
durch sein Rednertalent auf. Erstmals hatten er selbst und andere eine
gewisse Begabung an ihm entdeckt: Er konnte Zuhoerer fesseln und
Emotionen wecken. Drexler meinte angeblich sofort zu Harrer: „Doe hot oa
Goschn, den kennt ma braucha!“ (Hochdeutsch: „Der hat ein Mundwerk, den
koennten wir gebrauchen!“) und versuchte, ihn noch am gleichen Abend
anzuwerben. Im Auftrag seiner Vorgesetzten trat Hitler am 19. Oktober
der DAP bei – als 55. Mitglied, nicht als siebentes, wie er spaeter
stets behauptete. Seine Mitgliedsnummer 555 ruehrte daher, dass die DAP
mit der Zaehlung ab 501 begann, um etwas mehr Groesse vorzutaeuschen. Zu
dieser Zeit kam Hitler auch erstmals mit dem antisemitischen
Schriftsteller HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Eckart» \o «Dietrich Eckart»
Dietrich Eckart von der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Thule-Gesellschaft» \o
«Thule-Gesellschaft» Thule-Gesellschaft in Kontakt. Eckart war auf der
Suche nach einem Agitator, der Arbeiter und Angehoerige der
Unterschichten fuer rechtsradikale Ideen gewinnen sollte. Als einer der
ersten sah er in Hitler diesen Mann und foerderte ihn seither mit Rat
und Tat. 1920 wurde er Herausgeber von Hitlers Parteiblatt HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkischer_Beobachter» \o
«Voelkischer Beobachter» Voelkischer Beobachter . HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-1» \o «» [3]

Da Hitler mit seinen aufputschenden Reden immer mehr Zuhoerer und
Mitglieder anlockte, wurde er fuer die kleine DAP bald unentbehrlich.
Zunaechst war er dort als Werbeobmann taetig und im Fruehjahr 1920 an
der Ausarbeitung des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/25-Punkte-Programm» \o
«25-Punkte-Programm» 25-Punkte-Programms der DAP beteiligt, die sich
auf sein Betreiben in „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“ (
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/NSDAP» \o «NSDAP» NSDAP )
umbenannte. Als er am 31. Maerz 1920 schliesslich aus der Armee
entlassen wurde, konnte er bereits von seinen Honoraren als Redner
leben. Als „Bierkelleragitator“ war er fuer die noch wenig beachtete
NSDAP unersetzlich. Dies nutzte er aus, als er im Juli 1921 die alte
Parteifuehrung entmachtete und mit einem Ultimatum seine Wahl zum
Vorsitzenden der NSDAP erzwang. Hitler war nun eine politische
Lokalgroesse, die aber ausserhalb Bayerns eher Belustigung als Furcht
erregte.

Putsch und Inhaftierung

Bayern wurde seit der Niederschlagung der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4terepublik» \o «Raeterepublik»
Raeterepublik von dem nationalistisch und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Monarchie» \o «Monarchie» monarchistisch
gesinnten Generalstaatskommissar HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Ritter_von_Kahr» \o «Gustav Ritter
von Kahr» Gustav Ritter von Kahr regiert, der keinen Hehl aus seiner
Abneigung gegen die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie» \o «Demokratie» Demokratie
und die angebliche „rote Reichsregierung“ machte. Hitler und der
fruehere Generalquartiermeister der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Oberste_Heeresleitung» \o «Oberste
Heeresleitung» Obersten Heeresleitung (OHL) HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Ludendorff» \o «Erich Ludendorff»
Erich Ludendorff , der inzwischen zu den Sympathisanten der NSDAP
gehoerte, sahen in Kahr daher einen Verbuendeten in ihrem Plan, nach dem
Vorbild von HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Benito_Mussolini»
\o «Benito Mussolini» Mussolinis HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Marsch_auf_Rom» \o «Marsch auf Rom»
Marsch auf Rom vom Oktober 1922 die Regierung in Berlin gewaltsam zu
stuerzen. Aufgrund der franzoesischen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrbesetzung» \o «Ruhrbesetzung»
Ruhrbesetzung , der enormen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Inflation» \o «Inflation» Inflation und
heftiger innerer Unruhen in Deutschland glaubte er, auch bei breiten
Bevoelkerungsschichten Unterstuetzung zu finden.

Am Abend des 8. November 1923 stuermten Hitler und einige Bewaffnete den
Muenchner HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerbr%C3%A4ukeller» \o
«Buergerbraeukeller» Buergerbraeukeller , in dem Kahr eine Rede hielt.
Doch nur unter vorgehaltener Waffe ging dieser zum Schein auf Hitlers
Angebot ein. Am naechsten Morgen jagte die Polizei den Marsch Hitlers
und seiner Anhaenger schon an der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Feldherrnhalle» \o «Feldherrnhalle»
Feldherrnhalle auseinander. Ludendorff wurde noch am 9. November
verhaftet, Hitler einige Tage spaeter. Der Prozess gegen die Teilnehmer
am HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler-Ludendorff-Putsch»
\o «Hitler-Ludendorff-Putsch» Hitler-Ludendorff-Putsch begann am 26.
Februar 1924. Er haette nach Gesetzeslage mit langen Haftstrafen und
zumindest mit der Ausweisung Hitlers enden muessen, der damals noch
immer oesterreichischer Staatsbuerger war. Aber wie in der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Weimarer_Republik» \o «Weimarer Republik»
Weimarer Republik ueblich, wurden die rechtsextremen Taeter mit
aeusserster Milde behandelt. Der Gerichtspraesident nahm es sogar hin,
von Hitler wegen seiner juedischen Herkunft angegriffen zu werden.
Ludendorff redete seine Beteiligung an dem damals so genannten
Bierkellerputsch moeglichst klein und erreichte einen Freispruch.
Hitler, der wusste, wie wenig er riskierte, ergriff die Chance, sich
selbst als alleinigen Initiator des ganzen Unternehmens darzustellen.

Die Richter taten sich schwer, Hitler ueberhaupt zu verurteilen und
attestierten ihm, waehrend des Aufstands vom „edelsten selbstlosen
Willen geleitet“ worden zu sein. Er wurde wegen Hochverrat zur
Mindeststrafe von fuenf Jahren HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Festungshaft» \o «Festungshaft»
Festungshaft verurteilt. Das Gericht verzichtete darauf, Hitler als
oesterreichischen Staatsbuerger aus Deutschland auszuweisen. Eigentlich
schrieb dies das Gesetz zum Schutz der Republik in solchen Faellen vor.
Nur etwa ein Jahr verbrachte er in Haft, am 20. Dezember 1924 wurde der
prominente Haftinsasse wieder freigelassen. Waehrend seiner HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Justizvollzugsanstalt_Landsberg» \o
«Justizvollzugsanstalt Landsberg» Haft in der Festung von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Landsberg_am_Lech» \o «Landsberg am Lech»
Landsberg besuchten ihn viele „Maenner der ersten Stunde“, Personen,
denen Hitler spaeter wichtige Aemter zugeteilt hat HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-2» \o «» [4] .

Hitler, bis dahin oesterreichischer Staatsangehoeriger, ersuchte in
einem Schreiben vom 7. April 1925 HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-3» \o «» [5] um Entlassung
aus dieser, was ihm am 30. April 1925 auch gewaehrt wurde. In den
folgenden Jahren wurde zunaechst von Hitler selbst versucht, die
HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Staatsangeh%C3%B6rigkeit» \o
«Deutsche Staatsangehoerigkeit» deutsche Staatsangehoerigkeit zu
erhalten (siehe Hauptartikel HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Einb%C3%BCrgerung_Adolf_Hitlers» \o
«Einbuergerung Adolf Hitlers» Einbuergerung Adolf Hitlers ), wobei es
seinem Selbstverstaendnis entsprach, sich diese verleihen zu lassen
statt selbst um sie anzusuchen. Daher schien es ein gangbarer Weg zu
sein, dass NSDAP-Mitglieder in entsprechender Stellung Hitler einen
Beamtenposten verschafften, was die Einbuergerung automatisch nach sich
gezogen haette. Dieser zeigte sich jedoch recht waehlerisch und lehnte
1930 beispielsweise die Position als Gendarmeriekommissar in HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Hildburghausen» \o «Hildburghausen»
Hildburghausen ( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BCringen» \o «Thueringen»
Thueringen ) ab, da diese Taetigkeit nicht seinen Vorstellungen
entsprach. Schliesslich wurde er am 25. Februar 1932 im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Freistaat_Braunschweig» \o «Freistaat
Braunschweig» Freistaat Braunschweig eingebuergert, da er von dortigen
NSDAP-Parteigenossen einen Posten als Regierungsrat im Landeskultur- und
Vermessungsamt verschafft bekam, der die deutsche Staatsangehoerigkeit
automatisch nach sich zog. Er sollte als Sachbearbeiter in der
Braunschweigschen Gesandtschaft in Berlin arbeiten. Hitler hatte fuer
den Posten keinerlei Qualifikation und stellte zu Beginn gleich mehrere
Urlaubsantraege. Letztendlich trat er das Amt nie an. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-4» \o «» [6]

Dank der Berichterstattung ueber den Prozess wurde Hitler nun auch im
Norden Deutschlands als der radikalste aller voelkischen Politiker
bekannt. Seine Stellung in der NSDAP war unumstrittener denn je, und in
der HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkische_Bewegung»
\o «Voelkische Bewegung» voelkischen Bewegung gewann seine Stimme
erheblich an Gewicht. Hatte er sich bis dahin eher als Trommler der
Bewegung gesehen, der den Weg fuer einen anderen Retter Deutschlands wie
etwa Ludendorff frei machen sollte, so sah er sich nun zunehmend selbst
in der Rolle des grossen Fuehrers. All das nuetzte ihm jedoch zunaechst
wenig. Zwar wurde die NSDAP nach einem anfaenglichen Verbot wieder
zugelassen, aber die wirtschaftlichen Verhaeltnisse in der Weimarer
Republik stabilisierten sich. Der bis 1929 anhaltende wirtschaftliche
Aufschwung bot radikalen Parteien weniger Ansaetze fuer ihre HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Agitation» \o «Agitation» Agitation .

Neubeginn und Aufstieg der NSDAP

Nach seiner Haftentlassung begann Hitler damit, die NSDAP unter seine
alleinige Kontrolle zu bringen. In Norddeutschland hatte sich unter
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_Strasser» \o «Gregor
Strasser» Gregor Strasser ein starker Parteifluegel gebildet, der
Hitlers Anlehnung an die alten, monarchistischen Machteliten nicht
mittragen wollte und einen sozialrevolutionaeren Kurs befuerwortete.
Hitler gelang es rasch, Strasser und seine Anhaenger entweder politisch
kaltzustellen oder, wie im Fall HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Goebbels» \o «Joseph Goebbels»
Joseph Goebbels , auf seine Seite zu ziehen.

Aus dem fehlgeschlagenen Putsch hatte er den Schluss gezogen, dass es
die Macht im Staat nicht auf revolutionaerem, sondern auf legalem Weg zu
erobern galt. Ihm ging es darum, die Demokratie mit ihren eigenen Waffen
zu schlagen und zu untergraben. Die NSDAP sollte in die Parlamente
einziehen, aber ohne dort konstruktiv mitzuarbeiten. Zudem sollte die
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Sturmabteilung» \o
«Sturmabteilung» SA mit spektakulaeren Aufmaerschen,
Strassenschlachten und Krawallen die Blicke der Oeffentlichkeit auf die
Partei und ihren Fuehrer lenken und zugleich die Schwaeche des
demokratischen Systems offenbaren. Fuer die spaeteren Wahlerfolge der
Partei waren nicht zuletzt ihre fuer die damaligen deutschen
Verhaeltnisse voellig neuen Methoden der Werbung und Massenbeeinflussung
verantwortlich.

Eine erste Moeglichkeit, in ganz Deutschland propagandistisch taetig zu
werden, war das 1929 von NSDAP und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschnationale_Volkspartei» \o
«Deutschnationale Volkspartei» DNVP gemeinsam initiierte Volksbegehren
gegen den HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Young-Plan» \o
«Young-Plan» Young-Plan , der eine abschliessende Regelung der
Reparationsfragen zwischen Deutschland und seinen ehemaligen
Kriegsgegnern vorsah. Das Volksbegehren scheiterte zwar, aber Hitler und
die NSDAP gewannen in den Reihen des nationalistisch-konservativen
Buergertums erheblich an Zustimmung, was sich bei den Landtagswahlen in
Thueringen im Herbst 1929 erstmals in einem deutlichen Zuwachs an
Waehlerstimmen auszahlte. Vor allem konnte Hitler seither auf die
publizistische Unterstuetzung durch das Presseimperium des
DNVP-Vorsitzenden HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Hugenberg» \o «Alfred Hugenberg»
Alfred Hugenberg setzen. Dieser sah – wie zuvor Ludendorff und spaeter
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Papen» \o «Franz von
Papen» Papen – in Hitler und der NSDAP nur willige, lenkbare
Instrumente, um den deutschnationalen Kraeften zu einer Massenbasis im
Volk zu verhelfen.

Zum Durchbruch auf nationaler Ebene verhalf Hitler aber erst die
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftskrise» \o
«Weltwirtschaftskrise» Weltwirtschaftskrise , die Ende 1929 ausbrach
und Deutschland besonders hart traf. Ueber die Finanzkrise des Reichs
brach am 27. Maerz 1930 die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Weimarer_Koalition» \o «Weimarer
Koalition» Weimarer Koalition auseinander. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_M%C3%BCller» \o «Hermann Mueller»
Hermann Mueller (SPD), dem letzten Kanzler, der noch ueber eine
demokratisch gesinnte Reichstagsmehrheit verfuegte, folgte das erste
Praesidialkabinett des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Zentrumspartei» \o «Zentrumspartei»
Zentrums -Abgeordneten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Br%C3%BCning» \o «Heinrich
Bruening» Heinrich Bruening , das sich allein auf das Vertrauen des
Reichspraesidenten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_von_Hindenburg» \o «Paul von
Hindenburg» Hindenburg stuetzen konnte. Bei den Neuwahlen am 14.
September steigerte die NSDAP ihren Waehleranteil mit einem Schlag von
2,6 auf 18,3 Prozent. Statt mit 12 Abgeordneten, wie bis dahin, zog sie
nun mit 107 in den Reichstag ein. Die staatstragenden, demokratischen
Parteien der Mitte hatten keine Mehrheit mehr und Hitler war endgueltig
zu einem Machtfaktor in der deutschen Politik geworden.

Hitlers Weg zur Kanzlerschaft

2.Wahlgang zum Reichspraesidenten

Zu Hilfe kamen ihm Spenden und logistische Hilfen von vor allem
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Elbjunker» \o «Elbjunker»
Elbjunkern , Kaisertreuen, Wirtschaftsfuehrern und Militaers (zum
Beispiel aus Freikorps) aus dem Deutschen Reich und auch aus den
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Staaten» \o
«Vereinigte Staaten» USA , sowie die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftskrise» \o «Wirtschaftskrise»
Wirtschaftskrise , die die Situation in der politisch wenig gefestigten
Weimarer Republik weiter destabilisieren half.

Dem nach freiwilliger Aufgabe der oesterreichischen Staatsbuergerschaft
seit 1925 staatenlosen Hitler machte erst die Anstellung als
Regierungsrat beim Landeskultur- und Vermessungsamt des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Braunschweig_%28Land%29» \l
«Einb.C3.BCrgerung_von_Adolf_Hitler» \o «Braunschweig (Land)»
Freistaates Braunschweig mit sofortiger Abordnung an die
Braunschweigische Gesandtschaft beim HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsrat_%28Deutschland%29» \o «Reichsrat
(Deutschland)» Reichsrat in Berlin Ende Februar 1932 zum deutschen
Staatsangehoerigen und damit erfuellte er eine formale Voraussetzung zur
Kandidatur bei der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Reichspr%C3%A4sidentenwahl_1932» \o
«Reichspraesidentenwahl 1932» Reichspraesidentenwahl im selben Jahr.
Nachdem die NSDAP bei den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagswahl_November_1932» \o
«Reichstagswahl November 1932» Reichstagswahlen 1932 relativ die
staerkste Partei wurde, ernannte HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Reichspr%C3%A4sident» \o
«Reichspraesident» Reichspraesident HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_von_Hindenburg» \o «Paul von
Hindenburg» Paul von Hindenburg ihn am 30. Januar 1933 zum
Reichskanzler.

Die HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Kamarilla» \o «Kamarilla»
Kamarilla um Paul von Hindenburg trieb zur Unterstuetzung einer
nationalistisch ausgerichteten Regierung die Ernennung Hitlers zum
Reichskanzler voran. Unterstuetzung erfuhr Hitler weiterhin durch die
Grossindustrie und Banken (siehe HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Industrielleneingabe» \o
«Industrielleneingabe» Industrielleneingabe ), die aus Angst vor einem
Staatssozialismus die von Hitler beabsichtigte vollstaendige
Ausschaltung der „bolschewistischen Gefahr“ ebenso begruessten wie die
ihnen von Hitler in Aussicht gestellten Staatsauftraege im Rahmen der
Aufruestung. Hitler hatte schon seit der Fruehphase der NSDAP
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Antikapitalismus» \o
«Antikapitalismus» antikapitalistische Tendenzen in der Partei klein
zu halten vermocht und stets darauf bestanden, allein die Juden fuer die
Misere der Wirtschaft verantwortlich zu machen. Bei einer Rede vor dem
Duesseldorfer Industriellenclub 1932 hob Hitler die Rolle der
Wirtschaftseliten lobend hervor und betonte, dass das deutsche Volk
nicht „ueberleben“ koenne, solange die Haelfte der Deutschen „Eigentum
als Diebstahl“ betrachtete – eine Anspielung auf das immer noch grosse
Waehlerpotential von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands»
\o «Sozialdemokratische Partei Deutschlands» SPD und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/KPD» \o «KPD» KPD . Die Befuerwortung
seiner Ernennung zum Reichskanzler durch die nationalkonservativen
Kreise um Franz von Papen sicherte sich Adolf Hitler, indem Papen zum
Vizekanzler mit dem Recht, bei allen Vortraegen des Kanzlers beim
Reichspraesidenten zugegen zu sein, ernannt wurde und die klassischen
Ministerien von Konservativen besetzt wurden. Papen glaubte, Hitler
dadurch „einrahmen“ zu koennen. Das HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4r» \o «Militaer» Militaer
hoffte durch den Reichskanzler Hitler auf den nationalen Aufstieg, eine
„Beseitigung“ des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensvertrag_von_Versailles» \o
«Friedensvertrag von Versailles» Versailler Vertrags und eine
Aufruestung beziehungsweise Aufstockung der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Reichswehr» \o «Reichswehr» Armee .
Nationalkonservative aus Wirtschaft und Politik wollten durch Hitler
eine Stabilisierung der Regierung und auch eine Neuorientierung der
politischen Kultur in Richtung einer autoritaeren Monarchie.

Der Diktator

Errichtung der Diktatur

Nach dem HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsbrand» \o
«Reichstagsbrand» Reichstagsbrand , der den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus» \o «Kommunismus» Kommunisten
untergeschoben wurde, konnte Hitler von Hindenburg den Erlass von
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Notverordnung» \o
«Notverordnung» Notverordnungen nach Art. 48 der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Weimarer_Verfassung» \o «Weimarer
Verfassung» Weimarer Verfassung erreichen, mit denen er in der Lage
war, Grundrechte ausser Kraft zu setzen. Diese Notverordnungen hatten
jedoch nur eine eng begrenzte Gueltigkeitsdauer. Zur Durchsetzung des
daher an Stelle der Notverordnungen tretenden Gesetzes zu Behebung der
Not von Volk und Reich, dem so genannten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Erm%C3%A4chtigungsgesetz» \o
«Ermaechtigungsgesetz» Ermaechtigungsgesetz , musste Hitler eine
Zweidrittelmehrheit im Reichstag erreichen. Hitlertreue Kraefte und
Polizeieinheiten schalteten daher einen Teil des Reichstags, naemlich
alle 81 HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_Deutschlands» \o
«Kommunistische Partei Deutschlands» KPD -Abgeordneten und einige
Abgeordnete der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands»
\o «Sozialdemokratische Partei Deutschlands» SPD , verfassungswidrig
aus. Die buergerlichen Kraefte wurden mit dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_von_Potsdam» \o «Tag von Potsdam» Tag
von Potsdam beruhigt, bei dem sich das neue Regime in die preussische
Tradition zu stellen suchte. Das Gesetz wurde gegen die Stimmen der
verbliebenen Mitglieder der SPD, aber mit Zustimmung der buergerlichen
Parteien verabschiedet, darunter das Zentrum und die Liberalen.

Mit dem Inkrafttreten des Ermaechtigungsgesetzes begann im Deutschen
Reich die nationalsozialistische Diktatur, die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Zeit_des_Nationalsozialismus» \o «Zeit des
Nationalsozialismus» Zeit des Nationalsozialismus , anfaenglich in der
Propaganda auch als HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Drittes_Reich» \o «Drittes Reich» Drittes
Reich bezeichnet.

Am 1. Juni 1933 wurde die so genannte HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf-Hitler-Spende_der_deutschen_Wirtscha
ft» \o «Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft»
Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft eingefuehrt, eine
Zwangsabgabe aller Betriebe zugunsten der NSDAP, berechnet nach der
Lohn- und Gehaltssumme. Bis 1945 kamen so 700 Millionen Reichsmark an
„Spenden“ zusammen. Die NSDAP und Hitler wurden hierdurch auf einen
Schlag saemtlicher finanzieller Probleme entledigt.

Hitler, angestachelt durch die Roehm-Konkurrenten Reichsfuehrer SS
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Himmler» \o «Heinrich
Himmler» Heinrich Himmler , HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_G%C3%B6ring» \o «Hermann Goering»
Hermann Goering und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Heydrich» \o «Reinhard Heydrich»
Reinhard Heydrich , nutzte einen angeblichen Putschversuch Ernst Roehms
und gab den Befehl zur HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Nacht_der_langen_Messer» \o «Nacht der
langen Messer» Nacht der langen Messer (30. Juni 1934), der Ermordung
seines Duz-Freundes Roehm. Dabei wurden nicht nur zahlreiche Fuehrer der
SA, Generale der HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Wehrmacht» \o
«Wehrmacht» Wehrmacht und Personen ermordet, die dem Regime im Weg
standen, sondern auch Personen, die zuvor gegen Hitler opponiert hatten.
So wurde der ehemalige Reichskanzler und General HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_von_Schleicher» \o «Kurt von
Schleicher» Kurt von Schleicher zusammen mit seiner Frau in deren
Privatwohnung ermordet. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Schmitt» \o «Carl Schmitt» Carl
Schmitt hat 1934 diese zentral organisierten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltverbrechen» \o «Gewaltverbrechen»
Gewaltverbrechen nachtraeglich als „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6hm-Putsch» \l
«Rechtfertigung_und_Konsequenzen» \o «Roehm-Putsch» Staatsnotwehr “
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Legitimation» \o «Legitimation»
legitimiert . HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Hannah_Arendt»
\o «Hannah Arendt» Hannah Arendt hat die direkt nach 1933 beginnenden
Ungeheuerlichkeiten (so genannte wilde HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Konzentrationslager» \o
«Konzentrationslager» Konzentrationslager , illegale HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Haft» \o «Haft» Verhaftungen ,
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6penicker_Blutwoche» \o
«Koepenicker Blutwoche» Koepenicker Blutwoche ) in ihrem Gaus-Interview
1964 nur durch die spaeter noch furchtbareren Geschehnisse ueberblendet
gesehen.

Nach dem Tod Hindenburgs am 2. August 1934 liess Hitler die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Reichswehr» \o «Reichswehr» Reichswehr
auf sich vereidigen und nannte sich fortan Fuehrer und Reichskanzler.

Im Januar 1938 stuerzten der Reichswehrminister von Blomberg und der
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Oberbefehlshaber» \o
«Oberbefehlshaber» Oberbefehlshaber des Heeres, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_von_Fritsch» \o «Werner von
Fritsch» Generaloberst Freiherr von Fritsch , ueber HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t» \o «Homosexualitaet»
Homosexuellen -Vorwuerfen (Fritsch) und Intrigen der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzstaffel» \o «Schutzstaffel» SS .
Hitler loeste die Generaele von der Spitze der Wehrmacht ab und
uebernahm selbst den Oberbefehl ueber die Wehrmacht. Als Leitungsorgan
trat das HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Oberkommando_der_Wehrmacht» \o
«Oberkommando der Wehrmacht» Oberkommando der Wehrmacht an die Stelle
des Reichwehrministeriums.

Hitlers Rassen- und Vernichtungspolitik

Wesentliche Antriebskraefte fuer Hitlers Politik waren sein auf
Ausrottung der Juden zielender HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus» \o «Antisemitismus»
Antisemitismus und sein radikaler HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdarwinismus» \o «Sozialdarwinismus»
Sozialdarwinismus . Vom Beginn seines oeffentlichen Auftretens bis zu
seinem Tod griff Hitler immer wieder die Juden und andere so genannte
„rassisch Minderwertige“ an, zu denen er unter anderem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Roma%2C_Sinti_und_Jenische» \o «Roma,
Sinti und Jenische» Roma, Sinti und Jenische ( HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Zigeuner» \o «Zigeuner» Zigeuner ),
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Polen_%28Volk%29» \o «Polen
(Volk)» Polen und HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Russen» \o
«Russen» Russen zaehlte. Seine sozialdarwinistischen Anschauungen
traten vor allem in Aeusserungen ueber Kranke sowie koerperlich und
geistig Behinderte zutage, deren Existenz er als „lebensunwert“
bezeichnete. Hitler sah in der Weltgeschichte einen permanenten Kampf,
in dem die „Starken“ die „Schwachen“, die „hoeherwertigen“ die
„minderwertigen HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Rasse» \o
«Rasse» Rassen “ auszumerzen haetten. So sagte er z. B. auf dem
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsparteitage» \o
«Reichsparteitage» Parteitag der NSDAP in HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberg» \o «Nuernberg» Nuernberg
1929: „Wuerde Deutschland jaehrlich eine Million Kinder bekommen und
700.000 bis 800.000 der Schwaechsten beseitigt, dann wuerde am Ende das
Ergebnis vielleicht sogar eine Kraeftesteigerung sein.“

Der Ablauf der Judenverfolgung

Der Antisemitismus Hitlers und der Nationalsozialisten zeigte sich
zunaechst in der offenen Diskriminierung und Entrechtung der Juden und
fuehrte waehrend des Zweiten Weltkrieges zum Holocaust. Der so genannten
„ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Endl%C3%B6sung_der_Judenfrage» \o
«Endloesung der Judenfrage» Endloesung der Judenfrage “, dem von Hitler
bereits in „Mein Kampf“ angedeuteten Plan, alle Juden auszurotten,
fielen rund sechs Millionen Menschen in ganz Europa zum Opfer.

Die Diskriminierungen in Deutschland begannen bereits kurz nach der
Machtergreifung. Im April 1933 ordnete die neue Regierung einen
eintaegigen Boykott juedischer Geschaefte als Antwort auf angebliche
„juedische Graeuelpropaganda“ aus dem Ausland an. Es folgten
Verordnungen und Gesetze, die die Rechte der Juden immer weiter
einschraenkten und sie zu Buergern 2. Klasse degradierten. Das
HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_Wiederherstellung_des_Berufsbea
mtentums» \o «Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums»
Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums beispielsweise
diente der Entlassung juedischer Beamter aus dem Oeffentlichen Dienst.
Auch die Ausuebung anderer Berufe wurde den Juden im Laufe der Zeit
immer weiter erschwert. Juedische Aerzte oder Rechtsanwaelte etwa
durften nur noch juedische Klienten bedienen. Andere Berufe waren ihnen
ganz verschlossen.

Die offen rassistischen „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Gesetze» \o «Nuernberger
Gesetze» Nuernberger Gesetze “ von 1935 beraubten die Juden endgueltig
ihrer staatsbuergerlichen Rechte. Unter anderem wurden Ehen zwischen
Juden und HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtjuden» \o
«Nichtjuden» Nichtjuden verboten und sexuelle Beziehungen zwischen
ihnen als so genannte „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Rassenschande» \o «Rassenschande»
Rassenschande “ unter Strafe gestellt. Staat und Partei foerderten die
so genannten HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Arisierung» \o
«Arisierung» Arisierungen , d. h. die Uebernahme juedischer Unternehmen
durch Nichtjuden zu – fuer letztere – aeusserst vorteilhaften
Bedingungen. Auswanderungswilligen Juden wurde zugleich eine „
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsfluchtsteuer» \o
«Reichsfluchtsteuer» Reichsfluchtsteuer “ auferlegt, durch die sie die
ohnehin geringen Erloese aus Arisierungen grossenteils wieder verloren.
Vor dem Krieg fand die Judenverfolgung ihren Hoehepunkt in der
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Novemberpogrome_1938» \o
«Novemberpogrome 1938» Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938.
Als angeblich „spontane Aeusserungen des Volkszorns“ organisierte Joseph
Goebbels im Auftrag Hitlers gewalttaetige Ausschreitungen gegen Juden,
juedische Gemeinden, Synagogen und andere Einrichtungen im ganzen Reich.

Nach Kriegsausbruch ging das Hitler-Regime von der Verdraengung und
Vertreibung zur Vernichtung der Juden ueber. Die Auswanderung war bald
nicht mehr moeglich, und die Juden in allen von Deutschland
kontrollierten Gebieten wurden nun ebenfalls verfolgt. Seit dem 1.
September 1941 wurden alle Juden, die aelter als 6 Jahre waren,
gezwungen, einen HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Gelber_Stern»
\o «Gelber Stern» Gelben Stern gut sichtbar an ihrer Kleidung zu
tragen. Dazu kamen zahllose weitere Diskriminierungen und Schikanen, wie
die Verbote, oeffentliche Verkehrsmittel zu benutzen sowie Autos, Radios
oder Haustiere zu besitzen. Nach und nach wurden die Juden im deutschen
Machtbereich in HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Ghetto» \o
«Ghetto» Ghettos oder Konzentrationslager eingewiesen. Von 1942 an
wurden im besetzten Polen schliesslich mehrere HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Vernichtungslager» \o «Vernichtungslager»
Vernichtungslager wie HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Auschwitz-Birkenau» \o «KZ
Auschwitz-Birkenau» Auschwitz-Birkenau oder HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Majdanek» \o «KZ Majdanek» Majdanek
eingerichtet, die dem industriell betriebenen Massenmord vor allem an
Juden, aber auch an polnischen Intellektuellen, Russen, Sinti, Jenischen
und Roma und anderen dienten.

Hitlers unmittelbare Verantwortung fuer diese Taten ist nach dem Krieg
von Holocaustleugnern und anderen immer wieder mit dem Argument
bestritten worden, es gebe kein entsprechendes, von Hitlers eigener Hand
unterzeichnetes Dokument zur Judenvernichtung. Dem stehen aber die
erwaehnten, oeffentlichen und klar dokumentierten Aeusserungen Hitlers
entgegen, die zeigen, dass die von seiner Regierung zu verantwortende
Rassenpolitik ganz seinen persoenlichen Ansichten und Zielen entsprach.
Dies begann nicht erst mit den Aeusserungen in „Mein Kampf“ und endete
nicht mit seiner Reichstagsrede vom 30. Januar 1939, in der er fuer den
Fall eines Krieges die „Vernichtung der juedischen Rasse in Europa“
androhte. Spaetestens im Fruehjahr 1941, auf dem Hoehepunkt seiner
Macht, und nicht erst als vermeintliche Verzweiflungstat im Spaetherbst
desselben Jahres, als die militaerische Niederlage gegen die Sowjetunion
bereits absehbar war, verfuegte Hitler laut Heinrich Himmler persoenlich
die restlose physische Vernichtung der Juden; letzterer aeusserte sich
im Fruehling 1941, noch vor dem Angriff auf die Sowjetunion, gegenueber
seinem Leibarzt HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Felix_Kersten&action=edit» \o
«Felix Kersten» Felix Kersten dahingehend, dass «die Juden bis
Kriegsende bis auf den letzten Menschen ausgerottet werden [muessen].
Das ist der eindeutige Wunsch und Befehl des Fuehrers.» HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-5» \o «» [7] 1943,
anlaesslich Hitlers Geburtstag, hielt Himmler im polnischen Posen vor
den SS-Reichsleitern eine auf Wachsschallplatten aufgezeichnete Rede, in
der er die physische Ausrottung der Juden im Klartext schilderte. Beides
haette er ohne ausdrueckliche Billigung seines Fuehrers kaum gewagt.

Darueberhinaus existieren Augenzeugenberichte, die Hitler auch mit den
Details des Judenmordes in Verbindung bringen. So sagten sein
Kammerdiener HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Linge» \o
«Heinz Linge» Heinz Linge und sein Adjutant HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_G%C3%BCnsche» \o «Otto Guensche»
Otto Guensche unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in
sowjetischer Haft aus, dass sich Hitler „persoenlich“ fuer die
Entwicklung von Gaskammern interessiert haette. Er habe sogar Modelle
und Zeichnungen, die ihm Himmler vorlegte, begutachtet und angeordnet,
den Konstrukteuren „umfassende Unterstuetzung“ zu geben.

Das Euthanasieprogramm

Anders im Fall des Holocaust laesst sich Hitlers persoenliche
Verantwortung fuer die nationalsozialistischen Verbrechen in einem
anderen Fall auch mit Dokumenten belegen: Im Oktober 1939 unterschrieb
er eigenhaendig den Befehl zur spaeter so genannten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4» \o «Aktion T4» T4-Aktion
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-6» \o «» [8] .
Damit ermoeglichte er die „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Euthanasie» \o «Euthanasie» Euthanasie “,
d. h. die Ermordung von geistig und koerperlich Behinderten, deren
Existenz in der ideologischen Sprache des Dritten Reiches als
„lebensunwertes Leben“ bezeichnet wurde.

Mit der Realisierung der T4-Aktion wurde die „Kanzlei des Fuehrers“,
unter Reichsleiter HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Bouhler» \o «Philipp Bouhler»
Philipp Bouhler beauftragt. Er liess Nervenheilanstalten,
Krankenhaeuser und Heilanstalten in Vernichtungsstaetten
umfunktionieren. Allein im damaligen Reichsgebiet wurden fast 190 000
geistig und koerperlich behinderte Menschen ermordet – durch Vergasen,
Vergiften, Erschiessen oder Verhungernlassen. Die Zahl der Opfer in den
besetzten Gebieten ist nur schwer zu ermitteln, jedoch unzweifelhaft
sehr hoch.

Vertreter beider grossen Kirchen in Deutschland – beispielsweise der
Bischof von Muenster, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_August_Graf_von_Galen» \o «Clemens
August Graf von Galen» Kardinal von Galen – wandten sich gegen die
Mordaktionen. Diese wurden daraufhin im Geheimen weitergefuehrt. Bei
Kriegsende waren etwa die Haelfte aller Anstaltsinsassen getoetet
worden. Die Ermordung der Behinderten diente den SS-Einsatzkommandos als
Experimentierfeld fuer die spaeteren Massentoetungen an Juden.

Aufruestung und expansive Aussenpolitik

Hitler mit Mussolini in der Muenchner Ludwigsstrasse

Wie schon die demokratischen Politiker der Weimarer Republik, verfolgte
auch Hitler aussenpolitisch die Revision des Versailler Vertrags. Aber
anders als diese war er nicht bereit, dabei nur auf diplomatischem Wege
und im Konsens mit den ehemaligen Kriegsgegnern zu handeln, sondern nahm
auch einen erneuten militaerischen Konflikt in Kauf.

Dazu kam es zunaechst aber nicht, da die uebrigen europaeischen Maechte
Hitler weit entgegen kamen. Grossbritannien etwa schloss mit dem Reich
das HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-britisches_Flottenabkommen» \o
«Deutsch-britisches Flottenabkommen» deutsch-britische Flottenabkommen
, und Polen vereinbarte mit ihm 1934 einen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtangriffspakt» \o «Nichtangriffspakt»
Nichtangriffspakt . Schon die Erhoehung des Wehretats im Maerz 1934, die
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinlandbesetzung_%281936%29»
\o «Rheinlandbesetzung (1936)» Rheinlandbesetzung im Maerz 1936 und
die Aufruestung der Reichswehr weit ueber das in Versailles festgelegte
Mass hinaus stellten zwar glatte Brueche des Friedensvertrags von 1919
dar, wurden von den einstigen Siegermaechten aber ebenfalls hingenommen.

Die blosse Revision von Versailles betrachtete Hitler jedoch nur als
Etappenziel. Nach eigenen Aussagen betrachtete er sogar die deutschen
Grenzen von 1914 als „unlogisch“ und zu eng. Obwohl Hitler in seinen
Reden immer wieder Willen zum Frieden vorgab, lief seine ganze Politik
von Beginn an auf Krieg hinaus.

Nach dem Tod Hindenburgs 1934 teilte er der Generalitaet mit, sein Ziel
sei es, innerhalb von fuenf Jahren die Kriegsbereitschaft Deutschlands
herzustellen. Das gleiche Ziel verfolgte Hitler mit der
Wiedereinfuehrung der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Wehrpflicht» \o «Allgemeine
Wehrpflicht» Allgemeinen Wehrpflicht 1935 und mit dem 1936
verkuendeten HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Vierjahresplan»
\o «Vierjahresplan» Vierjahresplan . Die wirtschaftliche Erholung
Deutschlands seit 1933 beruhte wesentlich auf einem durch Kredite
finanzierten Programm staatlicher Arbeitsbeschaffungsmassnahmen, in
denen der obligatorische HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsarbeitsdienst» \o
«Reichsarbeitsdienst» Reichsarbeitsdienst und die verstaerkte
Aufruestung eine wesentliche Rolle spielten.

Die Entschlossenheit der nationalsozialistischen Aussenpolitik zeigte
sich bereits im Oktober 1933, als Deutschland Abruestungsverhandlungen
mit England und Frankreich abbrach und aus dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerbund» \o «Voelkerbund»
Voelkerbund austrat. 1934 unterstuetzte Hitler einen
nationalsozialistischen Putschversuch in Wien, bei dem der
oesterreichische Bundeskanzler HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Engelbert_Dollfu%C3%9F» \o «Engelbert
Dollfuss» Engelbert Dollfuss ermordet wurde. Auf der gleichen Linie
lag die Unterstuetzung HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Francisco_Franco» \o «Francisco Franco»
Francos im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Spanischer_B%C3%BCrgerkrieg» \o
«Spanischer Buergerkrieg» Spanischen Buergerkrieg seit 1936. Der
Einsatz der deutschen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Legion_Condor» \o «Legion Condor» Legion
Condor , die entscheidend zu Francos Sieg beitrug, galt nicht zuletzt
der Erprobung der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Luftwaffe_%28Wehrmacht%29» \o «Luftwaffe
(Wehrmacht)» Luftwaffe fuer einen kommenden Krieg. Am 5. November 1937
weihte Hitler die Generalitaet in seine weiteren Plaene ein. In der
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Ho%C3%9Fbach-Niederschrift» \o
«Hossbach-Niederschrift» Niederschrift , die der anwesende Oberst
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Ho%C3%9Fbach» \o
«Friedrich Hossbach» Hossbach von der Geheimkonferenz anfertigte,
heisst es, „zur Loesung der deutschen Frage koenne es nur den Weg der
Gewalt geben“. Zugleich gab Hitler seinen Entschluss bekannt, bei
naechster Gelegenheit gegen die Tschechoslowakei und Oesterreich
loszuschlagen.

Noch im Dezember 1937 genehmigte Hitler den „1. Nachtrag zur Weisung
fuer die einheitliche Kriegsvorbereitung fuer die Wehrmacht vom 24. Juni
1937“, in dem diese Offensivplaene konkretisiert wurden. So heisst es
u. a.: „Hat Deutschland seine volle Kriegsbereitschaft erreicht, so wird
die militaerische Voraussetzung geschaffen sein, einen Angriffskrieg
gegen die Tschechoslowakei (…) auch dann zu einem siegreichen Ende zu
fuehren, wenn die eine oder andere Grossmacht gegen uns eingreift.“

Hitlers Auto wird heute im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Canadian_War_Museum» \o «Canadian War
Museum» Canadian War Museum in HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ottawa» \o «Ottawa» Ottawa ausgestellt.
Es wurde HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Kanada» \o «Kanada»
Kanada nach dem Krieg von den USA geschenkt. Es gilt als Symbol fuer
Hitlers „Diktatur des Boesen“ und ist ein grosser Publikumsmagnet

Mit militaerischen Drohungen erreichte Hitler im Maerz 1938 den
Anschluss Oesterreichs als HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ostmark» \o «Ostmark» Ostmark an das
nunmehr „Grossdeutsche Reich“, wobei ihm die Begeisterung der
oesterreichischen Bevoelkerung stark entgegen kam: Bei seiner
Geburtsstadt Braunau ueberschritt er unter Glockengelaeut am 12. Maerz
die Grenze und erreichte vier Stunden spaeter Linz. Die Strassen waren
von Hunderttausenden gesaeumt, die Doerfer mit Blumen geschmueckt. Am
Abend des 13. Maerz unterzeichnete er im Linzer Hotel Weinzinger das
„Gesetz ueber die Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Deutschen
Reich“. Am 15. Maerz empfing ihn Wien mit ungeheurem Jubel — ein Taumel
von Blumen, Freudentraenen und verzueckten Schreien (J. Fest). Hitler
zog von Schloss Schoenbrunn her unter Glockengelaeut in die Innenstadt.
Zweihunderttausend Menschen waren auf den Beinen und bereiteten ihm
einen enthusiastischen Empfang. Die Masse auf dem Heldenplatz zu Fuessen
der Wiener Hofburg war die groesste Menschenansammlung, zu der Hitler
ueberhaupt je gesprochen hat. Vom Balkon der Hofburg aus verkuendete er
die „Vollzugsmeldung meines Lebens“: Den „Eintritt meiner Heimat in das
Deutsche Reich.“ HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-7»
\o «» [9]

Im Oktober des gleichen Jahres 1938 verlangte er die Abtretung des
mehrheitlich von Deutschen bewohnten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sudetenland» \o «Sudetenland»
Sudetenlandes von der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Tschechoslowakei» \o «Tschechoslowakei»
Tschechoslowakei an Deutschland. Da die Tschechoslowakei mit Frankreich
und England verbuendet war, drohte schon damals der Ausbruch des
Krieges. Auf Vermittlung Mussolinis, der Italien als noch nicht
ausreichend geruestet ansah, kam jedoch in Muenchen eine Konferenz mit
dem britischen Premier HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Neville_Chamberlain» \o «Neville
Chamberlain» Neville Chamberlain und dem franzoesischen
Ministerpraesidenten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Edouard_Daladier» \o «Edouard Daladier»
Edouard Daladier zustande. Beiden erschienen auch ihre Laender noch
nicht kriegsbereit, so dass sie in Fortsetzung ihrer bisherigen
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Appeasement» \o «Appeasement»
Appeasementpolitik Hitlers Forderungen im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchner_Abkommen» \o «Muenchner
Abkommen» Muenchner Abkommen erfuellten und ihr Buendnis mit der
Tschechoslowakei preisgaben. Trotz Hitlers Bestandsgarantie fuer die
„Rest-Tschechei“, wie er sie nannte, erzwang er im Maerz 1939 – wiederum
unter Kriegsdrohung – die Errichtung des so genannten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Protektorat_B%C3%B6hmen_und_M%C3%A4hren»
\o «Protektorat Boehmen und Maehren» Protektorats Boehmen und Maehren ,
d. h. eines deutschen Vasallenstaats. Die Slowakei bildete nominell
einen unabhaengigen Staat, der aber de facto gleichfalls voellig von
Deutschland abhaengig war.

Unmittelbar nach der voelligen Zerschlagung der Tschechoslowakei
versicherte Hitler in einer Reichstagsrede, die letzten territorialen
Forderungen Deutschlands seien damit erfuellt. Gleichwohl sollte er
schon wenige Monate spaeter die Angliederung Danzigs an das Reich
fordern und in dem geheimen Zusatzprotokoll zum HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-sowjetischer_Nichtangriffspakt» \o
«Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt» Hitler-Stalin-Pakt vom August
1939 die Aufteilung HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Polen» \o
«Polen» Polens und des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Baltikum» \o «Baltikum» Baltikums
zwischen Deutschland und der Sowjetunion festschreiben lassen. Die
Forderungen an Polen loesten schliesslich den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg» \o «Zweiter Weltkrieg»
Zweiten Weltkrieg aus. Auf diesen Krieg war Hitlers Denken und
Regierungshandeln seit 1933 fixiert. Alles andere hatte sich dem
unterzuordnen. Sein Verhalten waehrend und nach der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sudetenkrise» \o «Sudetenkrise»
Sudetenkrise hatten aber in England und Frankreich zu einem Umdenken
gefuehrt. Den fuehrenden Staatsmaennern beider Laender war nun bewusst,
dass Hitler nicht vertragsfaehig war und dass ein Eingehen auf seine
Forderungen nur weitere Forderungen nach sich zog.

Hitler und der Zweite Weltkrieg

Neben der Vernichtung der Juden verfolgte Hitler nur ein einziges
weiteres politisches Ziel, das er ebenfalls schon in „Mein Kampf“
benannte: die HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Weltmacht» \o
«Weltmacht» Weltmachtstellung Deutschlands. Da beides ohne Gewalt
nicht zu erreichen war, arbeitete Hitler seit Beginn seines politischen
Wirkens auf den naechsten Krieg hin. Dabei ging es ihm nicht nur um die
Revision der Ergebnisse des Ersten Weltkriegs, sondern um die Eroberung
eines riesigen HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Kolonialreich»
\o «Kolonialreich» Kolonialreichs oder – wie er es nannte – von „
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Lebensraum_im_Osten» \o
«Lebensraum im Osten» Lebensraum im Osten “. Die geplanten Eroberungen
richteten sich also im Wesentlichen gegen die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetunion» \o «Sowjetunion» Sowjetunion
. Dass er diese Politik als „Kampf gegen den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Bolschewismus» \o «Bolschewismus»
Bolschewismus “ darstellen konnte trug dazu bei, dass viele westliche
Politiker Nazi-Deutschland als willkommenes Bollwerk gegen die
Sowjetunion betrachteten und Hitler lange gewaehren liessen. Vor allem
aber trug die Appeasementpolitik Chamberlains und Daladiers einer
allgemein verbreiteten Haltung der Bevoelkerung Englands und Frankreichs
Rechnung, nach der ein neuer Krieg unter allen Umstaenden zu vermeiden
war.

Erst nach dem Einmarsch der Wehrmacht in HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Prag» \o «Prag» Prag erkannten die
Regierungen beider Laender, dass ein Krieg gegen Hitler-Deutschland
unvermeidlich geworden war. Sie erhoehten ihre Ruestungsausgaben und
bemuehten sie sich um die Sowjetunion als natuerlichen Verbuendeten.
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Stalin» \o «Josef Stalin»
Stalin und sein Aussenminister HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Wjatscheslaw_Molotow» \o «Wjatscheslaw
Molotow» Molotow liessen entsprechende Verhandlungen jedoch scheitern,
da sie der Meinung waren, England und Frankreich benoetigten die Hilfe
der Sowjetunion dringender als diese die Unterstuetzung des Westens.
Stalin rechnete mit einem langen Stellungskrieg im Westen wie nach 1914
und plante, mit der Roten Armee erst einzugreifen, wenn alle anderen
Kriegsparteien erschoepft seien. Zudem benoetigte er Zeit, um die
waehrend der politischen „Saeuberungen“ der vergangenen Jahre
geschwaechte HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee» \o
«Rote Armee» Rote Armee zu reorganisieren.

Hitlers Interessen deckten sich teilweise mit denen Stalins. Auch ihm
kam es darauf an, Zeit zu gewinnen. Er wollte einen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Zweifrontenkrieg» \o «Zweifrontenkrieg»
Zweifrontenkrieg wie 1914/18 vermeiden, zunaechst Frankreich schlagen,
England moeglichst aus dem Krieg heraus halten und sich erst dann seinem
eigentlichen Ziel, Russland, zuwenden. Zur allgemeinen Ueberraschung
unterzeichnete sein Aussenminister HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_von_Ribbentrop» \o «Joachim von
Ribbentrop» Joachim von Ribbentrop am 23. August 1939 in HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Moskau» \o «Moskau» Moskau einen
Nichtangriffspakt mit der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetunion» \o «Sowjetunion» Sowjetunion
, der in einem geheimen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Protokoll» \o «Protokoll» Zusatzprotokoll
die Aufteilung Osteuropas in eine deutsche und eine sowjetische
Interessensphaere vorsah. Gedeckt durch den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler-Stalin-Pakt» \o
«Hitler-Stalin-Pakt» Hitler-Stalin-Pakt , konnte Deutschland nun – von
Russland ungehindert – Polen, Frankreich und England angreifen.

Die Entfesselung des Krieges

Den Abschluss des Pakts verstanden alle europaeischen Maechte als Signal
fuer den unmittelbar bevorstehenden Kriegsbeginn. Tatsaechlich forderte
Hitler von Polen prompt die Abtretung des so genannten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Polnischer_Korridor» \o «Polnischer
Korridor» Korridors zwischen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Hinterpommern» \o «Hinterpommern»
Hinterpommern und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ostpreu%C3%9Fen» \o «Ostpreussen»
Ostpreussen sowie die Angliederung der freien Stadt HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Danzig» \o «Danzig» Danzig ans Reich.
Ebenso prompt verstaerkte die von der Regierung kontrollierte deutsche
Presse ihre Berichterstattung ueber angebliche Graeueltaten und Massaker
von Polen an „Volksdeutschen“ und forderte ein Einschreiten gegen diese
„Provokationen“.

In der Nacht vom 31. August auf den 1. September 1939 inszenierten in
polnische Uniformen gekleidete SS-Maenner einen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberfall_auf_den_Sender_Gleiwitz» \o
«Ueberfall auf den Sender Gleiwitz» Ueberfall auf den Sender Gleiwitz
in HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Schlesien» \o «Schlesien»
Schlesien . Spaeter wurden die Leichen von KZ-Haeftlingen, denen man
ebenfalls polnische Uniformen angezogen hatte, als bei dem „Ueberfall“
angeblich erschossene „Angreifer“ praesentiert. Am 1. September
verkuendete Hitler vor dem Reichstag, Polen habe Deutschland angegriffen
und seit 5.45 Uhr werde nunmehr zurueckgeschossen. Bei dieser
neuerlichen Luege stimmte nicht einmal die Uhrzeit. Die Wehrmacht war
ohne Kriegserklaerung um 4.45 Uhr auf breiter Front in Polen
einmarschiert. Anders als bei der Tschechoslowakei im Jahr zuvor – und
anders als Hitler erwartet hatte – standen Frankreich und England
diesmal zu ihren Buendnisverpflichtungen. Damit hatte der Zweite
Weltkrieg begonnen.

Der Kriegsverlauf

Polen war bereits nach 18 Tagen besiegt, und wie in dem geheimen
Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Pakts festgelegt, marschierte am 17.
September die Rote Armee in Ostpolen ein. Kurz darauf befahl Stalin den
Angriff auf HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Finnland» \o
«Finnland» Finnland . Die empfindlichen Niederlagen, die die Sowjets im
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Winterkrieg» \o «Winterkrieg»
Winterkrieg von 1939/40 zunaechst hinnehmen musste, bestaerkte Hitler
spaeter in seiner Annahme, die Rote Armee sei ein leicht zu besiegender
Gegner.

Seinen groessten Triumph feierte Hitler im Fruehjahr 1940, als die
Wehrmacht in weiteren HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Blitzkrieg» \o «Blitzkrieg» Blitzkriegen
, die kaum zwei Monate dauerten, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4nemark» \o «Daenemark» Daenemark ,
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Norwegen» \o «Norwegen»
Norwegen , die HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Benelux» \o
«Benelux» Benelux -Staaten und schliesslich sogar HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Frankreich» \o «Frankreich» Frankreich
besiegte.

In HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigtes_K%C3%B6nigreich» \o
«Vereinigtes Koenigreich» Grossbritannien war HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Neville_Chamberlain» \o «Neville
Chamberlain» Neville Chamberlain mittlerweile von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Winston_Churchill» \o «Winston Churchill»
Winston Churchill abgeloest worden, der schon seit 1933 ein
kompromissloses Auftreten gegenueber Hitler-Deutschland verlangt hatte.
Hitler sah in England einen moeglichen Verbuendeten und bot dem Land
freie Hand in seinem Kolonialreich an, wenn England im Gegenzug
Deutschlands Vorherrschaft ueber den europaeischen Kontinent anerkenne.
Trotz Englands unguenstiger Lage lehnte Churchill jede Verstaendigung
mit Hitler ab.

Im Herbst fuegte die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Royal_Air_Force» \o «Royal Air Force»
Royal Air Force der Deutschen Luftwaffe in der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Luftschlacht_um_England» \o «Luftschlacht
um England» Luftschlacht um England die erste bedeutende militaerische
Niederlage zu. Aufgrund der fehlenden Luftherrschaft und der Tatsache,
dass England zu diesem Zeitpunkt keine akute Bedrohung darstellte, liess
Hitler im Fruehjahr 1941 die Planungen fuer das HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Seel%C3%B6we» \o «Unternehmen
Seeloewe» Unternehmen Seeloewe , der Invasion Englands, abbrechen. Er
wandte sich nun seinem eigentlichen Ziel zu, der Expansion nach Osten.

Zunaechst kam die Wehrmacht im Fruehjahr 1941 im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Balkanfeldzug_%281941%29» \o
«Balkanfeldzug (1941)» Balkankrieg Mussolinis Italien zu Hilfe, dessen
Angriff auf HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Griechenland» \o
«Griechenland» Griechenland gescheitert war. Die Eroberung des Balkans
sollte aber auch der Sicherung der deutschen Suedflanke fuer den
geplanten Ueberfall auf die Sowjetunion dienen.

Der Angriff erfolgte unter dem Decknamen HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Barbarossa» \o «Unternehmen
Barbarossa» Unternehmen Barbarossa – erneut ohne Kriegserklaerung – am
22. Juni 1941. Die nationalsozialistische Propaganda verklaerte den
Krieg als Kampf des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Antikommunismus» \o «Antikommunismus»
Antikommunismus , des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Antibolschewismus» \o «Antibolschewismus»
Antibolschewismus und der „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Abendland» \o «Abendland»
abendlaendischen Kultur“ gegen „asiatische Barbarei“ und „juedischen
Bolschewismus“. Tatsaechlich handelte es sich – auch nach Hitlers
persoenlichem Verstaendnis – von Anfang an um einen Raub- und
Vernichtungskrieg. Er diente alleine dem Ziel, „Lebensraum“ fuer das
„arische HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Herrenrasse» \l
«Nationalsozialistische_Rassenideologie» \o «Herrenrasse» Herrenvolk “
zu erobern und die Bevoelkerung der eroberten Gebiete auf den Status von
Sklaven herabzudruecken oder sie wie die Juden zu vernichten. Schon in
Mein Kampf hatte Hitler das „Ende der Judenherrschaft“ in Russland mit
der Zerstoerung der Sowjetunion gleichgesetzt.

Nach anfaenglichen Erfolgen der Wehrmacht blieb ihr Angriff im Dezember
1941 kurz vor Moskau stecken. Am 7. Dezember griff Deutschlands
Verbuendeter HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Japan» \o «Japan»
Japan den amerikanischen Flottenstuetzpunkt HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Pearl_Harbor» \o «Pearl Harbor» Pearl
Harbor auf HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Hawaii» \o
«Hawaii» Hawaii an und zog damit die USA in den Konflikt. Hitler
erklaerte den Vereinigten Staaten am 11. Dezember 1941 den Krieg. Am 19.
Dezember 1941 uebernahm er den Oberbefehl ueber das HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Heer» \o «Heer» Heer . Nachdem die
Wehrmacht 1942 noch einmal in die Offensive gegangen war, erlitt sie zu
Jahresbeginn 1943 in der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Stalingrad» \o «Schlacht von
Stalingrad» Schlacht von Stalingrad ihre bis dahin verlustreichste
Niederlage, die allgemein als Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs
angesehen wird. Verantwortlich fuer diese schwere Niederlage war Hitler
selbst, da er der 6. Armee den Rueckzug aus Stalingrad verboten hatte,
so lange dies noch moeglich gewesen war.

Im gleichen Jahr erlangten die alliierten Bomberverbaende die Lufthoheit
ueber dem Deutschen Reich. Im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Luftkrieg» \o «Luftkrieg» Luftkrieg
versanken mit der Zeit viele deutsche Staedte in Schutt und Asche. Ein
Grund dafuer war, dass die deutsche Luftfahrtindustrie auf Befehl
Hitlers weiter schwere Bomber baute, statt leichter Jagdflugzeuge, die
die Angriffe auf die deutschen Staedte haetten abwehren oder mindern
koennen.

Am 6. Juni 1944 eroeffneten die Westalliierten mit der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Overlord» \o «Operation
Overlord» Invasion in der Normandie eine zweite Front im Westen. Auch
sie wurde wieder beguenstigt durch schwere strategische
Fehlentscheidungen Hitlers, der sich von der Propaganda weiter als
„Groesster Feldherr aller Zeiten“ feiern liess. Trotz aller Niederlagen,
trotz immenser Verluste der Zivilbevoelkerung aller beteiligten Laender,
trotz gewaltiger Zerstoerungen und obwohl Hitler selbst schon 1943
geaeussert hatte, dass ein militaerischer Sieg nicht mehr zu erringen
war, liess er den Krieg noch fuer zwei volle Jahre weiterfuehren. Sein
persoenliches Eingreifen in die Kriegsfuehrung – etwa durch das Verbot,
gefaehrdete Truppenteile fruehzeitig zurueckzuziehen – hatte massive
Verluste auf Seiten der Wehrmacht zur Folge.

Erst als die Westalliierten an der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Elbe» \o «Elbe» Elbe standen und die
Rote Armee im Stadtzentrum von Berlin und Hitler befuerchten musste,
fuer seine Verbrechen persoenlich zur Verantwortung gezogen zu werden,
entschloss er sich zum Selbstmord. Um seine Ideen zu verwirklichen,
hatte Adolf Hitler einen Weltkrieg herbeigefuehrt, der insgesamt etwa 55
Millionen Menschen das Leben kostete, davon rund 20 Millionen allein in
der Sowjetunion. Noch mehr Soldaten und Zivilisten wurden als Folge
seiner Politik verwundet – viele mit dauerhaften Schaeden bzw.
Behinderungen – obdachlos, vertrieben, deportiert oder inhaftiert.
Konsequenzen seiner Politik waren die Aufloesung des Deutschen Reiches,
die Verwuestung weiter Teile Europas, die 40 Jahre waehrende HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Hegemonie» \o «Hegemonie» Hegemonie der
Sowjetunion ueber Osteuropa und die Teilung Deutschlands und Europas in
zwei sich feindlich gegenueberstehende Machtbloecke, die erst 1989/1990
ueberwunden wurde.

Hitlers Ende im Bunker

Schlagzeile in Stars and Stripes, der Zeitung der US-Streitkraefte, nach
Hitlers Tod

Hitlers Gesundheitszustand verschlechterte sich im Laufe des Kriegs
rapide, so litt er nach heute ueberwiegender Auffassung an HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Parkinson-Krankheit» \o
«Parkinson-Krankheit» Parkinson im fortgeschrittenen Stadium und an
zunehmender HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Demenz» \o
«Demenz» Demenz ; er behielt aber dennoch weiterhin seine von vielen
Zeitzeugen beobachtete Suggestionskraft. Am 19. Maerz 1945 gab er den
Befehl ( HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Nerobefehl» \o
«Nerobefehl» Nerobefehl ) zur Zerstoerung der Infrastruktur im
Deutschen Reich beim Rueckzug der Wehrmachtsverbaende, welcher jedoch
von Ruestungsminister Speer nicht mehr in die Tat umgesetzt wurde.
Dieser Befehl entsprach ganz seinem Denken in den Gegensaetzen „Sieg
oder Vernichtung“, denn fuer den Feind sollte nicht mehr uebrig bleiben
als „verbrannte Erde“. Die Zukunft gehoerte seiner Meinung nach dem
Ostvolk, welches sich als das Staerkere erwiesen habe, waehrend die
Deutschen ihre Existenzberechtigung mit der Niederlage verwirkt haetten.

Am 22. April 1945 erlitt Hitler bei der taeglichen Lagebesprechung im
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrerbunker» \o
«Fuehrerbunker» Fuehrerbunker unter der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Reichskanzlei» \o «Reichskanzlei»
Reichskanzlei in Berlin einen Nervenzusammenbruch, als er erfaehrt,
dass der von ihm befohlene Entsatzangriff der Armeegruppe Steiner gar
nicht stattgefunden hatte (vgl. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Berlin» \o «Schlacht um
Berlin» Schlacht um Berlin ). SS-Obergruppenfuehrer HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Steiner» \o «Felix Steiner» Steiner
hatte diesen Angriff angesichts des unmoeglichen Kraefteverhaeltnisses
als undurchfuehrbar bezeichnet und den Befehl glattweg verweigert.
Hitler aeusserte, dass jetzt alles verloren sei und alle ihn verraten
haetten, auch die SS. Er entliess Teile seines Stabes und weigerte sich,
trotz Bitten von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Bormann» \o «Martin Bormann»
Bormann , HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Keitel» \o
«Wilhelm Keitel» Keitel und HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_G%C3%B6ring» \o «Hermann Goering»
Goering , Berlin zu verlassen. Er beauftragte seinen Chefadjutanten
SS-Obergruppenfuehrer HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Schaub» \o «Julius Schaub» Julius
Schaub , alle seine persoenlichen Unterlagen und Dokumente aus den
Tresoren der Reichskanzlei und des Bunkers zu verbrennen und das Gleiche
auch in Muenchen und auf dem HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Obersalzberg» \o «Obersalzberg»
Obersalzberg zu tun.

Im Verlaufe der naechsten Tage war das beherrschende Thema im Bunker,
wie weit die Russen schon vorgedrungen waeren, und welches die sicherste
Methode zum Selbstmord sei. Hitler (56) verteilte dabei wiederholt
Giftampullen mit HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Zyankali» \o
«Zyankali» Zyankali bzw. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Blaus%C3%A4ure» \o «Blausaeure»
Blausaeure an seine engste Umgebung. Nachdem er am 29. April um 4:00
Uhr sein HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Politisches_Testament_von_Adolf_Hitler» \o
«Politisches Testament von Adolf Hitler» politisches Testament und ein
neues privates Testament unterzeichnet hatte, heiratete er am selben Tag
seine langjaehrige Lebensgefaehrtin HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Braun» \o «Eva Braun» Eva Braun
(33). Am Tag darauf begingen beide gegen 15.30 Uhr Selbstmord, indem sie
Giftampullen zerbissen; Hitler schoss sich gleichzeitig in die Schlaefe.
Die Leichen wurden von Martin Bormann, Hitlers Kammerdiener HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Linge» \o «Heinz Linge» Heinz Linge
, Hitlers SS- HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Adjutant» \o
«Adjutant» Adjutanten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_G%C3%BCnsche» \o «Otto Guensche»
Otto Guensche und einigen Leibwaechtern aus dem Fuehrerbegleitkommando
im Garten der Reichskanzlei – gemaess Hitlers letzten Verfuegungen –
verbrannt und die verkohlten Ueberreste in einem Granattrichter
beigesetzt. Durch Entscheidung des Amtsgerichts Berchtesgaden vom 25.
Oktober 1956 (II 48/52) ist der Tod „auf den 30. April 1945, 15 Uhr 30
Minuten“ festgestellt worden.

Die Ueberreste Hitlers und seiner Frau wurden in den ersten Maitagen von
sowjetischen Beauftragten ausgegraben und anhand von Roentgenbildern und
Zahnschemata identifiziert. Die UdSSR hielt die Leichenfunde aus
politischen Gruenden jahrzehntelang geheim. Nach Ende des HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kalter_Krieg» \o «Kalter Krieg» Kalten
Krieges wurde bekannt, dass die Ueberreste Hitlers und Eva Brauns auf
dem Gelaende einer sowjetischen Kaserne bei HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Magdeburg» \o «Magdeburg» Magdeburg
vergraben waren und erst 1970 auf Anweisung von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/KGB» \o «KGB» KGB -Chef HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Juri_Wladimirowitsch_Andropow» \o «Juri
Wladimirowitsch Andropow» Andropow vollstaendig verbrannt und die
Asche in einen Fluss verstreut worden waren. Bevor dies bekannt wurde,
hatte es immer wieder HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorie» \o
«Verschwoerungstheorie» Verschwoerungstheorien ueber den Verbleib
Hitlers gegeben.

Hitler aus zeitgenoessischer Sicht

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Haffner» \o
«Sebastian Haffner» Sebastian Haffner :

Hitler ist der potentielle Selbstmoerder par excellence. Er hat keine
Bindungen ausser an sein Ego, und wird dieses ausgeloescht, ist er alle
Sorgen, jegliche Verantwortung und Buerde los. Er ist in der
privilegierten Situation eines Mannes, der nichts liebt ausser sich
selbst. Ihm ist das Schicksal von Staaten, Menschen und Gemeinwesen,
deren Existenz er aufs Spiel setzt, voellig gleichgueltig.

Quelle: „Germany: Jekyll & Hyde. Deutschland von innen betrachtet“,
Muenchen 1998, S. 24; geschrieben 1939)

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Mann» \o «Thomas Mann»
Thomas Mann schrieb 1938 in „An die gesittete Welt“:

So hoch er sich heute spreizt, so weit seine Einschuechterung sich
ausbreitet, soviel von ihm angerichtetes Elend, Entehrung, Verderbnis,
Blut, Traenen, Verzweiflung und Selbstmord er sich von seinem Bergsitz
betrachten und sich gross, sich „geschichtlich“ vorkommen darf, – der
Stab ist ihm gebrochen, nichts wird bleiben von seinen Worten und
Werken, weil sie falsch und nichtig waren, und sein Nachruhm wird
Schande sein.

(Quelle: „Essays“, Band 5: „Deutschland und die Deutschen 1938–1945“, S.
34f.)

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Speer_%28senior%29» \o
«Albert Speer (senior)» Albert Speer : Nach den „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Erinnerungen_%28Albert_Speer%29» \o
«Erinnerungen (Albert Speer)» Erinnerungen “ des ehemaligen
NS-Ruestungsministers hatte Hitler in den dreissiger Jahren aeusserst
unregelmaessige Arbeitsgewohnheiten. Er ging normalerweise erst um fuenf
oder sechs Uhr morgens ins Bett, schlief dann bis um Mittag, verbrachte
viel Zeit mit Mahlzeiten und Teestuendchen und verbrachte die uebrige
Zeit mit dem Anschauen von Filmen und langen, langweiligen Monologen im
Beisein seiner Minister. Er schien unfaehig, einer normalen,
routinierten Bueroarbeit nachzugehen. Deshalb wunderte sich Speer
darueber, wann Hitler ueberhaupt Zeit fand, irgendetwas Wichtiges zu
unternehmen, und stellte in Frage, dass er sich wie ein Diktator
verhielt.

Widerstand gegen Hitler

Bereits vor Beginn des Krieges hatte sich im Untergrund des Deutschen
Reichs der zivile, politische und militaerische HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Widerstand_gegen_den_Nationalsozialismus»
\o «Widerstand gegen den Nationalsozialismus» Widerstand gegen den
Nationalsozialismus organisiert. Die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_Deutschlands» \o
«Kommunistische Partei Deutschlands» KPD oder die (auch) von ihr
beeinflusste HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Kapelle» \o
«Rote Kapelle» Rote Kapelle versuchten seit 1933 zusammen mit Teilen
der SPD den Widerstand im Untergrund zu organisieren. Auch abseits
politischer Gruppierungen betaetigten sich Buerger im Widerstand. So zum
Beispiel die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Geschwister_Scholl» \o «Geschwister
Scholl» Geschwister Scholl , die in Muenchen versuchten, die
Bevoelkerung mit Plakaten und Flugblaettern aufzuruetteln. Ende 1942
wurden sie in der Muenchner Universitaet vom Hausmeister an die
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Gestapo» \o «Gestapo» Gestapo
verraten. Die Geschwister und ihre Gesinnungsgenossen von der
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Rose» \o «Weisse
Rose» Weissen Rose wurden in einem kurzen Scheinprozess vor dem
beruechtigten „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Volksgerichtshof» \o «Volksgerichtshof»
Volksgerichtshof “ unter dem Vorsitz HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Freisler» \o «Roland Freisler»
Roland Freislers im Februar 1943 zum Tode verurteilt und noch am
gleichen Tag hingerichtet.

Attentate

Nach Will Berthold wurden gegen Hitler 42 Attentate geplant oder
durchgefuehrt. HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-8»
\o «» [10] Zum Teil waren es unwahrscheinliche Zufaelle, die sein
Leben retteten. Dies bestaerkte ihn in seinem Glauben, von der
„Vorsehung“ auserwaehlt zu sein.

1939 versuchte der Schweizer HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Maurice_Bavaud» \o «Maurice Bavaud»
Maurice Bavaud Hitler zu erschiessen, scheiterte jedoch, da er nicht an
Hitler herankam. Im gleichen Jahr explodierte ein von dem Handwerker
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Elser» \o «Georg Elser»
Georg Elser im Muenchener Buergerbraeukeller angebrachter Sprengsatz,
wenige Minuten nachdem Hitler, der gegen seine Gewohnheit nur kurz
geredet hatte, den Raum verlassen hatte.

Bei einer Bombe, die Stauffenbergs Mitverschwoerer HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Henning_von_Tresckow» \o «Henning von
Tresckow» Henning von Tresckow 1943 in Hitlers Flugzeug schmuggelte,
versagte die Zuendung.

Wenige Tage spaeter scheiterte ein geplantes Attentat, bei dem sich
HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Christoph_Freiherr_von_Gersdorff»
\o «Rudolf Christoph Freiherr von Gersdorff» Rudolf Christoph Freiherr
von Gersdorff , ein weiterer HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Pers%C3%B6nlichkeiten_des_20._Juli_1944»
\o «Persoenlichkeiten des 20. Juli 1944» Mitverschwoerer des 20. Juli ,
bei einer Ausstellung im Berliner Zeughaus mit Hitler zusammen in die
Luft sprengen wollte, daran, dass Hitler die Ausstellung schon nach
wenigen Minuten wieder verlassen hat.

Am HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/20._Juli_1944» \o «20. Juli
1944» 20. Juli 1944 scheiterte ein Bombenattentat im HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrerhauptquartier» \o
«Fuehrerhauptquartier» Fuehrerhauptquartier HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfsschanze» \o «Wolfsschanze»
Wolfsschanze . HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Schenk_Graf_von_Stauffenberg» \o
«Claus Schenk Graf von Stauffenberg» Claus Schenk Graf von Stauffenberg
, der die Bombe abgelegt und einen Staatsstreich zur Beendigung des
Krieges vorbereitet hatte, wurde noch am selben Tag in Berlin zusammen
mit einigen Mitstreitern verhaftet und hingerichtet.

Die britische Zeitung Times berichtete im Januar 2007 ueber ein weiteres
geplantes Attentat. Zuvor hatte der britische Geheimdienst MI5 alte
Dokumente freigegeben. Daraus gehe hervor, der britische Doppelagent
HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Eddie_Chapman&action=edit» \o
«Eddie Chapman» Eddie Chapman HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-9» \o «» [11] habe 1944 dem
MI5 angeboten, Hitler bei einer Veranstaltung mit einer Bombe zu toeten
und sein eigenes Leben dabei zu riskieren. Der britische Geheimdienst
habe Chapman davon abgehalten. Chapman wurde in das Deutsche Reich
geschickt. Er erhielt von Geheimdienstchef Oberst Tommy Robertson die
ausdrueckliche Weisung „keinerlei wilde Unternehmungen zu starten“.
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-10» \o «» [12]

Hitlers Privatleben, Freundschaften, Neigungen und sonstige Verbindungen

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/August_Kubizek» \o «August
Kubizek» August Kubizek Freund aus seiner Zeit in Linz und Wien.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhold_Hanisch» \o «Reinhold
Hanisch» Reinhold Hanisch ein Bekannter aus seiner Wiener Zeit.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Angelika_Maria_Raubal» \o
«Angelika Maria Raubal» Geli Raubal (1908–1931) war die Nichte Adolf
Hitlers, dessen Vormund er war und zu der er in einer «engen» Beziehung
stand.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Reiter» \o «Maria
Reiter» Maria Reiter war die Verlobte Hitlers. Ihre Beziehung ist
durch Liebesbriefe seinerseits belegt.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Braun» \o «Eva Braun» Eva
Braun war die Lebensgefaehrtin und (am letzten Tag ihres Lebens)
Ehefrau Adolf Hitlers.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Speer» \o «Albert
Speer» Albert Speer war sein Freund, mit dem er die Leidenschaft fuer
Architektur teilte.

HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Hoffmann_%28Fotograf%29» \o
«Heinrich Hoffmann (Fotograf)» Heinrich Hoffmann war sein
Leibfotograf. Fast alle Nahaufnahmen Hitlers stammen von ihm. In seinem
Foto-Studio hat Hitler HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Braun» \o «Eva Braun» Eva Braun
kennengelernt.

Mit HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Winifred_Wagner» \o
«Winifred Wagner» Winifred Wagner teilte er seine Leidenschaft fuer
die Musikdramen Richard Wagners.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Hanna_Reitsch» \o «Hanna
Reitsch» Hanna Reitsch war eine Pilotin, die Hitler bewunderte. Sie
versuchte vergeblich, ihn zu Kamikaze-Einsaetzen fuer die Luftwaffe zu
ueberzeugen und war die letzte Frau, die ihn im April 1945 noch im
Fuehrerbunker aufsuchte.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Wagener» \o «Otto
Wagener» Otto Wagener war sein Vertrauter in Wirtschaftsfragen.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Magda_Goebbels» \o «Magda
Goebbels» Magda Goebbels war in der Oeffentlichkeit weiblicher
Gegenpol zu Hitler und wurde zur deutschen Idealfrau hochstilisiert.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolaus_von_Below» \o
«Nicolaus von Below» Nicolaus von Below war Hitlers Adjutant und
Vertrauter.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Arno_Breker» \o «Arno Breker»
Arno Breker war der Bildhauer und Kuenstler im Dienste Hitlers. Er
setzte viele von Hitlers kuenstlerischen Ideen in die Tat um.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Leni_Riefenstahl» \o «Leni
Riefenstahl» Leni Riefenstahl war Regisseurin und Fotografin. Sie
setzte Hitler vor allem in den Filmen zu den Reichsparteitagen ein
idealisiertes Denkmal.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Fiehler» \o «Karl
Fiehler» Karl Fiehler „alter Kaempfer“ und Weggefaehrte beim
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler-Ludendorff-Putsch» \o
«Hitler-Ludendorff-Putsch» Hitler-Ludendorff-Putsch

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_H%C3%BChnlein» \o «Adolf
Huehnlein» Adolf Huehnlein , „alter Kaempfer“ und Weggefaehrte beim
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler-Ludendorff-Putsch» \o
«Hitler-Ludendorff-Putsch» Hitler-Ludendorff-Putsch

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_He%C3%9F» \o «Rudolf
Hess» Rudolf Hess , „alter Kaempfer“, Sekretaer und designierter
Nachfolger Hitlers

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Maurice» \o «Emil
Maurice» Emil Maurice , „alter Kaempfer“, persoenlicher Freund,
Vertrauter und Ehren-Arier

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Schaub» \o «Julius
Schaub» Julius Schaub Chefadjutant und enger Freund und Vertrauter

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Hewel» \o «Walter
Hewel» Walter Hewel Diplomat, „alter Kaempfer“, Freund und Vertrauter

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Traudl_Junge» \o «Traudl
Junge» Traudl Junge war eine von Hitlers Privatsekretaerin

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Gerda_Christian» \o «Gerda
Christian» Gerda Christian war eine von Hitlers Privatsekretaerin

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_G%C3%BCnsche» \o «Otto
Guensche» Otto Guensche war Adjutant

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Linge» \o «Heinz Linge»
Heinz Linge war der Kammerdiener Hitlers

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Rochus_Misch» \o «Rochus
Misch» Rochus Misch war der Leibwaechter von Hitler

Hitler und der Vegetarismus

Hitler verstand sich selbst als HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Vegetarier» \o «Vegetarier» Vegetarier
und die meisten Biographen stimmen darin ueberein, dass er sich seit
1930 zumindest ueberwiegend vegetarisch ernaehrte. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-11» \o «» [13] Als junger
Mann kam er durch seine Verehrung HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wagner» \o «Richard Wagner»
Richard Wagners , der sich aus Achtung gegenueber den Tieren fuer eine
fleischlose Ernaehrung aussprach, mit den Ideen des Vegetarismus in
Beruehrung. HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-12» \o
«» [14] Ob sich Hitler jedoch fuer laengere Zeit konsequent
vegetarisch ernaehrte, ist zweifelhaft.

Viele Befuerworter der vegetarischen Lebensweise bestreiten ueberhaupt
Hitlers Vegetarismus und sehen darin einen nur zu Propagandazwecken
erschaffenen Mythos, der vor allem durch Goebbels aufgebaut wurde.
Zusammen mit weiteren HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Askese»
\o «Askese» asketischen Zuegen, wie die angebliche HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Keuschheit» \o «Keuschheit» sexuelle
Enthaltsamkeit und Alkohol- HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Abstinenz» \o «Abstinenz» Abstinenz ,
sollte Hitler zu einem entrueckten, hoeheren Menschen stilisiert werden,
der sich vollstaendig in den Dienst seines Volkes stellt. Allerdings
beschreibt Goebbels auch in seinen privaten Tagebuechern Hitler als
ueberzeugten Vegetarier, der das Thema oft in den Tischgespraechen
aufgreift. Autoren, die Hitlers Vegetarismus bestreiten, argumentieren
dass dieser seinen Fleischkonsum lediglich zeitweise reduziert habe,
weil er glaubte, dadurch seine staendigen Magenschmerzen und Blaehungen
einzudaemmen. Zu seinen Leibspeisen haetten etwa Weisswuerste,
Leberknoedel sowie Wild und Gefluegel in verschiedensten Variationen
gezaehlt. HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-13» \o «»
[15]

Die zahlreichen vegetarischen Gemeinschaften in Deutschland profitierten
nicht von Hitlers Selbstdarstellung als Vegetarier: Zusammen mit anderen
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Lebensreform» \o
«Lebensreform» lebensreformerischen Bewegungen verbot er noch 1933
saemtliche Organisationen und liess ihre Vorstaende verhaften.

Verfilmungen

Biographisch angelegte Verfilmungen

Das Leben Hitlers oder Episoden daraus; darunter:

1955: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Der_letzte_Akt» \o «Der
letzte Akt» Der letzte Akt mit HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Albin_Skoda» \o «Albin Skoda» Albin Skoda

1973: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler:_Die_letzten_10_Tage» \o «Hitler:
Die letzten 10 Tage» Hitler: Die letzten 10 Tage , mit HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Alec_Guinness» \o «Alec Guinness» Alec
Guinness

1977: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler_%E2%80%93_Eine_Karriere» \o «Hitler
– Eine Karriere» Hitler – Eine Karriere , biografischer Dokumentarfilm
von HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Fest» \o «Joachim
Fest» Joachim Fest .

1981: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/The_Bunker» \o «The
Bunker» The Bunker , mit HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Anthony_Hopkins» \o «Anthony Hopkins»
Anthony Hopkins

1982: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Inside_The_Third_Reich&action
=edit» \o «Inside The Third Reich» Inside The Third Reich , mit
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Derek_Jacobi» \o «Derek Jacobi»
Derek Jacobi

2003: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler_%E2%80%93_Der_Aufstieg_des_B%C3%B6s
en» \o «Hitler – Der Aufstieg des Boesen» Hitler – Der Aufstieg des
Boesen , mit HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Carlyle»
\o «Robert Carlyle» Robert Carlyle

2004: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Untergang» \o «Der
Untergang» Der Untergang , mit HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Ganz» \o «Bruno Ganz» Bruno Ganz

2004: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Stauffenberg_%28Film%29»
\o «Stauffenberg (Film)» Stauffenberg , mit HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Schenk» \o «Udo Schenk» Udo Schenk

2005: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Bunker» \o «Der
Bunker» Der Bunker . Hitlers Ende, TV-Dokumentation von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=J%C3%B6rg_M%C3%BCllner&action
=edit» \o «Joerg Muellner» Joerg Muellner

2005: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Speer_und_Er» \o «Speer
und Er» Speer und Er , mit HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_Moretti» \o «Tobias Moretti»
Tobias Moretti

2005: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Nichte_%E2%80%93_Hitlers_verbotene_Lie
be» \o «Die Nichte – Hitlers verbotene Liebe» Die Nichte – Hitlers
verbotene Liebe , mit HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Stott» \o «Ken Stott» Ken Stott

Parodien

1940: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Der_gro%C3%9Fe_Diktator»
\o «Der grosse Diktator» Der grosse Diktator von und mit HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Charlie_Chaplin» \o «Charlie Chaplin»
Charlie Chaplin als Adenoid Hynkel setzt sich satirisch mit der Person
und dem Charakter Adolf Hitlers und mit dem Kriegsgeschehen auseinander.

1942: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Sein_oder_Nichtsein» \o
«Sein oder Nichtsein» Sein oder Nichtsein von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Lubitsch» \o «Ernst Lubitsch» Ernst
Lubitsch nach dem Stueck HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Noch_ist_Polen_nicht_verloren_%28Theaterst
%C3%BCck%29» \o «Noch ist Polen nicht verloren (Theaterstueck)» Noch
ist Polen nicht verloren von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Melchior_Lengyel» \o «Melchior Lengyel»
Melchior Lengyel .

1966: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Die_gro%C3%9Fe_Sause» \o
«Die grosse Sause» Die grosse Sause und Scharfe Kurven fuer Madame
zeigen HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Louis_de_Fun%C3%A8s» \o
«Louis de Funes» Louis de Funes jeweils kurz als Hitler wegen zweier
Schatten in seinem Gesicht.

1970: Mr. Hilter and the Minehead by-election, ein HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Sketch» \o «Sketch» Sketch der
britischen Komikergruppe HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Monty_Python» \o «Monty Python» Monty
Python .

1989: 100 Jahre Adolf Hitler – Die letzte Stunde im Fuehrerbunker von
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Schlingensief» \o
«Christoph Schlingensief» Christoph Schlingensief .

1989: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Indiana_Jones_und_der_letzte_Kreuzzug» \o
«Indiana Jones und der letzte Kreuzzug» Indiana Jones und der letzte
Kreuzzug : HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Sheard» \o
«Michael Sheard» Michael Sheard gibt als Hitler Indiana Jones (
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Harrison_Ford» \o «Harrison
Ford» Harrison Ford ) ein Autogramm.

1992: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Schtonk%21» \o
«Schtonk!» Schtonk! : HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Ochsenknecht» \o «Uwe Ochsenknecht»
Uwe Ochsenknecht mit Druckerschwaerze unter der Nase in einer kurzen
Szene.

2004: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Wixxer» \o «Der
Wixxer» Der Wixxer zeigt HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Maria_Herbst» \o «Christoph
Maria Herbst» Christoph Maria Herbst als Butler „Alfons Hatler“, der
im Aussehen und Auftreten an Adolf Hitler angelehnt ist.

2006: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf%2C_die_Nazisau» \o
«Adolf, die Nazisau» Adolf: Ich hock’ in meinem Bonker ,
Musik-Videoclip von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Felix_G%C3%B6nnert&action=edi
t» \o «Felix Goennert» Felix Goennert als DVD-Beilage zum Buch Adolf –
Der Bonker. Eine Tragikomoedie in drei Akten von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Moers» \o «Walter Moers» Walter
Moers ; Hitlers Stimme gesungen von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Pigor» \o «Thomas Pigor» Thomas
Pigor .

2007: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Mein_F%C3%BChrer_%E2%80%93_Die_wirklich_wa
hrste_Wahrheit_%C3%BCber_Adolf_Hitler» \o «Mein Fuehrer – Die wirklich
wahrste Wahrheit ueber Adolf Hitler» Mein Fuehrer – Die wirklich
wahrste Wahrheit ueber Adolf Hitler unter der Regie von HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Dani_Levy» \o «Dani Levy» Dani Levy
praesentiert HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Helge_Schneider»
\o «Helge Schneider» Helge Schneider als Hitler.

2007: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Neues_vom_Wixxer» \o
«Neues vom Wixxer» Neues vom Wixxer : Erneut tritt Christoph Maria
Herbst in der Rolle des mittlerweile zum „Fuehrer“ einer psychiatrischen
Klinik aufgestiegenen „Dr. Alfons Hatler“ auf.

Trivia

Hitler war zu Lebzeiten HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenb%C3%BCrger» \o «Ehrenbuerger»
Ehrenbuerger etlicher deutscher Staedte. Trotz der Argumentation, dass
die Ehrenbuergerschaft mit dem Tod ende, haben viele Staedte Hitler
diese nach seinem Tod explizit wieder entzogen, einige andere nicht,
darunter z. B. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lklingen» \o «Voelklingen»
Voelklingen HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-14» \o
«» [16] oder erst sehr spaet wie z. B. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Doberan» \o «Bad Doberan» Bad Doberan
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-15» \o «» [17]
im April 2007.

Mit dem HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Anophthalmus_hitleri»
\o «Anophthalmus hitleri» Anophthalmus hitleri benannte der
Kaefersammler Oscar Seibel 1933 einen kleinen, blinden, braunen
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6hlentiere» \o
«Hoehlentiere» Hoehlenkaefer , der mittlerweile vom Aussterben bedroht
ist, nach Hitler.

Im April 1934 wurde in der Umgebung von Bad Toelz der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Heigelkopf» \o «Heigelkopf» Heigelkopf
in Hitlerberg umbenannt und ein zehn Meter hohes, 1200 kg schweres
Hakenkreuz aufgestellt. HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l
«_note-16» \o «» [18]

Das HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/TIME_Magazine» \o «TIME
Magazine» TIME Magazine waehlte Hitler 1938 zum „ HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Person_of_the_Year» \o «Person of the
Year» Mann des Jahres “. Die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Intention» \o «Intention» Intention
dieses Titels war jedoch nicht, die entsprechende Person zu ehren,
sondern herauszustellen, wer aus Sicht der Redaktion in einem bestimmtem
Jahr den groessten Einfluss auf die Weltpolitik hatte. So ging der Titel
1939 und 1942 an HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Stalin»
\o «Josef Stalin» Josef Stalin .

Hitler wurde von verschiedenen Forschungsinstituten mehrmals als der
bekannteste Deutsche identifiziert HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_note-17» \o «» [19] und ist eine
der weltweit bekanntesten Persoenlichkeiten ueberhaupt.

1939 war Hitler fuer den HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensnobelpreis» \o
«Friedensnobelpreis» Friedensnobelpreis nominiert, die Nominierung
wurde jedoch bereits am 1. Februar 1939 zurueckgezogen, der Preis wurde
bis 1944 nicht mehr vergeben. HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/»
\l «_note-18» \o «» [20]

Werke

Adolf Hitler: HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Mein_Kampf» \o
«Mein Kampf» Mein Kampf . 1924.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Hitlers_Zweites_Buch» \o
«Hitlers Zweites Buch» Hitlers Zweites Buch . Ein Dokument aus dem Jahr
1928, hg. von Gerhard L. Weinberg, mit einem Geleitwort von Hans
Rothfels. Stuttgart 1961. (es handelt sich hier um ein von Hitler
verfasstes, unveroeffentlicht gebliebenes Manuskript, das spaeter
verschollen war, 1958 wiederentdeckt und 1961 publiziert wurde).

Literatur

Bibliografien

John Lukacs: Hitler. Geschichte und Geschichtsschreibung. Ullstein,
Berlin 1999 HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=35482
6560X» ISBN 3-548-26560-X (Leitfaden durch die Hitler-Literatur)

Biografien

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Bullock» \o «Alan
Bullock» Alan Bullock : Hitler. Eine Studie ueber Tyrannei. Duesseldorf
1953.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Fest» \o «Joachim
Fest» Joachim Fest : Hitler. Eine Biographie. Frankfurt am Main,
Berlin, Wien 1973, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=35490
73011» ISBN 3-549-07301-1 .

Hans Bernd Gisevius: Adolf Hitler: Versuch einer Deutung. Ruetten &
Loening, Muenchen 1963.

Walter Goerlitz: Adolf Hitler. Musterschmidt-Verlag, Goettingen,
Zuerich, Frankfurt 2.Aufl. 1971.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Haffner» \o
«Sebastian Haffner» Sebastian Haffner : HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Anmerkungen_zu_Hitler» \o «Anmerkungen zu
Hitler» Anmerkungen zu Hitler . Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt
am Main 1978, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=35962
34891» ISBN 3-59623-489-1 .

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Brigitte_Hamann» \o «Brigitte
Hamann» Brigitte Hamann : Hitlers Wien. Lehrjahre eines Diktators.
Piper, Muenchen 1996 HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=34920
35981» ISBN 3-492-03598-1 .

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Heiden» \o «Konrad
Heiden» Konrad Heiden : Hitler I Das Leben eines Diktators. Zuerich
1936.

Konrad Heiden: Hitler II Ein Mann gegen Europa. Zuerich 1937.

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Ian Kershaw : Hitler 1889–1936. DVA, Stuttgart 1998, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=34210
51313» ISBN 3-42105-131-3 .

Ian Kershaw: Hitler 1936–1945. DVA, Stuttgart 2000, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=34210
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Thomas Lau (Hg.), Oesterreichische Familien. Machthaber, Mimen und
Magnaten. Boehlau Wien, 2006. HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=97832
05775430» ISBN 978-3-205-77543-0 . (enthaelt ein Kapitel ueber die
Familie Hitler).

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Maser» Werner Maser : Adolf Hitler Legende-Mythos-Wirklichkeit.
Muenchen und Esslingen 1971.

Rudolf Olden: Hitler. Querido, Amsterdam 1935 (Nachdruck: Fischer
Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1984), HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=35962
51850» ISBN 3-596-25185-0 .

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Pausewang» Gudrun Pausewang : Adi: Jugend eines Diktators.
Ravensburger, Ravensburg 1997 HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=34735
81518» ISBN 3473581518

Anna M. Sigmund: Daemon, Diktator, Demagoge. Fragen und Antworten zu
Adolf Hitler. DVA, Stuttgart 2006, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=34232
45239» ISBN 3-42324-523-9 .

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«Psychosozial-Verlag» Psychosozial-Verlag , Giessen 2004, HYPERLINK
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Kubizek» August Kubizek : Adolf Hitler mein Jugendfreund. Leopold
Stocker Verlag, Graz-Stuttgart 1953, HYPERLINK
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0971X» ISBN 3-7020-0971-X .

Verschiedenes

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Jahrhunderts?. Luchterhand, Muenchen 1998 HYPERLINK
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79985» ISBN 3-630-87998-5 .

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Goetz Aly : Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler
Sozialismus. 2005, HYPERLINK
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16078» ISBN 3-89331-607-8 (Bundeszentrale fuer Politische Bildung),
HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=31000
04205» ISBN 3-10-000420-5 (Fischer).

Will Berthold: Die 42 Attentate auf Adolf Hitler. VMA-Verlag, Wiesbaden
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Eberle» Henrik Eberle und Matthias Uhl: HYPERLINK
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Buch Hitler : Geheimdossier des NKWD fuer Josef W. Stalin. Gustav Luebbe
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Hamann» Brigitte Hamann : Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth. Piper,
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Miller» Alice Miller : HYPERLINK
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Erziehung» Am Anfang war Erziehung . Suhrkamp, Frankfurt am Main 1983,
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Hans-Guenter Richardi: Hitler und seine Hintermaenner – Neue Fakten zur
Fruehgeschichte der NSDAP. Sueddeutscher Verlag, Muenchen 1991,
HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=37991
65088» ISBN 3-79916-508-8 .

Michael Rissmann: Hitlers Gott: Vorsehungsglaube und Sendungsbewusstsein
des deutschen Diktators. Pendo, Zuerich/Muenchen 2001, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=38584
24218» ISBN 3-85842-421-8 .

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Schultze-Rhonhof» \o
«Gerd Schultze-Rhonhof» Gerd Schultze-Rhonhof : 1939 – Der Krieg, der
viele Vaeter hatte. Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg. 3. Aufl.,
Olzog, Muenchen 2005, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=37892
81174» ISBN 3-7892-8117-4 .

Henry A. Turner: Hitlers Weg zur Macht. Der Januar 1933. Berlin 1999.

Georges van Vrekhem: Hitler and his God – The Background to the Hitler
phenomenon. Rupa & Co, New Delhi 2006, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=81291
09530» ISBN 81-2910-953-0 .

Weblinks

HYPERLINK
«http://commons.wikimedia.org/wiki/Adolf_Hitler?uselang=de» \o
«http://commons.wikimedia.org/wiki/Adolf_Hitler?uselang=de» Commons:
Adolf Hitler – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

HYPERLINK «http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/REL?PPN=118551655» \o
«http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/REL?PPN=118551655» Literatur von
und ueber Adolf Hitler im Katalog der HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Nationalbibliothek» \o «Deutsche
Nationalbibliothek» Deutschen Nationalbibliothek

HYPERLINK «http://www.adel-genealogie.de/Hitler/is01/is01_080.htm» \o
«http://www.adel-genealogie.de/Hitler/is01/is01_080.htm» Adolf Hitlers
Stammbaum

HYPERLINK «http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/HitlerAdolf/» \o
«http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/HitlerAdolf/» Zeittafel zum
Leben Hitlers

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«http://www.doellersheim.at/doellersheim/Das_Buch/Dollersheim/dollershei
m.HTM» \o
«http://www.doellersheim.at/doellersheim/Das_Buch/Dollersheim/dollershei
m.HTM» Doellersheim und Adolf Hitler – wie aus Schicklgruber und
Hiedler Hitler wurde

HYPERLINK
«http://www.history.ucsb.edu/faculty/marcuse/projects/hitler/sources/30s
/394newrep/394NewRepHanischHitlersBuddy.htm» \o
«http://www.history.ucsb.edu/faculty/marcuse/projects/hitler/sources/30s
/394newrep/394NewRepHanischHitlersBuddy.htm» Auszuege aus dem
englischsprachigen Buch von Hitlers fruehem Bekannten Hanisch ueber die
Zeit im Maennerwohnheim

HYPERLINK «http://www.shoa.de/content/view/73/85/» \o
«http://www.shoa.de/content/view/73/85/» Biographie beim Shoaprojekt

HYPERLINK
«http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374
/did=1637890/udxgxj/index.html» \o
«http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=660374/nid=660374
/did=1637890/udxgxj/index.html» Die totale Negation — Hitler und der
deutsche Nihilismus : Ein Essay von Konstantin J. Sakkas, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/SWR2» \o «SWR2» SWR2 , 1. Mai 2005.

HYPERLINK
«http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/geschichte/b
ierkeller/» \o
«http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/geschichte/b
ierkeller/» Zwischen Bierkeller und Salon – Hitler im Muenchen vor 1933
(Doku des HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/CollegeRadio» \o
«CollegeRadio» CollegeRadios )

HYPERLINK
«http://www.ns-archiv.de/personen/hitler/testament/politisches-testament
.php» \o
«http://www.ns-archiv.de/personen/hitler/testament/politisches-testament
.php» Politisches Testament

HYPERLINK
«http://www.time.com/time/personoftheyear/archive/covers/1938.html» \o
«http://www.time.com/time/personoftheyear/archive/covers/1938.html»
Mann des Jahres 1938 gewaehlt vom Time-Magazins

HYPERLINK «http://www.lawschool.cornell.edu/library/donovan/hitler/»
\o «http://www.lawschool.cornell.edu/library/donovan/hitler/»
Persoenlichkeitsanalyse Hitlers, 1943, im Auftrag der CIA, als PDF
herunterladbar (englisch)

HYPERLINK
«http://kunst.gymszbad.de/nationalsozialismus/hitlerkunst/hitlerkunst.ht
m» \o
«http://kunst.gymszbad.de/nationalsozialismus/hitlerkunst/hitlerkunst.ht
m» Der Kuenstler Hitler

Quellen

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-0» \o «» ?
Joachim Fest: Hitler. Eine Biographie. Taschenbuch, Ullstein, Neuausg.
Febr. 2003, 2. Aufl. 2004, S. 42: „[…] seinen einstigen Kumpan aus
Maennerheimtagen, Reinhold Hanisch, liess er umbringen […]“, S. 83: „[…]
Reinhold Hanisch […], den er, als er seiner 1938 habhaft werden konnte,
denn auch ermorden liess.“

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-Daten1_0» \o «» ?
Adolf Hitler: Mein Kampf.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-1» \o «» ? Zu
Hitlers Beziehung zu HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Eckart» \o «Dietrich Eckart»
Eckart siehe: Ernst Nolte: Eine fruehe Quelle zu Hitlers
Antisemitismus. In: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Historische_Zeitschrift» \o «Historische
Zeitschrift» HZ 192, 1961, S. 584-606.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-2» \o «» ? vgl.
HYPERLINK
«http://www.buergervereinigung-landsberg.de/festungshaft/hitler.htm» \o
«http://www.buergervereinigung-landsberg.de/festungshaft/hitler.htm»
Parteitreffen waehrend der Haft . Auch diktierte er in dieser Zeit
seinem Sekretaer HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_He%C3%9F» \o «Rudolf Hess» Rudolf
Hess den ersten Teil seines Buches „Mein Kampf. Eine Abrechnung“. Hier
beschrieb er offen seine politischen Ziele und die Ideologie des
Nationalsozialismus.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-3» \o «» ?
HYPERLINK
«http://www.ns-archiv.de/personen/hitler/oesterreich/staatsbuergerschaft
.php» \o
«http://www.ns-archiv.de/personen/hitler/oesterreich/staatsbuergerschaft
.php» http://www.ns-archiv.de

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-4» \o «» ? Klaus
Herrmann: HYPERLINK
«http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2043/artid/6444235» \o
«http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2043/artid/6444235» Wie Adolf
Hitler Braunschweiger wurde. Hitlers Einbuergerung, Teil 3: Der
Foerderer der Wirtschaft im Freistaat . In: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Braunschweiger_Zeitung» \o «Braunschweiger
Zeitung» Braunschweiger Zeitung vom 22. Februar 2007 – Per Hinrichs:
HYPERLINK
«http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,470844,00.html» \o
«http://www.spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,470844,00.html»
Hitlers Einbuergerung: Des Fuehrers Pass . In: Spiegel Online, 10. Maerz
2007.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-5» \o «» ?
Dossier Kersten im Centre de Documentation Juive bzw. Felix Kersten, The
Kersten Memoirs, 1940–1945, Time Life Education (1992), HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=08094
87373» ISBN 0-809-48737-3

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-6» \o «» ?
HYPERLINK «http://www.deathcamps.org/euthanasia/pic/big180839.jpg» \o
«http://www.deathcamps.org/euthanasia/pic/big180839.jpg» T4-Aktion

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-7» \o «» ?
Joachim Fest: Hitler. Eine Karriere. Film; Joachim Fest: Hitler. Eine
Biographie. Taschenbuch, Ullstein, 1997, 7. Aufl. 2004, S. 753ff.; Max
Domarus: Hitler. Reden und Proklamationen 1932 – 1945, Wuerzburg
1962/63, S. 822f.; vgl. Bericht in der „Neuen Basler Zeitung“ vom 16.
Maerz 1938

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-8» \o «» ? Die 42
Attentate auf Adolf Hitler, VMA-Verlag, Wiesbaden, 2004

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-9» \o «» ? Vgl.
Film 1967: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Spion_zwischen_zwei_Fronten» \o «Spion
zwischen zwei Fronten» Spion zwischen zwei Fronten

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-10» \o «» ?
HYPERLINK
«http://www.handelsblatt.com/news/Politik/International/_pv/_p/200051/_t
/ft/_b/1202240/default.aspx/london-lehnte-anschlag-auf-hitler-ab.html»
\o
«http://www.handelsblatt.com/news/Politik/International/_pv/_p/200051/_t
/ft/_b/1202240/default.aspx Britischer Geheimdienst lehnte Attentat auf
Hitler ab , HYPERLINK
«http://www.focus.de/politik/deutschland/1944_nid_42352.html» \o
«http://www.focus.de/politik/deutschland/1944_nid_42352.html» [1]

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-11» \o «» ? vgl.
HYPERLINK «http://www.zeit.de/archiv/2001/17/200117_stimmts_.xml» \o
«http://www.zeit.de/archiv/2001/17/200117_stimmts_.xml»
http://www.zeit.de/archiv/2001/17/200117_stimmts_.xml

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-12» \o «» ?
Spencer, Colin: Vegetarianism. A History. S. 283-284.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-13» \o «» ? vgl.
Charles Patterson: „Fuer die Tiere ist jeden Tag Treblinka“. Ueber die
Urspruenge des industrialisierten Toetens, Frankfurt am Main 2004, S.
151–154, HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=38615
06491» ISBN 3861506491 . Patterson zitiert u. a. aus Robert Payne: The
Life and Death of Adolf Hitler, New York 1973, S. 346 / Fritz Redlich:
Hitler. Diagnose des destruktiven Propheten, Wien 2002, S. 92

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-14» \o «» ? Chris
Humbs: HYPERLINK
«http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_125208
7.html» \o
«http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_125208
7.html» Weltkulturerbe „Roechling-Voelklingen“ – Bleibt ein
Kriegsverbrecher der Namenspatron? In: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Kontraste» \o «Kontraste» Kontraste ,
Sendung vom 21. September 2000 (Manuskript).

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-15» \o «» ?
Bjoern Hengst: HYPERLINK
«http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,471522,00.html» \o
«http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,471522,00.html»
Hitler und Heiligendamm. Ende eines Ehrenbuergers . In: HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Spiegel_Online» \o «Spiegel Online»
Spiegel Online , 13. Maerz 2007.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-16» \o «» ?
HYPERLINK «http://www.braun-in-wolfratshausen.de/5.html» \o
«http://www.braun-in-wolfratshausen.de/5.html» Foto des Heiglkopf mit
Hakenkreuz

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-17» \o «» ?
HYPERLINK «http://www.taz.de/pt/2004/06/11/a0178.1/text» \o
«http://www.taz.de/pt/2004/06/11/a0178.1/text» Hitler bekannt . In:
HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/Die_tageszeitung» \o «Die
tageszeitung» taz , 11. Juni 2004.

HYPERLINK «http://de.wikipedia.org/wiki/» \l «_ref-18» \o «» ?
HYPERLINK
«http://nobelprize.org/nomination/peace/nomination.php?action=show&showi
d=2609» \o
«http://nobelprize.org/nomination/peace/nomination.php?action=show&showi
d=2609» The Nomination Database for the Nobel Prize in Peace, 1901-1955
auf Nobelprize.org. Vgl. auch die HYPERLINK
«http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Friedensnobelpreistr%C3%A4ger»
\l «1931.E2.80.931940» \o «Liste der Friedensnobelpreistraeger» Liste
der Friedensnobelpreistraeger dieser Jahre.

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